
Arnsberg/Neheim. Wenn am frühen Dienstagmorgen, 22. August, das Jägerfest 2023 endet, die letzten Feierwütigen das Festzelt langsam verlassen und die Aufräum- und Abbautrupps anrücken, endet auch im Jägerverein Neheim eine Ära. Nach 13 Jahren legt dann ein Mann sein Amt nieder, der zwar immer mit in der ersten Reihe stand, jedoch nie im Mittelpunkt – Marco Calcagno. „Ich fühle mich in der zweiten Reihe eigentlich ganz wohl“, sagt Marco, den alle „Calli“ rufen, und lacht. Fünf Könige hat er in seiner Zeit als Adjutant des Königs erlebt. Los ging es im Jahre 2010 mit dem Königspaar Winfried Schröder und Margit Kleinschmidt-Schröder. Calli übernahm das Amt von Gisbert „Tünna“ Schulte. „Tünna und Udo Blume hatten mich angesprochen, ob ich Interesse hätte, den Job des Adjutanten zu übernehmen. In meinem jugendlichen Leichtsinn habe ich damals, ohne zu wissen, was auf mich zukommt, ja gesagt“, erinnert sich der verheiratete Vater zweier Töchter. „Ich habe mich einfach überraschen lassen und habe mir gesagt ‚Es wird schon schiefgehen‘.“





