Betrun­ke­ner Auto­fah­rer ver­ur­sacht Verkehrsunfall

15. April 2013
von Redaktion

Mesche­de (Hoch­sauer­land) Am Sonn­tag­abend gegen 20:40 Uhr stand ein 33-jäh­ri­ger Mesche­der in der Pul­ver­turm­stra­ße auf dem Geh­weg vor einer Gast­wirt­schaft. Der Mann sah einen Pkw, der auf der Pul­ver­turm­stra­ße unter­wegs war, in Schlan­gen­li­ni­en auf sich zu kom­men. Unmit­tel­bar vor der Gast­stät­te kam der Fah­rer des Autos nach links von der Fahr­bahn auf den Geh­weg ab. Um nicht von dem Wagen erfasst zu wer­den, sprang der 33-Jäh­ri­ge zur Sei­te. Dabei ver­letz­te sich der Mann leicht. Der Fah­rer des gel­ben Renault Twin­go fuhr wei­ter, ohne sich um den Vor­fall und den Ver­letz­ten zu kümmern.

 

Unmit­tel­bar danach kam die Fahr­wei­se eben die­ses Fah­rers zwei Zeu­gen merk­wür­dig vor. Der Twin­go-Fah­rer war mitt­ler­wei­le auf den Pkw der bei­den Zeu­gen auf­ge­schlos­sen und fuhr auf der Wald­stra­ße sehr dicht auf. Im Ver­lauf der wei­te­ren Fahrt­stre­cke auf der Lager­stra­ße durch­fuh­ren die bei­den Zeu­gen daher den dor­ti­gen Kreis­ver­kehr kom­plett und konn­ten so hin­ter dem Twin­go her­fah­ren, der den Kreis­ver­kehr in Rich­tung War­stei­ner Stra­ße ver­ließ. So konn­ten die bei­den Zeu­gen beob­ach­ten, wie der Fah­rer des Twin­go erneut von der Stra­ße abkam und in Höhe der Wein­gas­se gegen eine Beton­mau­er fuhr.

 

Bei dem Auf­prall auf die Mau­er ver­letz­te sich der Unfall­ver­ur­sa­cher leicht, er lehn­te aber jede ärzt­li­che Ver­sor­gung ab. Der Scha­den an dem Twin­go liegt bei etwa 1.000,- Euro und er muss­te abge­schleppt wer­den, da er nicht mehr fahr­be­reit war.

 

Bis zum Ein­tref­fen der infor­mier­ten Poli­zei ver­such­te der Fah­rer des Unfall­wa­gens, ein 27-jäh­ri­ger Mann aus Hagen, sein Auto wie­der zu star­ten und den Unfall­ort zu ver­las­sen. Dies wur­de aber durch die Zeu­gen und den Umstand, dass das Fahr­zeug nicht mehr ansprang, verhindert.

 

Bei der Unfall­auf­nah­me durch die Poli­zei Mesche­de stell­te sich dann her­aus, dass der Hage­ner unter dem Ein­fluss von Alko­hol stand.

Ein ent­spre­chen­der Vor­test ergab einen Wert von über 1,7 Promille.

Eine Blut­pro­be wur­de ange­ord­net, sei­nen Füh­rer­schein muss­te der Mann direkt den Poli­zei­be­am­ten über­ge­ben. Ein Straf­ver­fah­ren wegen Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs und Unfall­flucht wur­de eingeleitet.