Flä­chen­nut­zungs­plan­ent­wurf nach fast vier­jäh­ri­ger Dis­kus­si­on verabschiedet

17. Juli 2013
von Redaktion

Flä­chen­nut­zungs­plan­ent­wurf nach fast vier­jäh­ri­ger Dis­kus­si­on verabschiedet

Sun­dern. Fast vier Jah­re hat es gebraucht, bis sich die Frak­tio­nen im Rat auf den Ent­wurf für einen neu­en Flä­chen­nut­zungs­plan ver­ab­re­det haben. Micha­el Ste­che­le und Wil­li Vogt haben für die SPD in dem zustän­di­gen Arbeits­kreis mit­ge­wirkt. „Die Dis­kus­si­on war immer von aus­ge­spro­che­ner Sach­lich­keit geprägt und von dem Ziel bestimmt einen für Sun­dern guten Ent­wurf zu for­mu­lie­ren“, betont Wil­li Vogt. Nicht ganz ein­fach, da in so einem Ver­fah­ren vie­le Inter­es­sen berück­sich­tigt wer­den müs­sen. Ver­kehrs­be­las­tun­gen, Hoch­was­ser­schutz, Tou­ris­mus und Natur­schutz sind dabei ganz wich­ti­ge Leit­plan­ken. „Der SPD kommt es dar­auf an, dass für die Ent­wick­lung in den Regio­nen Sun­derns ver­gleich­ba­re Chan­cen gewahrt wer­den“, so Wil­li Vogt wei­ter. Das man am Ende im Arbeits­kreis nicht zu einem voll­stän­di­gen Kon­sens kam und zwei Ein­zel­fra­gen dann doch im Umwelt- und Pla­nungs­aus­schuss zur Abstim­mung stel­len muss­te, das ist wohl ver­kraft­bar und min­dert nicht den Erfolg des inter­frak­tio­nel­len Arbeitskreis.

 

Ob der frisch ver­ab­schie­de­te Ent­wurf Wirk­lich­keit wird, das hängt jetzt noch von der Ergeb­nis­sen der Bür­ger­be­tei­li­gung und dem Geneh­mi­gungs­vor­be­halt des Regie­rungs­prä­si­den­ten in Arns­berg ab. Sowohl für den Woh­nungs­bau, als auch für Unter­neh­mens­an­sied­lung hat die Stadt Sun­dern mit die­sem Plan immer noch zu viel Flä­che ausgewiesen.

Der Flä­chen­nut­zungs­plan ist noch kein Bebau­ungs­plan. Er ist die poli­ti­sche Wil­lens­er­klä­rung wie und wo man sich die wei­te­re bau­li­che Ent­wick­lung der Stadt vor­stellt. „Für die SPD ist es wich­tig, dass mit dem Flä­chen­nut­zungs­plan auch ein kla­res Bekennt­nis für den Indus­trie­stand­ort Sun­dern aus­ge­drückt wird“, beton­te Micha­el Ste­che­le in der Aus­schuss­sit­zung. Des­halb hat sich die SPD für die deut­li­che Erwei­te­rung des Gewer­be­ge­biets Illing­heim aus­ge­spro­chen. Arbeits­plät­ze die in der Indus­trie weg­fal­len las­sen sich im Dienst­leis­tungs­be­reich und Tou­ris­mus nur unzu­rei­chend kom­pen­sie­ren. Für einen indus­tri­el­len Arbeits­platz wird aber heu­te mehr Flä­che gebraucht. Des­halb sind klei­ne Lücken hier nicht die Lösung.

Ver­ant­wort­lich: Micha­el Stechele,Willi Vogt