Bewoh­ner wün­schen sich mehr Sicher­heit bei Straßenüberquerung

22. November 2017
von Redaktion

 

Sun­dern. Auf Initia­ti­ve der AG 60plus der Sun­derner Sozi­al­de­mo­kra­ten über­gab jetzt (21.11.2017) im Namen des Bei­rats, der Bewoh­ner und der Beleg­schaft des Pfle­ge­zen­trums Sun­dern Bei­rats­mit­glied Wal­ter Kern­ke einen Brief und eine Unter­schrif­ten­lis­te an Bür­ger­meis­ter Ralph Brodel.

Wir, die Bewoh­ner und Mit­ar­bei­ter des Pfle­ge­zen­trums Sun­dern, so einer der Kern­sät­ze des Brie­fes, wün­schen uns für unse­re Sicher­heit vor der Ein­rich­tung statt des Zebra­strei­fens, der von den Auto­fah­rern sehr häu­fig miss­ach­tet wird, eine Ampel, um sicher und ohne Angst die Stra­ße über­que­ren zu kön­nen. Unter­stützt wird die­ser Wunsch durch eine umfang­rei­che Unter­schrif­ten­lis­te, in der sich nahe­zu alle Haus­be­woh­ner, die Beleg­schafts­mit­glie­der und vie­le Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge der Bewoh­ner ein­ge­tra­gen haben. 

Ange­li­ka Sei­del, Lei­tung Sozia­le Diens­te und Bet­ti­na Nun­ges­ser, Pfle­ge­dienst­lei­tung berich­te­ten dar­über, dass es in den ver­gan­ge­nen Mona­ten bereits zwei Unfäl­le mit ver­letz­ten Per­so­nen, zum Teil mit sta­tio­nä­rem Kran­ken­haus­auf­ent­halt, am Zebra­strei­fen gege­ben habe. Dar­über hin­aus gebe es immer wie­der vie­le kri­ti­sche Situa­tio­nen mit Bei­na­he – Unfäl­len im Bereich des Zebrastreifens. 

Durch Beob­ach­tun­gen der Bewoh­ner und der Mit­ar­bei­ter des Pfle­ge­zen­trums, so Wal­ter Kern­ke, hält sich etwa jeder zehn­te Auto­fah­rer nicht an die, am Zebra­strei­fen gel­ten­den, Regeln und Vorschriften. 

Gerd Josef Plass, Vor­stands­mit­glied der AG 60plus beton­te, dass beson­ders für älte­re und in ihrer Mobi­li­tät ein­ge­schränk­te Men­schen, in der Umge­bung ihres Zuhau­ses, eine siche­re und unfall­freie Stra­ßen­über­que­rung vor­han­den sein muss. 

Bür­ger­meis­ter Bro­del, der sich am Spät­nach­mit­tag ein aktu­el­les Bild vor Ort mach­te, sag­te zu, die Bit­ten und Anre­gun­gen umge­hend zu prü­fen und an die zustän­di­gen Fach­be­hör­den und an den Stra­ßen­bau­last­trä­ger weiterzuleiten.