Ens­te-Nord: „Wich­ti­ger Bau­stein für Zukunfts­fä­hig­keit Meschedes“

25. April 2014
von Redaktion

Gewerbegebiet_Enste-NordMesche­de Ens­te (Hoch­sauer­land)  Chan­cen – und Platz – für gute Ideen, Wirt­schafts­kraft und neue Arbeits­plät­ze in Mesche­de: Mit dem Gewer­be­ge­biet Ens­te-Nord ver­fügt die Kreis- und Hoch­schul­stadt über Gewer­be­flä­chen, die in Süd­west­fa­len ein­zig­ar­tig sind. Beson­de­re Plus­punk­te: Die unmit­tel­ba­re Nach­bar­schaft zur Auto­bahn, ver­gleichs­wei­se gro­ße Flä­chen und eine güns­ti­ge Gelän­de­be­schaf­fen­heit. Der Mesche­der Stadt­rat hat jetzt beschlos­sen, den Bebau­ungs­plan für das Gewer­be­ge­biet an einer Stel­le zu ändern.

Damit sind die Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen wor­den, dass in einem Teil des nord­west­li­chen Bereichs des Gewer­be­ge­bie­tes Gebäu­de mit einer Höhe von bis zu 20 Meter gebaut wer­den dür­fen – und damit fünf Meter höher als ursprüng­lich vor­ge­se­hen. Hin­ter­grund: Die Kreis- und Hoch­schul­stadt will damit dem Wunsch eines inter­es­sier­ten Unter­neh­mens nach­kom­men. Der Betrieb möch­te im Gewer­be­ge­biet Ens­te-Nord eine grö­ße­re Flä­che erwer­ben, benö­tigt aber an einer Stel­le eine Hal­le von etwa 20 Metern Höhe.

Wäh­rend des Ände­rungs­ver­fah­rens hat die Stadt Mesche­de auch die Aus­wir­kun­gen einer ver­än­der­ten Gebäu­de­hö­he für das Dorf Ens­te unter­sucht. Klaus Wahle, Lei­ter des Fach­be­reichs Pla­nung und Bau­ord­nung: „Auch mit einer 20 Meter hohen Gewer­be­hal­le wer­den die Häu­ser im Dorf Ens­te nicht wesent­lich mehr ver­schat­tet als bei einem 15 Meter hohen Bau­kör­per.“ Da die Hal­le sich zudem in einem Abstand von min­des­tens 210 Metern zur Wohn­be­bau­ung befin­den wird, wer­de das Gebäu­de den Ort auch nicht „optisch erschla­gen“ – zumal am Rand des Gewer­be­ge­bie­tes ohne­hin noch eine Schutz­be­pflan­zung ent­ste­hen wird. Der Unter­schied, ob eine Hal­le nun 15 Meter oder 20 Meter hoch ist, wird des­halb bei der Sicht aus dem Dorf Ens­te nicht gra­vie­rend sein, so Klaus Wahle. Dass man den Wün­schen des Betrie­bes, der sich im Gewer­be­ge­biet ansie­deln möch­te, ent­ge­gen­kom­me, sei auch ein Bei­trag zur Wirt­schafts­för­de­rung, erläu­tert der Fachbereichsleiter.

Der Bau des Gewer­be­ge­bie­tes – und vor allem des­sen Nut­zung – bedeu­te für den Ort Ens­te sicher­lich eine Ver­än­de­rung, betont auch Bür­ger­meis­ter Uli Hess. Es han­de­le sich aber um Ände­run­gen, die ver­tret­bar sei­en – und um einen Inter­es­sen­aus­gleich: „Das Gewer­be­ge­biet Ens­te-Nord bringt wei­te­re Wirt­schafts­kraft und Arbeits­plät­ze nach Mesche­de“, so Uli Hess. Damit sei das Are­al ein wich­ti­ger Bau­stein für die Zukunfts­fä­hig­keit Mesche­des. Davon pro­fi­tie­re die Kreis- und Hoch­schul­stadt Mesche­de als Gan­zes – Uli Hess: „Auch der Ort Enste.“