BI AME­CKE 21 plant Bür­ger­be­geh­ren

1. Februar 2014
von Redaktion
Freibad Amecke

Frei­bad Ame­cke

Sun­dern Ame­cke (Hoch­sauer­land) Die Finanz­spe­ku­lan­ten um Wim Egging wol­len jetzt in einer „Nacht und Nebel-Akti­on” das Frei­bad­ge­län­de in Ame­cke kau­fen.
Sie ver­bin­den die­sen Kauf mit der Über­ga­be ihrer bereits bebau­ten Stra­ßen­flä­chen der See­ufer­stra­ße.
Die­se Stra­ßen­puz­zle wer­den von der Stadt drin­gend zur Durch­füh­rung der neu­en Stra­ßen­ver­schwen­kung benö­tigt oder der Plan zur Regio­na­le müss­te geän­dert wer­den.

Die BI hat den Ver­dacht, dass die­se Filet­stü­cke am See unab­hän­gig von der Erstel­lung des eigent­li­chen Feri­en­par­kes als Spe­ku­la­ti­ons­ob­jek­te erwor­ben wer­den sol­len. „Ob die Finanz­spe­ku­lan­ten über­haupt inter­es­siert sind, einen Park zu bau­en,
ist völ­lig offen und erscheint uns unwahr­schein­li­cher denn je“, so Hans Klein von der BI AME­CKE 21. Für Bau­grund­stü­cke auf dem Frei­bad­ge­län­de in 1 A‑Lage am Sor­pe­see las­sen sich gewiss Kauf­in­ter­es­sen­ten fin­den – und die Spe­ku­la­tio­nen der ver­meint­li­chen „Inves­to­ren“ wären auf­ge­gan­gen.

Die Stadt scheint die­sem Vor­ha­ben nach­ge­ben zu wol­len, um kurz­fris­tig Geld für die Durch­füh­rung der Umbau­maß­nah­men am See und zur Finan­zie­rung der not­wen­di­gen Grund­stücks­an­käu­fe für die Stra­ßen­ver­schwen­kung zu erhal­ten.
Die Grund­stü­cke sol­len offen­sicht­lich weit unter Wert ver­scher­belt wer­den. Ohne Grund, denn sie ste­hen in kei­nem Zusam­men­hang zur Regio­na­le. Die BI for­dert wie­der­holt ein­dring­lich, die­ses Ver­fah­ren und die Bau­maß­nah­me des Regio­na­le­pro­jekts abzu­tren­nen, um nicht erpress­bar zu sein. Da ver­schie­dens­te Ein­ga­ben an die Ent­schei­dungs­trä­ger schein­bar ohne Wir­kung blie­ben, sieht sich die BI AME­CKE 21 gezwun­gen, mit dem Antrag eines Bür­ger­be­geh­rens die Kom­mu­nal­po­li­tik zur Ein­sicht zu brin­gen.

Die BI will die­sen Aus­ver­kauf, das Ver­schleu­dern von städ­ti­schem Tafel­sil­ber ver­hin­dern, um die­se wert­vol­len Grund­stü­cke wei­ter­hin für die Nut­zung aller Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und ihrer Feri­en­gäs­te in Öffent­li­cher Hand zu behal­ten. „Nach dem Ver­kauf die­ser Grund­stü­cke an die Nie­der­län­der hät­te die Stadt Sun­dern kei­ne Mög­lich­kei­ten mehr, auf eige­nen Flä­chen den Aus­bau der Frei­zeit­in­fra­struk­tur durch­zu­füh­ren, denn danach sind alle dort lie­gen­den Grund­stü­cke im Besitz der Nie­der­län­der“, mahnt Hans Klein die Ent­schei­dungträ­ger. „Die­ses Vor­ha­ben muss gestoppt wer­den.“