Gefähr­li­ches Über­hol­ma­nö­ver endet bei­na­he in schwe­rem Unfall – Zeu­gen gesucht

27. Juni 2013
von Redaktion

polizei-logoSun­dern (Hoch­sauer­land)  Zwi­schen Hach­en und Ste­mel ist es am Mitt­woch­mor­gen gegen 05:30 Uhr bei­na­he zu einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall gekom­men. Zwei Pkw-Fah­rer waren auf der Land­stra­ße 519 in Rich­tung Ste­mel unter­wegs, als der Fah­rer eines wei­te­ren Autos begann, die bei­den Fahr­zeu­ge vor ihm im Bereich eines unbe­schrank­ten Bahn­über­gangs zu über­ho­len. An der Stel­le ist eine Höchst­ge­schwin­dig­keit von 70 km/​h erlaubt. Ein Zeu­ge gab an, das Fahr­zeug des Über­ho­len­den sei mit wesent­lich höhe­rer Geschwin­dig­keit unter­wegs gewe­sen. Wäh­rend des Über­hol­vor­gangs fuhr ein Lkw in ent­ge­gen­ge­setz­ter Richtung.

 

Nur auf Grund des Umstands, dass die Fah­rer der bei­den über­hol­ten Autos und der Fah­rer des Lkw rich­tig reagier­ten, kam es nicht zu einem fol­gen­schwe­ren Unfall. Alle drei brems­ten mas­siv ihre Fahr­zeu­ge ab und ermög­lich­ten es dem rück­sichts­los Über­ho­len­den, gera­de noch recht­zei­tig vor einem Fron­tal­zu­sam­men­prall mit dem Lkw wie­der nach rechts vor die über­hol­ten Autos einzuscheren.

 

Einer der Fah­rer der bei­den über­hol­ten Autos war ein Poli­zei­be­am­ter. Die­ser stell­te den rück­sicht­lo­sen Fah­rer anschlie­ßend zur Rede und erstat­te­te Anzei­ge wegen Gefähr­dung des Straßenverkehrs.

 

In die­sem Zusam­men­hang wer­den der zwei­te Auto­fah­rer und der Fah­rer des Lkw gebe­ten, sich als Zeu­gen zur Ver­fü­gung zu stel­len und sich mit der Poli­zei Sun­dern unter der Tele­fon­num­mer 02933–90200 in Ver­bin­dung zu setzten.