CDU-Kreis­vor­stand traf sich erst­mals wie­der zur Sitzung

2. Juli 2021
von Redaktion

Erst Schul­ter­schluss, dann Polarisierung

Hoch­sauer­land­kreis. Nach­dem über vie­le Mona­te fast aus­schließ­lich digi­ta­le For­ma­te mög­lich waren, traf sich der CDU-Kreis­vor­stand des Hoch­sauer­land­krei­ses im Hotel Stock­hau­sen in Schmal­len­berg-Sel­ling­hau­sen zu einer Sitzung.

Gesell­schaft wie­der zusammenführen

Der Kreis­vor­stand der CDU tag­te in Schmal­len­be – Sel­ling­hau­sen (Foto CDU-Kreisverband)

Als Gast dabei war Ste­phan Grü­ne­wald, Autor und Psy­cho­lo­ge, der in den ver­gan­ge­nen Mona­ten im Coro­na-Exper­ten­rat der Lan­des­re­gie­rung mit­ge­ar­bei­tet hat­te und der auf die Gefühls­la­ge der Men­schen nach mehr als einem Jahr Pan­de­mie ein­ging. So sei die Pan­de­mie ein Ohn­machts­er­fah­rung für die Men­schen gewe­sen. Die­se hät­te zunächst zu einem gesell­schaft­li­chen Schul­ter­schluss geführt, indem man gemein­sam dem Feind Coro­na-Virus begeg­net sei. Auf die Dau­er sei es aber zu mehr und mehr gesell­schaft­li­cher Pola­ri­sie­rung gekom­men. So sei es bei­spiels­wei­se zu Brü­chen auch in Freun­des­krei­sen und Fami­li­en gekom­men, weil die Mei­nung über Coro­na und die Maß­nah­men sehr weit aus­ein­an­der­ging. Es sei des­halb auch eine poli­ti­sche Auf­ga­be, das Land nach der Kri­se wie­der zusam­men­zu­füh­ren und respekt­voll und mit Wert­schät­zung mit­ein­an­der umzu­ge­hen, auch wenn man unter­schied­li­che Mei­nun­gen vertrete.

Lage vor der Bundestagswahl

In einem wei­te­ren Teil der Tagung ging es um die poli­ti­sche Lage vor der Bun­des­tags­wahl. Gemein­sam mit Fried­rich Merz möch­te die CDU im Hoch­sauer­land ein über­durch­schnitt­lich gutes Ergeb­nis errei­chen, um die Zeit nach Coro­na zu gestalten.