Auto­fah­re­rin über­sieht Motor­rad­fah­rer

7. Mai 2013
von Redaktion

Mars­berg (Hoch­sauer­land)  Sonn­tag­mor­gen, gegen 10:30 Uhr, wur­de in Meer­hof ein 65-jäh­ri­ger Krad­fah­rer aus Pader­born bei einem Ver­kehrs­un­fall ver­letzt. Eine 49-jäh­ri­ge Frau aus Del­brück ver­ließ an der Anschluss­stel­le Lich­ten­au die Auto­bahn 44 und woll­te mit ihrem Opel Insi­gnia auf die Land­stra­ße 817 abbie­gen. Dabei über­sah sie jedoch den Motor­rad­fah­rer, der auf der Land­stra­ße von Lich­ten­au in Rich­tung Meer­hof fuhr. Er ver­such­te noch, nach links aus­zu­wei­chen, konn­te aber einen Zusam­men­stoß nicht mehr ver­hin­dern. Durch den Auf­prall kam der Motor­rad­fah­rer zu Fall und ver­letzt sich. Er konn­te jedoch nach ambu­lan­ter Behand­lung wie­der aus dem Kran­ken­haus ent­las­sen wer­den.

Sei­ne Yama­ha muss­te abge­schleppt wer­den. An den Fahr­zeu­gen ent­stand nur gerin­ger Sach­scha­den in Höhe von rund 700 Euro. Wäh­rend die Auto­fah­re­rin nun ein Anzei­ge wegen fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung und Vor­fahr­ver­sto­ßes erwar­tet, muss auch der Motor­rad­fah­rer mit einer Anzei­ge rech­nen. Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me stell­ten die Poli­zei­be­am­ten fest, dass der Ver­un­glück­te über­haupt kei­nen Füh­rer­schein für das Fah­ren von Motor­rä­dern besitzt.