Kli­ma­freund­li­che Vor­gär­ten – Teil­nah­me am Wett­be­werb „Bunt statt Grau” noch bis 12. Sep­tem­ber möglich

1. September 2021
von Redaktion

 

Arns­berg. Mit klei­nen Flä­chen groß raus­kom­men! Das ist ein Anspruch des der­zeit lau­fen­den Wett­be­werbs „BUNT statt Grau – Vor­gär­ten kli­ma­freund­lich gestal­ten“ der Kom­mu­nen Arns­berg, Bal­ve, Neu­en­ra­de und Sun­dern, an dem sich Gar­ten­be­geis­ter­te noch bis zum 12. Sep­tem­ber betei­lig­ten kön­nen. Der Wett­be­werb rich­tet sich an Eigentümer*innen und Mieter*innen mit einem nutz­ba­ren Vor­gar­ten, der sich für eine bun­te Ver­schö­ne­rung eignet.

Her­aus­for­de­rung klei­ne Vorgärten

Die klei­nen Flä­chen man­cher Vor­gär­ten for­dern Gartenfreund*innen her­aus. Wer das Zusam­men­spiel von Hecken, Sträu­chern, Blu­men und Struk­tu­ren wie Tro­cken­mau­ern, von Far­be, Licht und Schat­ten beherrscht, schafft trotz des beeng­ten Platz­an­ge­bots eine sehens­wer­te aber auch kli­ma- und Insek­ten­freund­li­che Gar­ten­ge­stal­tung. Grund­la­ge ist eine durch­dach­te Aus­wahl der Bepflan­zung, mit der Vor­gär­ten so gestal­ten wer­den, dass sie ohne gro­ßen Auf­wand rund ums Jahr gepflegt aus­se­hen. Boden­de­cker sind bei­spiels­wei­se eine schö­ne Mög­lich­keit, den Boden flä­chen­de­ckend zu begrü­nen und Wild­kräu­tern zugleich kaum Platz zum Wach­sen zu lassen.

Gute Bei­spie­le aufzeigen

In der Bera­tung mit einem Land­schafts­gar­ten-Betrieb ent­steht oft­mals eine leben­di­ge, grü­ne Gar­ten­ge­stal­tung, die mit der Archi­tek­tur des Hau­ses zusam­men­spielt und sowohl kli­ma­tisch als auch öko­lo­gisch wert­voll ist. Aber auch in vie­len Publi­ka­tio­nen und im Inter­net gibt es zahl­rei­che Tipps und Hil­fe­stel­lun­gen, um sei­nen Gar­ten natur­nah zu Bepflan­zen. Mit dem Wett­be­werb „BUNT statt Grau – Vor­gär­ten kli­ma­freund­lich gestal­ten“, kön­nen Gartenbesitzer*innen gute Bei­spie­le zur Gestal­tung des eige­nen Vor­gar­tens zei­gen und damit Sach­prei­se gewinnen.

 

Und so geht´s: Ein­fach drei aus­sa­ge­kräf­ti­ge Fotos sei­nes Vor­gar­tens auf­neh­men und das Teil­nah­me­for­mu­lar auf www.leadersein.de/buntstattgrau ausfül­len. Hier fin­den Gar­ten­in­ter­es­sier­te auch eine eigens erstell­te Bro­schü­re mit prak­ti­schen Tipps und Bei­spie­len für eine ein­fa­che aber natur­ge­rech­te Beet­pfle­ge. Die Bro­schü­re gibt es auch kos­ten­los an vie­len Aus­le­ge­stel­len in den betei­lig­ten Kom­mu­nen. Eine fach­kun­di­ge Jury bewer­tet Neu­pflan­zun­gen oder Gestal­tun­gen bereits bestehen­der Vor­gär­ten. Die Teilnehmer*innen haben dabei dop­pel­te Gewinn­chan­cen: Zuerst prä­miert die Jury aus den ein­ge­reich­ten Bewer­bun­gen drei Vor­gär­ten je Kom­mu­ne. Danach wählt die Jury aus den ins­ge­samt zwölf prä­mier­ten Gär­ten die drei schöns­ten Vor­gär­ten der „LEADERsein!“-Bürgerregion aus. Zu gewin­nen sind Geld­prei­se im Gesamt­wert von 1.200 Euro sowie attrak­ti­ve Sach­prei­se. Klaus Fröh­lich, Mit­ar­bei­ter bei der Stadt Arns­berg und Initia­tor des Pro­jek­tes: „In jedem Fall gewinnt die Umwelt und damit wir alle!“

Stein­gar­ten – Nach­tei­le für Natur und Umwelt

Und wei­ter: „Der Wunsch nach einem pfle­ge­leich­ten Vor­gar­ten moti­viert vie­le Men­schen einen Stein- oder Schot­ter­gar­ten anzu­le­gen. Doch was für vie­le ordent­lich und gepflegt aus­sieht, birgt vie­le Nach­tei­le für Natur und Umwelt, aber auch für die Anwohner*innen selbst: im Som­mer erhit­zen sich die Stei­ne stark und bil­den auch nachts noch Hit­ze­in­seln direkt am Haus“, so Fröh­lich. “Wir suchen gute Bei­spie­le um Garteneigentümer*innen zu moti­vie­ren und auf­zu­klä­ren. Im Ver­gleich zu einem Schot­ter­gar­ten muss ein grü­ner Gar­ten näm­lich nicht mehr Arbeit machen. Es gibt genü­gend hei­mi­sche Pflan­zen, die nur wenig Pfle­ge benötigen.“

 

Alle Infos zur Teil­nah­me unter: www.leadersein.de/buntstattgrau