Deut­sche und Nie­der­län­der dis­ku­tie­ren über Sauer­län­der Immo­bi­li­en­markt 3.Branchentreff der Immo­bi­li­en­wirt­schaft in Win­ter­berg

23. Juni 2013
von Redaktion

Deut­sche und Nie­der­län­der dis­ku­tie­ren über Sauer­län­der Immo­bi­li­en­markt 3.Branchentreff der Immo­bi­li­en­wirt­schaft in Win­ter­berg

127193VnlWinterberg./Hochsauerlandkreis. Gut besucht war der Bran­chen­treff der Immo­bi­li­en­wirt­schaft im Hoch­sauer­land­kreis, zu dem die Wirt­schafts­för­de­rung Hoch­sauer­land­kreis ein­ge­la­den hat­te. Rund 70 Gäs­te aus dem Grund­stücks- und Woh­nungs­we­sen, Bau­ge­wer­be, Archi­tek­tur, Ver­wal­tung, Finan­zen und Gas­tro­no­mie haben im Over­sum Vital Resort in Win­ter­berg über die Bedeu­tung der Nie­der­lan­de für den Sauer­län­der Immo­bi­li­en­markt dis­ku­tiert.

 

Zu Beginn der Ver­an­stal­tung refe­rier­te Win­ter­bergs Tou­ris­mus­di­rek­tor Micha­el Beck­mann über die Bedeu­tung der Nie­der­lan­de für die Stadt am Kah­len Asten. Für die Win­ter­ber­ger Tou­ris­mus­wirt­schaft sind die Gäs­te aus dem Nach­bar­land uner­läss­lich. „Die Nie­der­län­der kom­men meist in den Win­ter­mo­na­ten zu uns. Wir müs­sen sie nun noch davon über­zeu­gen, dass sich ein Urlaub hier auch im Som­mer lohnt. Da sehen wir noch erheb­li­ches Markt­po­ten­zi­al“, so Beck­mann.

 

War­um Nie­der­län­der ger­ne in deut­sche Immo­bi­li­en inves­tie­ren, erläu­ter­te Alex­an­der M. Crä­mer von der Rechts­an­walts­kanz­lei Strick aus Kle­ve. Die Immo­bi­li­en­bla­se in den Nie­der­lan­den führt dazu, dass vie­le Inves­to­ren mit Inter­es­se auf den sta­bi­len deut­schen Markt schau­en. Beim Abschluss deutsch-nie­der­län­di­scher Immo­bi­li­en­ge­schäf­te gilt es jedoch kul­tu­rel­le Unter­schie­de zu beach­ten: „Dem Nie­der­län­der ist ein locke­rer, per­sön­li­cher Umgang wich­tig, wäh­rend der Deut­sche eher dar­auf bedacht ist, gründ­lich zu arbei­ten und for­mell alles rich­tig zu machen“, so Crä­mer.

 

Den Urlaub in Feri­en­parks zu ver­brin­gen, ist bei vie­len Nie­der­län­dern die belieb­tes­te Rei­se-form. Sebas­ti­an Wal­ter, Con­trol­ler in einer nie­der­län­di­schen Immo­bi­li­en­fir­ma, ver­an­schau­lich­te, wel­che Struk­tu­ren und Ent­schei­dun­gen sich hin­ter den nie­der­län­di­schen Inves­ti­tio­nen in Feri­en­parks ver­ber­gen: „Die Nie­der­lan­de sind dicht besie­delt. Zudem leben vie­le Nie­der­län­der in sehr klei­nen Woh­nun­gen. Da sind Feri­en­parks die opti­ma­len Urlaubs­de­sti­na­ti­on mit viel Raum zur Erho­lung“.

 

Im zwei­ten Teil der Ver­an­stal­tung ging es um aktu­el­le Frei­zei­t­im­mo­bi­li­en­pro­jek­te im Hoch­sauer­land­kreis und Neu­ig­kei­ten aus der Wirt­schafts­för­de­rung. Kreis­wirt­schafts­för­de­rer Micha­el Bison freu­te sich über das gro­ße Inter­es­se am The­ma. Beim anschlie­ßen­den Imbiss wur­de noch lan­ge dis­ku­tiert.