Erfolg­rei­cher Abschluss der Bewer­bungs­pha­se Inter­es­se der Sauer­län­der Unter­neh­men am Zer­ti­fi­kat „Fami­li­en-Freund­li­ches-Unter­neh­men“ ist groß

19. Juni 2013
von Redaktion

127081VHoch­sauer­land­kreis. Die Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaft HSK und das Kom­pe­tenz­zen­trum Frau und Beruf Hell­weg-Hoch­sauer­land ver­ge­ben auch in die­sem Jahr wie­der das Zer­ti­fi­kat „Fami­li­en-Freund­li­ches-Unter­neh­men im Hoch­sauer­land­kreis“. Unter­stützt wer­den sie dabei von zahl­rei­chen Pro­jekt­part­nern aus der Regi­on.

 

Am ver­gan­ge­nen Frei­tag (14. Juni) ende­te die Bewer­bungs­frist für die Pro­jekt­run­de 2013. Der Andrang der Bewer­ber war groß: Ins­ge­samt 17 Unter­neh­men haben sich für die Teil­nah­me bewor­ben. Es kön­nen jedoch nur zwölf Unter­neh­men pro Zer­ti­fi­zie­rungs­run­de teil­neh­men.

 

„Wir freu­en uns sehr über das enor­me Inter­es­se. Es zeigt, dass fami­li­en­be­wuss­te Betriebs­struk­tu­ren in Sauer­län­der Unter­neh­men gelebt wer­den“, so Edel­traud Wal­ter, Lei­te­rin des Kom­pe­tenz­zen­trums Frau und Beruf. Micha­el Bison, Geschäfts­füh­rer der Wirt­schafts­för­de­rung HSK, ergänzt: „Die Unter­neh­men, die sich bewor­ben haben aber in die­sem Jahr noch nicht zum Zuge gekom­men sind, bekom­men einen fes­ten Platz auf der Teil­neh­mer­lis­te für das nächs­te Jahr“.

 

Für die zwölf Bewer­ber, die eine Zusa­ge erhal­ten haben, beginnt der Zer­ti­fi­zie­rungs­pro­zess Anfang Juli mit der Teil­nah­me am ers­ten Work­shop. In ins­ge­samt drei Ver­an­stal­tun­gen die­ser Art wer­den gemein­sam fami­li­en­be­wuss­te Maß­nah­men für die Umset­zung im eige­nen Unter­neh­men erar­bei­tet. Wäh­rend eines Unter­neh­mens­be­su­ches, bei dem die Wirt­schafts­för­de­rung und das Kom­pe­tenz­zen­trum von der erfah­re­nen Unter­neh­mens­be­ra­te­rin Alex­an­dra Wachen­dor­fer beglei­tet wer­den, wird über­prüft, wel­che Maß­nah­men die Unter­neh­men ihren Beschäf­tig­ten zur Erleich­te­rung der Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf ermög­li­chen. Eine Jury, die sich aus den Pro­jekt­part­nern zusam­men­setzt, ent­schei­det schließ­lich über die Ver­ga­be des Zer­ti­fi­ka­tes.

 

Die Erfah­run­gen aus der ers­ten Zer­ti­fi­zie­rungs­run­de im ver­gan­ge­nen Jahr haben gezeigt, dass Fami­li­en­freund­lich­keit in Betrie­ben aller Grö­ßen und Bran­chen gelebt wer­den kann. Im Dezem­ber 2012 hat­ten elf Unter­neh­men erst­mals das Zer­ti­fi­kat erhal­ten. Auch in die­sem Jahr sind wie­der völ­lig unter­schied­li­che Unter­neh­men dabei. Sie kom­men aus dem Dienstleistungs‑, Bank- oder pro­du­zie­ren­den Gewer­be, der Gas­tro­no­mie und dem Hand­werk und haben zwi­schen neun und 700 Beschäf­tig­te. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt kön­nen der Inter­net­sei­te der Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaft ent­nom­men wer­den: www.wfg-hsk.de