Betrü­ger kommt nicht zum Ziel

20. September 2013
von Redaktion

Betrü­ger kommt nicht zum Ziel Als die Frau, der­art unter Druck gesetzt, die Über­wei­sung vor­neh­men woll­te, wur­de der Bank­an­ge­stell­te am Schal­ter miss­trau­isch und riet drin­gend von der Über­wei­sung ab

Sun­dern (Hoch­sauer­land)  Am Don­ners­tag­mor­gen mel­de­te sich ein Mann tele­fo­nisch bei einer Frau aus Sun­dern. Der Anru­fer gab sich als Mit­ar­bei­ter einer Staats­an­walt­schaft aus. Er schil­der­te der Frau, sie habe noch offe­ne Rech­nun­gen für ein Gewinn­spiel zu beglei­chen. Den aus­ste­hen­den Betrag sol­le sie auf ein Kon­to im Aus­land über­wei­sen, ansons­ten wür­de er am Don­ners­tag­nach­mit­tag in Beglei­tung der Poli­zei bei ihr zu Hau­se erschei­nen, um sie fest­zu­neh­men. Als die Frau, der­art unter Druck gesetzt, die Über­wei­sung vor­neh­men woll­te, wur­de der Bank­an­ge­stell­te am Schal­ter miss­trau­isch und riet drin­gend von der Über­wei­sung ab. Statt des­sen wur­de die Poli­zei infor­miert. Natür­lich han­del­te es sich bei dem Anru­fer nicht um einen Staats­an­walt und die Frau hat­te auch an kei­nem Gewinn­spiel im Aus­land teil­ge­nom­men. Dank der Auf­merk­sam­keit des Bank­mit­ar­bei­ters kam es zu kei­nem finan­zi­el­len Scha­den für die ange­ru­fe­ne Frau. Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat die Ermitt­lun­gen aufgenommen.