Dubio­ser Ver­kehrs­un­fall auf der Bun­des­stra­ße 55

15. Mai 2013
von Redaktion

Mesche­de (Hoch­sauer­land)  Am Diens­tag­mor­gen gegen kurz nach 09:00 Uhr kam es auf der Bun­des­stra­ße 55 in Höhe des Hen­nesees zu einem Ver­kehrs­un­fall. Ein 59-jäh­ri­ger Auto­fah­rer aus Mesche­de war auf der Stre­cke unter­wegs in Rich­tung Eslo­he. Ihm kam ein 59-jäh­ri­ger Lkw-Fah­rer aus Tel­tow (Land­kreis Pots­dam-Mit­tel­mark in Bran­den­burg) ent­ge­gen. Hin­ter dem Lkw befand sich ein Pkw, der trotz des Gegen­ver­kehrs begann, den Lkw zu über­ho­len. Obwohl der Mesche­der sofort mög­lichst weit nach rechts fuhr und stark brems­te, konn­te ein Zusam­men­stoß mit dem über­ho­len­den Pkw nicht mehr ver­hin­dert wer­den.

Ver­letzt wur­de nie­mand, es ent­stand Sach­scha­den in Höhe von etwa

4.000,- Euro.

 

Als die Poli­zei an der Unfall­stel­le ein­traf, gab ein 26-jäh­ri­ger Mann aus Schmal­len­berg an, das über­ho­len­de Auto gefah­ren zu haben.

Durch Befra­gung der wei­te­ren Betei­lig­ten stell­te sich aber sehr schnell her­aus, dass der Mann nicht der Fah­rer gewe­sen war. Viel­mehr hat eine 20-jäh­ri­ge Frau aus Mesche­de den Wagen gelenkt, als es zum Unfall kam. Die­se befand sich wäh­rend der Unfall­auf­nah­me durch die Poli­zei weni­ger hun­dert Meter wei­ter außer­halb der Sicht­wei­te in einem ande­ren Auto. Die Poli­zei hat jetzt Ermitt­lun­gen gegen die jun­ge Frau und den 26-Jäh­ri­gen wegen auf­ge­nom­men. Letz­te­rer räum­te gegen­über der Poli­zei ein, den Wagen nicht gefah­ren zu haben und mit den fal­schen Anga­ben die tat­säch­li­che Fah­re­rin schüt­zen zu wol­len.