Gemein­de lebt von ihren Men­schen:

8. Januar 2013
von Redaktion

Neu­jahrs­emp­fang ist Forum der Begeg­nung

Zeichen für lebendige Freundschaft: Ein Stein auf dem Bestwiger Rathausplatz erinnert an die Gemeindepartnerschaft zwischen Bestwig und Niederwiesa. Eingeweiht wurde er von Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus, dem scheidenden Niederwiesaer Bürgermeister Dietmar Hohm sowie seiner Nachfolgerin Ilona Meier (v.re.).

Zei­chen für leben­di­ge Freund­schaft: Ein Stein auf dem Best­wi­ger Rat­haus­platz erin­nert an die Gemein­de­part­ner­schaft zwi­schen Best­wig und Nie­der­wie­sa. Ein­ge­weiht wur­de er von Best­wigs Bür­ger­meis­ter Ralf Péus, dem schei­den­den Nie­der­wie­sa­er Bür­ger­meis­ter Diet­mar Hohm sowie sei­ner Nach­fol­ge­rin Ilo­na Mei­er (v.re.).
Bild­nach­weis: Gemein­de Best­wig

Best­wig. (Hoch­sauer­land) Eine Gemein­de lebt vor allem von ihren Men­schen: Mit ihrem ehren­amt­li­chen, beruf­li­chen oder pri­va­ten Enga­ge­ment prä­gen sie ihre Hei­mat, schaf­fen Lebens­qua­li­tät und tra­gen dazu bei, sie zukunfts­fä­hig zu machen. Men­schen, die in der Gemein­de Best­wig im Jahr 2012 beson­de­re Akzen­te gesetzt haben, stan­den jetzt im Mit­tel­punkt des 6. Best­wi­ger Neu­jahrs­emp­fangs. Vor allem aber stan­den dort die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger selbst: Mehr als 400 von ihnen konn­te Bür­ger­meis­ter Ralf Péus im Bür­ger- und Rat­haus begrü­ßen, um gemein­sam Rück- und Aus­blick zu hal­ten sowie Dia­log und Aus­tausch zu pfle­gen. Beson­de­ren Raum nahm dabei die Gemein­de­part­ner­schaft mit dem mit­tel­säch­si­schen Nie­der­wie­sa ein.

 

Kon­kre­ter Anlass: 22 Jah­re lang hat Diet­mar Hohm als Bür­ger­meis­ter nicht nur die Geschi­cke der Part­ner­ge­mein­de geprägt, son­dern auch als Motor der freund­schaft­li­chen Bezie­hun­gen zwi­schen Best­wig und Nie­der­wie­sa gewirkt. „Was als Part­ner­schaft beim Auf­bau moder­ner Ver­wal­tungs­struk­tu­ren begann, ist inzwi­schen zu einer leben­di­gen Freund­schaft gewor­den“, so Best­wigs Bür­ger­meis­ter Ralf Péus – und das sei vor allem ein Ver­dienst von Diet­mar Hohm. Als Dan­ke­schön erhielt er ein – im wahrs­ten Sinn des Wor­tes – blei­ben­des Geschenk: „Das Geschenk bleibt näm­lich in Best­wig.“ Ein Stein mit dem Wap­pen der Part­ner­ge­mein­de erin­nert künf­tig auf dem Rat­haus­platz an die Gemein­de­part­ner­schaft zwi­schen Best­wig und Nie­der­wie­sa. Bereits seit 1990 gebe es einen ähn­li­chen Stein am Nie­der­wie­sa­er Rat­haus, erklär­te Ralf Péus: „Jetzt haben wir auch hier ein Zei­chen für unse­re freund­schaft­li­chen Bezie­hun­gen.“

 

Und die sol­len auch mit der neu­en Bür­ger­meis­te­rin Ilo­na Mei­er wei­ter­ge­hen: Das neue Nie­der­wie­sa­er Gemein­de­ober­haupt hat­te es sich nicht neh­men las­sen, bereits in den ers­ten Tagen ihrer Amts­zeit der Part­ner­ge­mein­de einen Besuch abzu­stat­ten – die Best­wi­ger Bür­ger­schaft hono­rier­te das mit herz­li­chem Applaus. In einem Inter­view lud sie vor allem die Ver­ei­ne ein, der Gemein­de Nie­der­wie­sa einen Besuch abzu­stat­ten.

 

Fix­punkt beim Neu­jahrs­emp­fang: Der Jah­res­rück­blick in Form einer Prä­sen­ta­ti­on, die von Ute Schö­ne und Judith Klemm vor­ge­stellt wur­de. Immer wie­der kamen in von Ale­xa Schrö­der und Jörg Fröh­ling mode­rier­ten Kurz­in­ter­views Men­schen zu Wort, die dem Jahr 2012 in Best­wig ihren Stem­pel auf­ge­drückt hat­ten. Zum Bei­spiel Chris­ti­ne Schüt­te, Spre­che­rin des Fort Fun Aben­teu­er­lan­des. Die Beleg­schaft des Frei­zeit­parks blickt nach dem über­stan­de­nen „Inter­mez­zo“ mit dem ver­meint­li­chen „Inves­tor“ Mat­thä­us Z. nun wie­der opti­mis­tisch in die Zukunft. Ober aber Ros­wi­tha Tomè und Eli­sa­beth Braun von der Cari­tas-Kon­fe­renz Rams­beck, die mit dem „Urlaub ohne Kof­fer“ nicht nur ein Frei­zeit-Ange­bot für Senio­ren, son­dern auch Wege aus der Ein­sam­keit geschaf­fen haben. Und auch Joa­chim Hofi­us, der als Pro­ku­rist der Fir­ma Tital ein Bekennt­nis des Leicht­me­tall-Her­stel­lers zum Stand­ort Best­wig und auch zur Zusam­men­ar­beit mit den hei­mi­schen Schu­len abgab.

 

Eben­so stim­mungs­voll wie unter­halt­sam gaben sich die Ost­wi­ger „Pr8kerle“ mit „Accap­pel­la ausm Sauer­land“. Auch der sati­ri­sche Jah­res­rück­blick von „Spott­lachs Paul“ durf­te nicht feh­len. Und der bekam in die­sem Jahr „Besuch“ aus Nie­der­wie­sa: Gemein­de­rat Ulrich Wieß­ner ver­las einen Brief, in dem die Gemein­de­part­ner­schaft humo­ris­tisch aufs Korn genom­men wur­de – sehr zum Ver­gnü­gen der mehr als 400 Besu­cher. Und auch nach dem Ende des offi­zi­el­len Pro­gramms nutz­ten zahl­rei­che Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die Mög­lich­keit zu Dia­log und Begeg­nung. Gemein­sam­keit schaf­fe Stär­ke, so Bür­ger­meis­ter Ralf Péus: „Und Gemein­sam­keit brau­chen wir, wenn wir hier in Best­wig etwas bewe­gen und die Lebens­qua­li­tät in unse­rer Gemein­de wei­ter ver­bes­sern wol­len.“