FDP: Aus­spra­che zu den Toch­ter­ge­sell­schaf­ten der Stadt­mar­ke­ting Sun­dern eG

19. Dezember 2013
von Redaktion

Aus­spra­che zu den Toch­ter­ge­sell­schaf­ten der Stadt­mar­ke­ting Sun­dern eG

FDP Sundern

FDP Sun­dern

Sehr geehr­ter Herr Bür­ger­meis­ter Lins,
hier­mit bean­tragt die FDP-Frak­ti­on eine Son­der­sit­zung des Rates in der Sie und Franz-Josef Rogoll dem Gre­mi­um für eine Aus­spra­che hin­sicht­lich der Toch­ter­ge­sell­schaf­ten der Stadt­mar­ke­ting Sun­dern eG, hier spe­zi­ell der Gast­wel­ten GmbH und der Sun­dern Pro­jekt GmbH zur Ver­fü­gung ste­hen.
Die Sit­zung soll­te kurz­fris­tig noch Anfang Janu­ar 2014 statt­fin­den. Anstatt einer voll besetz­ten Rats­sit­zung wäre alter­na­tiv auch eine Sit­zung in klei­ne­rem Rah­men denk­bar.
Ein Aus­schluss der Öffent­lich­keit wäre denk­bar ist aber von uns nicht gewünscht. Soll­te die­ser recht­lich nötig sein, so erwar­ten wir Auf­klä­rung über die recht­li­che Basis.
Hin­ter­grund:
In den letz­ten Wochen hat sich durch die Insol­ven­zen der Toch­ter­ge­sell­schaf­ten und die in die­sem Zusam­men­hang ent­stan­de­nen Gerüch­te in der Stadt ver­dich­tet, dass der Kern der Pro­ble­me durch Det­lef Lins, als Per­so­nal­uni­on Bür­ger­meis­ter und Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der der Stadt­mar­ke­ting Sun­dern eG und Franz-Josef Rogoll ehe­ma­li­ger Geschäfts­stel­len­lei­ter der Stadt­mar­ke­ting Sun­dern eG und Geschäfts­füh­rer der Toch­ter­ge­sell­schaf­ten Gast­wel­ten GmbH und Sun­dern Pro­jekt GmbH ent­stan­den sein könn­te.
Direk­te Gesprä­che mit bei­den füh­ren immer zu gegen­sei­ti­gen Schuld­zu­wei­sun­gen. Die Posi­tio­nen ste­hen zum Teil wider­sprüch­lich gegen­ein­an­der.
Zur Auf­klä­rung der Sach­la­ge wird nun das Amts­ge­richt durch die Bestel­lung der Insol­venz­ver­wal­ter und ggf. auch die Staats­an­walt­schaft auf Basis des Straf­an­trags der CDU Sun­dern bei­tra­gen.
Aus Sicht der FDP lässt die Situa­ti­on der Pro­jek­te – ins­be­son­de­re der Regio­na­le-Pro­jek­te in Ame­cke – aber einen solch oft lang­wie­ri­gen Pro­zess der Auf­klä­rung nicht zu. Der Rat der Stadt muss in die Lage ver­setzt wer­den, nöti­ge Ent­schei­dun­gen fäl­len zu kön­nen. Hier­zu bedarf es eines brei­ten und mög­lichst neu­tra­len Blicks auf die Vor­fäl­le der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit.
Wir erhof­fen uns von einer sol­chen Aus­spra­che Klar­heit über die Rol­len der bei­den Per­so­nen. Ger­ne kön­nen wei­te­re Betei­lig­te im Rah­men einer sol­chen Sit­zung eben­falls gehört wer­den.
Mit freund­li­chen Grü­ßen, Oli­ver Bren­scheid