Fusi­on der Volks­ban­ken Gre­ven­brück und Big­ge-Len­ne auf einem guten Weg

27. Januar 2014
von Redaktion

Kauf­mann: Vor uns liegt noch viel Arbeit / „Wir freu­en uns auf die Zukunft“

PM_VBBL_VBG_Hochsauerlandkreis/​ Kreis Olpe. In der Mit­te Süd­west­fa­lens zwi­schen Atten­dorn und Mede­bach sowie zwi­schen Sied­ling­hau­sen und Wel­schen-Ennest schlägt künf­tig das Herz einer ganz star­ken Volks­bank. Vor­aus­set­zung dafür ist, dass die Ver­tre­ter­ver­samm­lun­gen der Volks­bank Gre­ven­brück und der Volks­bank Big­ge-Len­ne der geplan­ten Fusi­on zustim­men. Sys­te­ma­tisch haben die Orga­ne bei­der Ban­ken in den letz­ten Mona­ten die Ver­schmel­zung vor­be­rei­tet. Dabei ist deut­lich gewor­den: Bei­de Part­ner begeg­nen sich auf Augen­hö­he. So wol­len sie von der Ban­ken­hoch­zeit profitieren.

Ziel des Zusam­men­schlus­ses ist die Siche­rung und Stei­ge­rung der Zukunfts- und Wett­be­werbs­fä­hig­keit. Die betriebs­wirt­schaft­li­che Basis ver­bes­sert sich spür­bar. Das ist ganz im Sin­ne der Kun­den, denn so läßt sich eine zukunfts­fä­hi­ge Fili­al-Infra­struk­tur und damit die Bar­geld­ver­sor­gung sichern. Mit­glie­der und Kun­den behal­ten ihre bekann­ten und ver­trau­ten Ansprech­part­ner. Gleich­zei­tig ver­spricht der Zusam­men­schluss eine noch höhe­re Kun­den­zu­frie­den­heit durch den wei­te­ren Aus­bau der Bera­tungs­qua­li­tät durch Spe­zia­lis­ten. Hier sei­en die Anfor­de­run­gen beson­ders groß, so die Vor­stän­de. Neben wei­te­ren attrak­ti­ven Finanz­dienst­leis­tungs­pro­duk­ten wird eine sta­bi­le Kre­dit­ver­sor­gung für die Regi­on sichergestellt.

Vor beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen stellt die über­bor­den­de Büro­kra­tie und Regu­la­to­rik alle Regio­nal­ban­ken und Spar­kas­sen. Durch die Bün­de­lung der Kräf­te sieht man sich gera­de die­sen enor­men Anfor­de­run­gen deut­lich bes­ser gewachsen.

Was für bei­de Ban­ken, Mit­glie­der und Kun­den gut ist, gereicht auch allen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern zum Vor­teil. Sie haben es mit einem zukunfts­fä­hi­gen Arbeit­ge­ber zu tun, der größ­te Arbeits­platz­si­cher­heit bie­tet. Hin­zu kom­men bes­se­re Aus­bil­dungs­chan­cen. Neue Auf­ga­ben ebnen den Weg in ver­ant­wor­tungs­vol­le Posi­tio­nen. Den Beschäf­tig­ten bie­ten sich noch mehr fle­xi­ble Ein­satz­mög­lich­kei­ten. „Alle Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter ste­hen voll und ganz hin­ter die­ser Fusi­on“, bekun­den die bei­den Betriebs­rats­vor­sit­zen­den Micha­el Rifisch (Big­ge-Len­ne) und Eck­hardt Vogt (Gre­ven­brück).

Vor­stän­de und Auf­sichts­rä­te bei­der Ban­ken schau­en natür­lich auf die Regi­on. „Es wächst end­lich das zusam­men, was zusam­men­ge­hört“, so die Vor­stän­de uni­so­no. Eine star­ke und gesi­cher­te För­de­rung von Land und Leu­ten ist ein Fusi­ons­ziel. Ein gutes Bei­spiel dafür ist die Anfang Febru­ar star­ten­de Zukunfts­of­fen­si­ve, die eine nach­hal­ti­ge Unter­stüt­zung von Sport‑, Kul­tur- und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen vor­sieht (Wir berich­ten noch).

Gewerb­li­che Kun­den kön­nen auf die wei­te­re Spe­zia­li­sie­rung ihrer Bank bau­en. Ver­stärk­ter Außen­han­del oder die Betei­li­gung an För­der­pro­gram­men erfor­dern Hil­fe­stel­lun­gen, die dann die hoch­spe­zia­li­sier­ten Bank­be­ra­ter geben kön­nen.   Bei all die­sen Vor­tei­len ändert sich nichts an den genos­sen­schaft­li­chen Wer­ten. „Was einer allein nicht schafft, das schaf­fen vie­le“, hat Fried­rich Wil­helm Raiff­ei­sen gesagt. Dabei bleibt es: Die neue Volks­bank lebt von ihren Mit­glie­dern. Sie bestim­men, ganz demo­kra­tisch, den Kurs ihrer Bank. „Wir wol­len so groß wer­den, dass wir es schaf­fen und so klein blei­ben, dass wir uns küm­mern kön­nen“, lau­tet der Grund­satz der Ver­schmel­zung. Nur so, da sind sich alle Betei­lig­ten ganz sicher, ist die Volks­bank auf die Bedürf­nis­se der Zeit und der Mit­glie­der zuge­schnit­ten. „Wir freu­en uns auf die Zukunft“, lau­tet des­halb auch das Jah­res­mot­to bei­der Ban­ken im Fusi­ons­jahr 2014.

