Ermitt­lung von natür­li­chen Belas­tun­gen mit Schwer­me­tal­len in Bri­lon Pro­be­ent­nah­men erforderlich

27. Juni 2013
von Redaktion

Ermitt­lung von natür­li­chen Belas­tun­gen mit Schwer­me­tal­len in Bri­lon Pro­be­ent­nah­men erforderlich

 

Hochsauerlandkreis/​Brilon. Die Unte­re Boden­schutz­be­hör­de des Hoch­sauer­land­krei­ses wird im Juli und August in zwei Bri­lo­ner Wohn­ge­bie­ten Boden­pro­ben ent­neh­men las­sen, um die natür­lich vor­kom­men­den (geo­ge­nen) bzw. durch den ehe­ma­li­gen Berg­bau zu Tage geför­der­ten Belas­tun­gen des Bodens mit Schwer­me­tal­len wie Blei, Zink und Cad­mi­um zu klä­ren. Daher bit­tet die Behör­de die Grund­stücks­ei­gen­tü­mer in den Berei­chen Kalvarienberg/​Derkerborn und Drü­bel, der beauf­trag­ten Fir­ma die Pro­be­ent­nah­men zu ermöglichen.

 

Ein Gut­ach­ten wur­de in Auf­trag gege­ben, um Klar­heit zu erhal­ten, wel­che Berei­che belas­tet sein könn­ten. Das Fach­bü­ro stell­te in sei­ner gut­ach­ter­li­chen Stel­lung­nah­me, wobei die vor­han­de­nen Mess­da­ten von Stadt, Kreis und Land sowie Daten zu Geo­lo­gie und Berg­bau­ge­schich­te unter­sucht und aus­ge­wer­tet wur­den, wei­te­ren Hand­lungs­be­darf fest.

 

„Des­halb hat sich der Kreis ent­schlos­sen, zur Vor­sor­ge kurz­fris­tig durch Boden­pro­ben die Gehal­te und die Pflan­zen­ver­füg­bar­keit zu prü­fen, um dann Aus­sa­gen zu mög­li­chen Maß­nah­men tref­fen zu kön­nen“, erläu­tert Anja Men­ne, Fach­be­reichs­lei­te­rin Ord­nung, Gesund­heit und Umwelt beim Hoch­sauer­land­kreis, die Vor­ge­hens­wei­se. Im Rah­men der nun fol­gen­den Unter­su­chun­gen wer­den ins­be­son­de­re die Art und Kon­zen­tra­ti­on der Schwer­me­tal­le, die Mög­lich­keit ihrer Aus­brei­tung in die Umwelt und ihre Auf­nah­me durch Men­schen, Tie­re und Pflan­zen berück­sich­tigt. Ers­te Ergeb­nis­se wer­den Anfang Sep­tem­ber erwartet.

 

Bereits am Mitt­woch­abend, 26. Juni, wur­den die Mit­glie­der des Aus­schus­ses für Pla­nen und Bau­en der Stadt Bri­lon über das ver­ab­re­de­te Ver­fah­ren informiert.