Fal­sche Poli­zis­ten schla­gen erneut zu

16. Juli 2019
von Redaktion

Arnsberg/ Sun­dern. Ins­ge­samt elf Mal mel­de­ten sich Bür­ge­rin­nen und Bür­ger bei der Poli­zei in Arns­berg und Sun­dern. Der Grund waren Anru­fe von fal­schen Poli­zis­ten. Erfolg hat­ten die Täter bei einem 87-jäh­ri­gen Arns­ber­ger. Hier wur­den den Tätern eine vier­stel­li­ge Sum­me Bar­geld über­ge­ben. In den ande­ren Fäl­len reagier­ten die Betrof­fe­nen genau rich­tig: Sie been­de­ten das Gespräch und rie­fen die ech­te Poli­zei.

Appell der Poli­zei: Infor­mie­ren Sie ihr Umfeld

Immer wie­der gelingt es aber Betrü­gern mit die­ser Masche, Men­schen um ihr Erspar­tes zu brin­gen. Die Poli­zei appel­liert: Spre­chen Sie mit Ihren Ver­wand­ten. Machen Sie die Men­schen in Ihrem Umfeld auf die Betrugs­ma­sche auf­merk­sam. Mit die­sen Tipps der Poli­zei kön­nen Sie sich und Ihre Ver­wand­ten vor Trick­be­trü­gern schüt­zen:

  • Die auf dem Dis­play erschei­nen­de Num­mer 110 ist falsch. Mit gerin­gem Auf­wand las­sen die Täter die 110 oder ande­re Behör­den­num­mern im Tele­fon erschei­nen.
  • Las­sen Sie sich am Tele­fon nicht unter Druck set­zen. Legen Sie ein­fach auf.
  • Rufen Sie beim gerings­ten Zwei­fel den ech­ten Poli­zei­ruf 110 an.
  • Scheu­en Sie sich auch nicht bei guten Freun­den, Nach­barn oder Ange­hö­ri­gen nach­zu­fra­gen.
  • Die Poli­zei wird sie nie­mals um Geld­be­trä­ge oder ande­re Wert­ge­gen­stän­de bit­ten.
  • Geben Sie am Tele­fon kei­ne Details zu Ihren finan­zi­el­len Ver­hält­nis­sen preis.
  • Über­ge­ben Sie nie­mals Geld oder ande­re Wert­ge­gen­stän­de an unbe­kann­te Per­so­nen.

Die Poli­zei ist für Sie da. Soll­ten Sie Fra­gen haben, besu­chen Sie die nächst­lie­gen­de Poli­zei­wa­che oder rufen Sie ein­fach an. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Betrug mit fal­schen Poli­zis­ten fin­den sie im Inter­net: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/