Aus­bil­dung auch in Teil­zeit mög­lich

6. Februar 2013
von Redaktion

Maß­nah­me vom bzh im Rah­men des Lan­des­pro­gramms TEP berei­tet vor

Hoch­sauer­land­kreis. Das Lan­des­pro­gramm „Teil­zeit­be­rufs­aus­bil­dung – Ein­stieg beglei­ten – Per­spek­ti­ven öff­nen“ (TEP) för­dert die Ver­ein­bar­keit von Berufs­aus­bil­dung und Kin­der­er­zie­hung, aber auch Pfle­ge. Es ermög­licht ein Pro­jekt vom bzh, das auf eine Aus­bil­dung in Teil­zeit im Hoch­sauer­land­kreis vor­be­rei­tet. Infos dazu gibt es am Don­ners­tag, 28. Febru­ar 2013, 9 Uhr, im Bil­dungs­zen­trum des Han­dels (Le-Puy-Str. 17 in Mesche­de). Das teilt die Regio­nal­agen­tur Hell­weg-Hoch­sauer­land mit.

 

„Die Maß­nah­me, die in Mesche­de und Arns­berg ange­bo­ten wer­den soll, rich­tet sich an Frau­en und Män­ner, die wegen Eltern­schaft und Kin­der­be­treu­ung oder der Betreu­ung pfle­ge­be­dürf­ti­ger Ange­hö­ri­ger eine betrieb­li­che Aus­bil­dung abbre­chen oder gar nicht erst begin­nen konn­ten“, erläu­tert Ursu­la Rode-Schäf­fer, Geschäfts­füh­re­rin der Regio­nal­agen­tur Hell­weg-Hoch­sauer­land. „Das NRW-Minis­te­ri­um für Arbeit, Inte­gra­ti­on und Sozia­les will mit TEP die Mög­lich­keit der Teil­zeit­be­rufs­aus­bil­dung bei Men­schen ohne Erst­aus­bil­dung mit Eltern­pflich­ten oder mit Pfle­ge­auf­ga­ben, aber auch bei Aus­bil­dungs­be­trie­ben bekannt machen. Zwi­schen ihnen sol­len betrieb­li­che Aus­bil­dungs­ver­hält­nis­se in Teil­zeit ange­bahnt wer­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den mit TEP gute Erfol­ge erzielt und 50 Pro­zent der Teil­neh­me­rin­nen in Teil­zeit­be­rufs­aus­bil­dung ver­mit­telt.“

 

Men­schen ohne (abge­schlos­se­ne) Aus­bil­dung, die für die Pfle­ge Ange­hö­ri­ger ver­ant­wort­lich sind oder Müt­ter und Väter, die min­des­tens mit einem Kind im gemein­sa­men Haus­halt leben und kei­ne oder kei­ne abge­schlos­se­ne beruf­li­che Aus­bil­dung haben, kön­nen teil­neh­men. Sie müs­sen auf­grund guter Vor­bil­dung geeig­net sind, nach einer kur­zen Vor­be­rei­tungs­zeit in eine Aus­bil­dung in Teil­zeit ein­zu­mün­den. Bei Bedarf wer­den sie auf den Über­gang in eine Teil­zeit-Aus­bil­dungs­stel­le über einen Zeit­raum von maxi­mal vier Mona­ten (zum Bei­spiel mit Berufs­we­ge­pla­nung, Bewer­bungs­trai­ning, Nut­zung der Job­map­pe NRW, Selbst­lern­mög­lich­kel­ten, Coa­ching, betrieb­li­chen Prak­ti­ka) vor­be­rei­tet. Außer­dem erhal­ten sie Unter­stüt­zung bei der selb­stän­di­gen Suche nach einem Aus­bil­dungs­platz in Teil­zeit und wer­den als Aus­zu­bil­den­de über maxi­mal acht Mona­te in der betrieb­li­chen Teil­zeit­aus­bil­dung beglei­tet.

 

Die Ansprech­per­so­nen beim Maß­nah­me­trä­ger geben unter ande­rem Hil­fe­stel­lung für die Aus­zu­bil­den­den, die Aus­bil­dungs­be­trie­be, Berufs­schu­len und die zustän­di­gen Stel­len wie Kam­mern. Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer wer­den dabei unter­stützt, Fami­lie und Anfor­de­run­gen der betrieb­li­chen Teil­zeit­aus­bil­dung mit­ein­an­der zu ver­ein­ba­ren.

Das Minis­te­ri­um für Arbeit, Inte­gra­ti­on und Sozia­les NRW för­dert das ESF-kofi­nan­zier­te Lan­des­pro­gramm „Teil­zeit­be­rufs­aus­bil­dung – Ein­stieg beglei­ten – Per­spek­ti­ven öff­nen“ (TEP) im Rah­men des Hand­lungs­pro­gramms „Brü­cken bau­en in den Beruf“. Anmel­dung zur Info-Ver­an­stal­tung am 28. Febru­ar beim Mesche­der Bil­dungs­zen­trum des Han­dels, Tele­fon 0291/202 569 0. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auch bei Ursu­la Rode-Schäf­fer, Regio­nal­agen­tur Hell­weg-Hoch­sauer­land, Tele­fon 02921/303499. Betrie­be, die an einer Aus­bil­dung in Teil­zeit inter­es­siert sind, erhal­ten eben­falls bei den Ansprech­part­ne­rin­nen wei­te­re Infor­ma­tio­nen.