Arbeits­lo­sen­zah­len in Sun­dern so gut wie lan­ge nicht

23. November 2018
von Redaktion

Bei fast rekord­ver­däch­ti­gen 3,0% lag die Arbeits­lo­sen­quo­te in Sun­dern im Okto­ber 2018. Zuletzt wur­de ein so guter Wert im Mai/Juni 1981 erreicht. Die­sen her­vor­ra­gen­den Wert konn­ten Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del und der Lei­ter des Sun­de­raner Job­cen­ters Andre­as Zim­ny bei der monat­li­chen Pres­se­kon­fe­renz im Rat­haus ver­kün­den. Eine wei­te­re Sen­kug der Arbeits­lo­sen­quo­te ist aller­dings kaum noch mög­lich, denn die Men­schen, die in ALG I kom­men, kön­nen meist schnell wie­der ver­mit­telt wer­den. Pro­ble­me erge­ben sich aller­dings bei den Lang­zeit­ar­beits­lo­sen, doch auch da ist Bes­se­rung in Sicht.

Durch das vor weni­gen Tagen von der Bun­des­re­gie­rung ver­ab­schie­de­te Teil­ha­be­chan­cen­ge­setz ergibt sich die Mög­lich­keit, dass für Lang­zeit­ar­beits­lo­se, die mehr als sie­ben Jah­re ALG II bezo­gen haben, die Lohn­kos­ten für zwei Jah­re vom Bund über­nom­men wer­den und ein Arbeit­ge­ber so ohne Risi­ko tes­ten kann, ob ein Arbeits­lo­ser in sei­nen Betrieb passt. Auch ist ein zwei­mo­na­ti­ges Coa­ching für die­sen Per­so­nen­kreis vor­ge­se­hen, um die nicht immer ein­fa­che Inte­gra­ti­on in den Arbeits­markt zu beglei­ten.. Betrof­fen sind in Sun­dern etwa 60 Per­so­nen, die von die­ser Maß­nah­me pro­fi­tie­ren und so wie­der in den Arbeits­markt ein­ge­glie­dert wer­den könn­ten.

Andre­as Zim­ny und sei­ne Mit­ar­bei­te­rIn­nen wer­den in den nächs­ten Wochen prü­fen, wer in Sun­dern für die­ses Maß­nah­men in Betracht kommt und gege­be­nen­falls auch bei den städ­ti­schen Gesell­schaf­ten anfra­gen.