 

Volks­bank Big­ge-Len­ne auf siche­rem Kurs Mit­glie­der und Kun­den beschei­ni­gen Volks­bank hohe  Zufrie­den­heit / Kre­dit­neu­ge­schäft um 21% gestei­gert / Markt­füh­rer im Bau­spa­ren / Rund 1.000 neue Mit­glie­der pro­fi­tie­ren von 6% Dividende

Win­ter­berg / Schmal­len­berg / Mede­bach. Wachs­tums­ra­te, Kun­den­ein­la­gen oder Kre­dit­ver­ga­be: Die Bilanz der Volks­bank Big­ge-Len­ne weist für das Jahr 2013 in allen Geschäfts­be­rei­chen soli­de bis her­vor­ra­gen­de Ergeb­nis­se aus. Den­noch mahn­te Vor­stands­spre­cher Peter Kauf­mann beim tra­di­tio­nel­len Pres­se­ge­spräch auf dem Kah­len Asten in Win­ter­berg: „Auf die­sen sehr guten Zah­len dür­fen wir uns nicht ausruhen.“

Im Blick hat er dabei, wie sei­ne Vor­stands­kol­le­gen Andre­as Erm­ecke und Micha­el Grie­se auch, die immer spür­ba­rer wer­den­den Fol­gen des poli­tisch gewoll­ten Nied­rig­zin­ses und die hohen regu­la­to­ri­schen Kos­ten. Und dies ver­deut­licht sein Vor­stands­kol­le­ge Micha­el Grie­se sehr bild­haft: „Die Medi­zin für die Kran­ken ist für die Gesun­den eine bit­te­re Pil­le.“ Exis­tiert wirk­lich eine Zins­fal­le, wie noch vor eini­gen Tagen im Han­dels­blatt titu­liert wor­den ist? Gefähr­det die Regu­lie­rungs­wut der EU tat­säch­lich das Erfolgs­mo­dell Volks­ban­ken? Wel­che Aus­wir­kun­gen hat das ver­än­der­te Bank­kun­den­ver­hal­ten wie bei­spiels­wei­se mobi­les Inter­net? Auf alle Fra­gen gab es Ant­wor­ten und kla­re Emp­feh­lun­gen sei­tens des Vor­stands­spre­chers. Ziel müs­se jetzt die Siche­rung der nach­hal­ti­gen Wirt­schaft­lich­keit im Kun­den­ge­schäft sein. „Und“, so Kauf­mann wei­ter, „Unse­re Mit­glie­der und Kun­den ste­hen dabei im Fokus.“

Hier ist die Volks­bank Big­ge-Len­ne laut einer Kun­den­be­fra­gung aus dem letz­ten Jahr auf einem sehr guten Weg. Es wur­de und wird wei­ter­hin gezielt in die Mit­glie­der- und Kun­den­zu­frie­den­heit inves­tiert. Dazu gehö­ren hoch­qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, die für eine Top-Bera­tung in den Filia­len und Kom­pe­tenz­zen­tren an Big­ge und Len­ne ste­hen. „Die Iden­ti­fi­ka­ti­on unse­rer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter mit ihrer Volks­bank ist groß und ihre Bereit­schaft zur ste­ti­gen Qua­li­fi­zie­rung unge­bro­chen“, freu­te sich Andre­as Erm­ecke. Das wir­ke sich auf Mit­glie­der und Kun­den des­halb posi­tiv aus, weil dort Qua­li­tät im Bera­tungs­ge­spräch in Sachen Finanz­dienst­leis­tun­gen, Ein­ge­hen auf Kun­den­wün­sche sowie der Zugang zum per­sön­li­chen Bera­ter erwar­tet wird und die­se Leis­tun­gen die Volks­bank über­durch­schnitt­lich erfül­le, so ein Fazit aus der Kun­den­be­fra­gung.   Im Jahr vor der geplan­ten Fusi­on mit der Volks­bank Gre­ven­brück hat die Volks­bank Big­ge-Len­ne als star­ke Regio­nal­bank  im Sau­er­land erneut ein kon­ti­nu­ier­li­ches und soli­des Wachs­tum erzielt. Die Bilanz­sum­me ist im Ver­gleich zum Jahr 2012 um 1,4 Pro­zent auf jetzt 1,26 Mil­li­ar­den Euro ange­stie­gen. Mit 122,5 Mil­lio­nen Euro (Vor­jahr: 117 Mil­lio­nen Euro)  Eigen­ka­pi­tal gehört die Bank zu den star­ken Genos­sen­schafts­ban­ken in ganz Südwestfalen.

