Andacht, Bild­stock­ein­wei­hung und Lesung in Klos­ter Brunnen

7. Oktober 2013
von Redaktion

Andacht, Bild­stock­ein­wei­hung und Lesung in Klos­ter Brunnen
Sun­dern (Hoch­sauer­land) Zur äuße­ren Fei­er des Rosen­kranz­fes­tes im Okto­ber sind am Sonn­tag, 13. Okto­ber, um 15 Uhr alle Genera­tio­nen, beson­ders Kin­der mit ihren Groß­el­tern, zur Rosen­kran­z­an­dacht in Klos­ter Brun­nen eingeladen.
Danach wird der von der Schüt­zen­bru­der­schaft St. Anto­ni­us umge­setz­te Bild­stock neben dem Klos­ter­ge­bäu­de ein­ge­weiht. Er birgt in alter Tra­di­ti­on eine Nach­bil­dung des Wer­ler Gna­den­bil­des, die Frau Marie-Lui­se Run­te in gekonn­ten For­men getöp­fert hat.
Anschlie­ßend besteht Gele­gen­heit zum Kaf­fee­trin­ken im benach­bar­ten KJG-Zentrum.
Vor 150 Jah­ren, am 10. August 1863, wur­de in Düs­sel­dorf Dr. jur. Hein­rich Biesen­bach gebo­ren, der durch sei­ne aus Eslo­he stam­men­de Ehe­frau Hed­wig Gabri­el oft das Sauer­land besuch­te. Der Sohn einer Juris­ten­fa­mi­lie stu­dier­te Jura und Lite­ra­tur­ge­schich­te in Mün­chen und Bonn, pro­mo­vier­te in Leip­zig und war anschlie­ßend als Rechts­an­walt in Düs­sel­dorf tätig, zuletzt im Rang eines Jus­tiz­ra­tes. Neben der Hei­mat­for­schung wid­me­te er sich Erzäh­lun­gen, his­to­ri­sie­ren­den Roma­nen und der Lyrik. Nach sei­nem Tod am 24. Okto­ber 1926 erschien post­hum 1931 in Mesche­de sei­ne Novel­le „Der Letz­te von Klos­ter Brun­nen. Eine Erzäh­lung aus den Sauer­län­di­schen Ber­gen“, in dem er sich mit der Flucht und die Rück­füh­rung des Köl­ner Dom­schat­zes vor gut 200 Jah­ren beschäf­tigt. Um 17.00 Uhr fin­det des­halb am 13. Okto­ber in Klos­ter Brun­nen eine Lesung die­ser Novel­le „Der Letz­te von Klos­ter Brun­nen“ statt, zu der eben­falls herz­lich ein­la­den wird.