Gast­Wel­ten-Umbau geht vor­an – Die Vor­be­rei­tun­gen für den Betrieb lau­fen auf Hochtouren!

20. August 2013
von Redaktion

Gast­Wel­ten-Umbau geht vor­an – bDie Vor­be­rei­tun­gen für den Betrieb lau­fen auf Hochtouren!

Pressebild (2)Sun­dern (Hoch­sauer­land) Auch wenn es nach außen nicht immer geräusch­voll zu ver­neh­men war, in und an den Gast­Wel­ten wird gebaut! „Der Bau ruht nicht!“, so die kla­re Aus­sa­ge des Pro­jekt­ver­ant­wort­li­chen der Gast­Wel­ten GmbH, Franz Josef Rogoll.

„Wäh­rend der Bau­ar­bei­ten und dem Abtra­gen alter Farb­schich­ten wur­den Schä­den im grö­ße­ren Umfang an der Beton­kon­struk­ti­on fest­ge­stellt. Durch man­geln­de Beton­über­de­ckung war der Beweh­rungs­stahl über die letz­ten Jah­re star­ker Kor­ro­si­on aus­ge­setzt. Der genaue Umfang konn­te erst mit Fort­schritt der Sanie­rungs­ar­bei­ten durch Frei­le­gen der Bau­tei­le fest­ge­stellt wer­den. Die­se Beton­sa­nie­rung hat ein Fach­be­trieb aus Sun­dern über­nom­men. Die Arbei­ten ste­hen jetzt kurz vor dem Abschluss, so dass die fol­gen­den Gewer­ke nun auch wei­ter arbei­ten kön­nen. In den nächs­ten Tagen wird der Metall­bau­er die gro­ßen Fens­ter­an­la­gen ein­bau­en und ver­gla­sen. Im Anschluss machen die Aus­bau­ge­wer­ke direkt wei­ter. Durch die­se zusätz­li­chen Maß­nah­men wird sich natür­lich unser ursprüng­li­cher Zeit­plan ver­zö­gern.“, so die kur­ze Beschrei­bung des ver­ant­wort­li­chen Archi­tek­ten Roland Otte vom Archi­tek­tur­bü­ro Otte, Nöcker und Partner.

„Man steckt eben nicht drin, in sol­chen alten Gebäu­den. Wir sind über die­se Bau­ver­zö­ge­run­gen natür­lich alles ande­re als glück­lich.“, so der Geschäfts­füh­rer der Gast­Wel­ten GmbH, Franz Josef Rogoll.

Nicht nur die unvor­her­ge­se­he­nen Repa­ra­tur­ar­bei­ten kos­te­ten in den ver­gan­ge­nen Mona­ten seit Beginn des Baus Zeit. „Die Abwick­lung und das sehr kom­ple­xe Prü­fungs­vor­ge­hen der Bezirks­re­gie­rung haben län­ger gedau­ert, als wir es gehofft haben. Mit den zustän­di­gen Mit­ar­bei­tern der Prüf­be­hör­de haben wir aber sehr ver­läss­li­che und hilf­rei­che Mit­strei­ter! Auch die neu geschaf­fe­ne Eigen­tü­mer­si­tua­ti­on – wir haben ja Tei­le der Immo­bi­lie, die wir selbst nicht für das Pro­jekt benö­ti­gen, ver­äu­ßert und set­zen die­se gleich­zei­tig mit unse­ren Gebäu­de­an­tei­len mit instand – mach­te ver­schie­de­ne admi­nis­tra­ti­ve und ver­trag­li­che Ver­än­de­run­gen not­wen­dig, die nun mal auch ihre Zeit benö­ti­gen. All das hat in der Öffent­lich­keit zu der irri­gen Annah­me geführt, es gin­ge mit Gast­Wel­ten nicht wei­ter, aber es geht wei­ter!“, fasst Franz Rogoll die Umstän­de in den ver­gan­ge­nen Mona­ten zusammen.

Für den Betrieb der Gast­Wel­ten GmbH sind die Bau­ar­bei­ten jedoch nur ein Teil der Arbeit, die bei einem Pro­jekt in die­ser Grö­ßen­ord­nung anfal­len. „Wir arbei­ten mit Hoch­druck im Hin­ter­grund dar­an, das Kon­zept und auch den zukünf­ti­gen Betrieb so detail­liert wie mög­lich schon heu­te umzu­set­zen. Denn ent­schei­dend wird sein, was in den Gast­Wel­ten pas­siert. Das Gebäu­de ist letzt­lich nur die Kulis­se.“, so Franz Josef Rogoll weiter.

Um die ehe­ma­li­ge Indus­trie­bra­che mit jeder Men­ge Leben zu fül­len und zum Treff­punkt der Bran­che zu eta­blie­ren, bestehen jetzt schon wich­ti­ge Koope­ra­tio­nen mit nam­haf­ten Insti­tu­tio­nen und Fir­men. Bei­spiel­haft sei­en an die­ser Stel­le neben dem Fraun­ho­fer-Insti­tut, mit dem die Kon­zep­ti­on für die 3D-Tech­nik ent­wi­ckelt wur­de und in des­sen FutureHo­tel Gast­Wel­ten bereits Anwen­dungs­part­ner ist, Part­ner wie die Fir­ma Jung, Vil­leroy & Boch, AGFEO, Tobit​.Soft​ware und vie­le ande­re. „Doch wich­ti­ge Part­ner fin­det man nicht nur in der Fer­ne! Auch regio­na­le Fir­men und Zulie­fe­rer der Tou­ris­mus­bran­che ver­trau­en in unse­re Idee und haben uns von Anfang an unter­stützt. Zu ihnen gehö­ren u.a. Brum­berg-Leuch­ten, WES­CO, Schul­te-Ufer Sun­dern, wkr-Leuch­ten und vie­le mehr. Gera­de der Rück­halt vor der eige­nen Haus­tür ist für ein Pro­jekt die­ser Grö­ßen­ord­nung enorm wich­tig. Mit Gast­Wel­ten hat Sun­dern die Chan­ce, zum Dreh- und Angel­punkt der Hotel- und Gas­tro­no­mie­bran­che zu wer­den. Hier soll die Zukunft für Hotels und Restau­rants ent­wi­ckelt und mit den Gast­ge­bern selbst umge­setzt wer­den!“, erläu­tert Franz Josef Rogoll die Ziel­rich­tung der GastWelten.

Zur Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on:

Die Gast­Wel­ten GmbH hat mit Erhalt des För­der­be­scheids für Zuwen­dun­gen durch die EU und das Land NRW in Höhe von knapp 2,5 Mio. Euro Ende März 2012 mit den kon­kre­ten Umbau­pla­nun­gen für das neu ent­ste­hen­de Bera­tungs- und Inno­va­ti­ons­zen­trum Gast­Wel­ten in Sun­dern begon­nen. Dass die Gast­Wel­ten in direk­ter Nach­bar­schaft zum Rat­haus ent­ste­hen wer­den, wur­de durch eine dezi­dier­te Stand­ort­ana­ly­se aller in Sun­dern vor­han­de­nen Grund­stü­cke und Immo­bi­li­en durch die Stadt Sun­dern bereits im Mai 2011 fest­ge­legt. Damals lief noch die Antrags­pha­se für die heu­te gesi­cher­ten För­der­mit­tel für das ein­zig­ar­ti­ge Pro­jekt, das für die Hotel­le­rie und Gas­tro­no­mie in NRW errich­tet und als Treff­punkt der gesam­ten Bran­che ent­wi­ckelt wird.