Nach einem leich­ten Rück­gang in 2012 sind letz­tes Jahr die Kun­den­ein­la­gen spür­bar um 2,1 Pro­zent auf 861 Mil­lio­nen Euro ange­stie­gen. „Ange­sichts der Nied­rig­zin­sen ist das ein ech­ter Ver­trau­ens­be­weis unse­rer Kun­den“, erklär­te Vor­stands­spre­cher Peter Kaufmann.

Bei der Kre­dit­ver­ga­be ist die Volks­bank Big­ge-Len­ne im Fir­men- und Pri­vat­kun­den­be­reich auch 2013 ein ver­läss­li­cher Part­ner gewe­sen. Das gesam­te Kun­den­kre­dit­vo­lu­men belief sich auf beacht­li­che 1,149 Mil­li­ar­den Euro – im Ver­gleich zum Vor­jahr ein Zuwachs von 5,1 Pro­zent. Allein im Neu­ge­schäft konn­te die Bank im Pri­vat- und Fir­men­kun­den­be­reich erneut ein Wachs­tum von 6 Pro­zent errei­chen, obwohl im Bun­des­ver­gleich aller Kre­dit­in­sti­tu­te bei die­ser Posi­ti­on eine rück­läu­fi­ge Ent­wick­lung zu beob­ach­ten war (Ver­gleich auf Bun­des­ebe­ne: Rück­gang von ‑3,41%). Erm­ecke: „Hier haben nicht nur wir, son­dern alle Genos­sen­schafts­ban­ken deut­lich Markt­an­tei­le gewonnen.“

„Unse­re Mit­glie­der und Kun­den bau­en buch­stäb­lich auf uns“, freut sich auch Micha­el Grie­se. Mit einem Bau­fi­nan­zie­rungs­vo­lu­men von ins­ge­samt 318 Mio. Euro konn­te die Volks­bank Big­ge-Len­ne ein Neu­ge­schäft von 50,3 Mio. Euro und somit 723 Bau­fi­nan­zie­run­gen aus eige­nen Kre­dit­mit­teln zur Ver­fü­gung stel­len. Bei den Bau­spar­be­trä­gen sum­mier­ten sich die neu­en Abschlüs­se auf rund 70 Mio. Euro (Vor­jahr: 61 Mio Euro). Damit konn­te die Posi­ti­on der Markt­füh­rer­schaft in die­sem Bereich wei­ter aus­ge­baut wer­den. Eine noch bes­se­re Ent­wick­lung nahm das Geschäft mit Immo­bi­li­en­ver­mitt­lun­gen. So wur­den Immo­bi­li­en im Wert von 14,2 Mio. Euro (Vor­jahr: 10,9 Mio. Euro) und hier­durch ein Plus von 30% gegen­über dem Vor­jahr ver­mit­telt. Zusätz­lich ist es den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern der Volks­bank 2013 gelun­gen, für die Kun­den aus den Berei­chen Gewer­be, Woh­nungs­bau und Land­wirt­schaft För­der­mit­tel in Höhe von 51 Mil­lio­nen Euro zu sichern. „Ein kla­res Zei­chen von kun­den­ori­en­tier­ter Bera­tung“, resü­miert Kaufmann.

Die über­aus erfreu­li­chen Finanz­da­ten wer­den von einer ste­tig stei­gen­den Mit­glie­der­zahl flan­kiert. 33.531 Bür­ger aus der Regi­on hal­ten jetzt Antei­le an der genos­sen­schaft­li­chen Bank. „Rund 1.000 neue Mit­glie­der haben erkannt, dass unser Geschäfts­mo­dell ein Modell der Zukunft ist“, betont Kauf­mann. Sie kön­nen sich für 2013 über eine beacht­li­che Divi­den­de in Höhe von sechs Pro­zent freu­en. Dafür stellt die Volks­bank 716.000 Euro bereit.

Die Zahl der Mit­ar­bei­ter ist mit aktu­ell 273 nahe­zu kon­stant geblie­ben. Hin­zu kom­men die Aus­zu­bil­den­den: 26 jun­ge Frau­en und Män­ner ent­de­cken und erler­nen gera­de einen eben­so anspruchs­vol­len wie span­nen­den Beruf.

„Wir sind erfolg­reich und ver­ant­wor­tungs­voll auf einem guten Weg“, fass­te Vor­stand­spre­cher Peter Kauf­mann die Ergeb­nis­se des Geschäfts­jah­res 2013 zusam­men. Aus die­ser star­ken Posi­ti­on her­aus und ange­sichts der geplan­ten Fusi­on mit der Volks­bank Gre­ven­brück blickt der Vor­stand trotz der erkenn­ba­ren Her­aus­for­de­run­gen opti­mis­tisch nach vorn.