Erleb­nis­pfad und Park der Sin­ne für Züschen

29. März 2013
von Redaktion

Auf dem Weg in die Zukunft: Pla­nun­gen neh­men kon­kre­te Züge an

radwegEin Ski­bus für die Snow World Züschen, ein neu­er Erleb­nis­pfad im Wald und die Ver­schö­ne­rung des Rosen­parks: Fin­di­ge Köp­fe brin­gen Züschen auf den Weg in die Zukunft. Die Pla­ner stam­men aus den eige­nen Rei­hen: Bei einer Bür­ger­ver­samm­lung stell­ten die Spre­cher der Arbeits­krei­se „Dorf­bild und Wald“, Joa­chim Reu­ter, sowie „Wirt­schaft und Gewer­be“, Mike Welsch­hoff, die Ideen vor und ern­te­ten viel Anerkennung.

Ins­ge­samt acht Pro­jek­te ste­hen im Fokus, von denen eini­ge bereits lau­fen. Ziel ist, den schmu­cken Cha­rak­ter des Dor­fes mit natur­na­hen Pro­jek­ten zu unter­strei­chen und eine Auf­wer­tung des ört­li­chen Ange­bots zu erzie­len, von der Ein­hei­mi­sche sowie Tou­ris­ten profitieren.

Dazu zählt der Wald- und Erleb­nis­pfad, des­sen Pla­nung nun schon kon­kre­te For­men annimmt. Mit einer Weit­sprung­gru­be, bei der man able­sen kann, wie weit ver­schie­den Tie­re sprin­gen und wie weit der Mensch kommt, soll der Weg am alten Schul­wald star­ten und im Ver­lauf lau­ter inter­es­san­te Lehr- und Mit­mach-Sta­tio­nen bie­ten. Geschnitz­te Tier­fi­gu­ren sowie span­nen­de Bil­der­ta­feln rund um den Forst und sei­ne Bewoh­ner machen ins­be­son­de­re für Fami­li­en mit Kin­dern den Spa­zier­gang zum akti­ven Abenteuer.

Recht genaue Vor­stel­lun­gen herr­schen in Pla­ner-Krei­sen auch bezüg­lich des Rosen­parks. Neue Bän­ke, Blu­men­käs­ten und Sträu­cher sind dort bereits vor­han­den – nun geht es dar­an, den Bereich des Nuh­ne-Ursprungs zu ver­edeln. Im Gespräch sind Info-Bücher auf Natur­stei­nen, eine runen­ar­ti­ge Pflas­te­rung und ein Bron­ze-Buch. Auch die Brü­cken erfah­ren eine Auffrischung.

Ein neu­es Gesicht bekommt die Bul­len­wie­se: Durch Auf­tei­lung in ver­schie­de­ne Berei­che ent­steht ein expe­ri­men­tel­ler „Park der Sin­ne“. Höl­zer­ne Spiel­sta­tio­nen zum Erle­ben, Duftstei­ne zum Rie­chen oder eine Baum­gi­tar­re zum Hören – der „AK Dorf­bild und Wald“ hat vie­le gute Ideen zusam­men­ge­tra­gen. Und sich außer­dem die Ver­schö­ne­rung des Schüt­zen­plat­zes sowie die Wie­der­be­le­bung der brach lie­gen­den Hei­de am Hackel­berg vorgenommen.

Die Snow World Züschen als win­ter­li­che Haupt­at­trak­ti­on soll mit einem Ski­bus in Zukunft leich­ter zu errei­chen sein: Dem AK „Wirt­schaft und Tou­ris­mus“ schwebt Pen­del­ver­kehr vom Dorf aus direkt ins Ski­ge­biet vor. Bei ent­spre­chen­dem Erfolg soll das Ange­bot nicht nur für Hotel­gäs­te gel­ten, son­dern auch für Tages­gäs­te und Ein­hei­mi­sche aus­ge­baut werden.

„Der Dorf­ent­wick­lungs­pro­zess hat Zeit in Anspruch genom­men, aber es hat sich gelohnt“, loben Bür­ger­meis­ter Wer­ner Eick­ler und Micha­el Beck­mann, Geschäfts­füh­rer des Stadt­mar­ke­ting­ver­eins Win­ter­berg mit sei­nen Dör­fern. „Wir sind sehr posi­tiv über­rascht über so viel Krea­ti­vi­tät und Engagement.“

Die­ses Enga­ge­ment und viel Gemein­schafts­geist zeigt sich auch beim Event der Züsche­ner Gas­tro­no­men, dem „Tag der tol­len Knol­le“ am 24. August. Eine Ein­wei­sung in die Kunst des Kar­tof­fel­bra­tens steht dann eben­so auf dem Pro­gramm wie eine geführ­te Wan­de­rung unter dem Mot­to „Wo kommt das Holz her“ und eine „Tour Natur“ mit der Klang­the­ra­peu­tin. Beim gemein­sa­men Kar­tof­fel­es­sen auf der Bul­len­wie­se dür­fen die pas­sen­den Bei­la­gen nicht feh­len. Auch Spe­zia­li­tä­ten vom Grill erfreu­en den Gaumen.

Der Arbeits­kreis „Dorf­bild und Wald“ ist eben­so wie der AK „Wirt­schaft und Tou­ris­mus“ aus einer Bür­ger­be­fra­gung und diver­sen Work­shops zur Pro­fil­bil­dung Züschens als „Dorf der Sin­ne“ her­vor­ge­gan­gen. Bei den Pla­nun­gen wirkt auch der Stadt­mar­ke­ting­ver­ein Win­ter­berg mit sei­nen Dör­fern mit.