AG 60plus infor­miert sich über den Bür­ger­bus in Sun­dern

10. September 2018
von Redaktion

Sun­dern. Über die Orga­ni­sa­ti­on, Sor­gen und Abläu­fe beim Bür­ger­bus­ver­bund Sauer­land-Hell­weg infor­mier­ten sich jetzt Ver­tre­ter der AG 60plus Sun­dern in der Geschäfts­stel­le Sel­sche­der Weg 2.

Schnell wur­de den Ver­tre­tern der AG 60plus klar, dass eine Fahrt mit einem der Bür­ger­bus­se mehr ist, als nur ein- und aus­zu­stei­gen. „Der Bür­ger­bus“, so der Vor­sit­zen­des des Ver­bun­des Micha­el Brei­er, „schafft Mobi­li­tät und Lebens­qua­li­tät, beson­ders für Senio­ren und Fami­li­en ohne eige­nes Auto. Es ent­ste­hen Gesprä­che und wich­ti­ge sozia­le Kon­tak­te. Unse­re Fahr­gäs­te umfas­sen alle Alters­grup­pen“.

Mitt­ler­wei­le sind im Bür­ger­bus­ver­bund rund 180 Fah­re­rin­nen und Fah­rer ehren­amt­lich tätig. Davon sind etwa 10 für die Sun­derner Lini­en tätig. Nur durch die­ses ehren­amt­li­che Enga­ge­ment kön­nen die Bus­se in Bewe­gung gehal­ten wer­den. 12 Bus­se sind im gesam­ten Gebiet im Ein­satz. „Erfreu­lich ist es“, so der AG – Vor­sit­zen­de Man­fred Schli­cker, „dass über 70.000 Per­so­nen im Lau­fe eines Jah­res die Bür­ger­bus­se des Ver­bun­des Sauer­land-Hell­weg nut­zen“. Auch in Sun­dern wer­den durch 2 Bus­se Wohn­ge­bie­te und Orte ange­fah­ren, die im All­tag wich­tig sind. Der Start- und End­punkt der Sun­derner Lini­en befin­det sich am Fach­markt­zen­trum „Die Fabrik“ in der Röh­re 21.

80 Pro­zent der anfal­len­den Kos­ten wer­den durch ein­hei­mi­sche Spon­so­ren gedeckt. Nur 20 Pro­zent der Kos­ten wer­den durch Ein­nah­men aus dem Fahr­kar­ten­ver­kauf ein­ge­nom­men. Dau­er­haft kos­ten­frei kön­nen Kun­den der Spar­kas­se Arns­berg-Sun­dern mit dem Bür­ger­bus fah­ren. Dar­über hin­aus gibt es z.B. für Besit­zer der Sor­pe­Card die Mög­lich­keit, Schwa­nen­ta­ler zu sam­meln und die­se als Fahr­kar­te für die Bür­ger­bus­se zu nut­zen. Infor­ma­tio­nen hier­zu gibt es beim Bür­ger­bus­ver­bund. Die aus­führ­li­chen Infor­ma­tio­nen durch Micha­el Brei­er mach­ten den Mit­glie­dern der AG 60plus deut­lich, dass der Bür­ger­bus­ver­bund, bei allen ernst­haf­ten Bemü­hun­gen, natür­lich nicht jeden indi­vi­du­el­len Wunsch nach Hal­te­stel­le und Fahr­plan erfül­len kann. Ab und zu schei­tern Gesprä­che bezüg­lich einer Hal­te­stel­le aber auch an unter­schied­li­chen Stand­punk­ten zum Stand­ort und zur Aus­ge­stal­tung. „Bedau­er­li­cher­wei­se“, so Micha­el Brei­er, „konn­te am neu­eröff­ne­ten Ede­ka – Markt, zwi­schen Markt­lei­tung und Bür­ger­bus­ver­bund kei­ne Eini­gung bezüg­lich der Hal­te­stel­le erzielt wer­den“.

„Bei allen klei­ne­ren Pro­ble­men müs­sen wir den Fahr­gäs­ten noch ein­mal in Erin­ne­rung rufen, dass hier vie­le ehren­amt­lich Täti­ge ihre Frei­zeit für die­se Auf­ga­be ein­brin­gen und damit wesent­lich zum Erfolg des Sys­tems Bür­ger­bus auch in Sun­dern bei­tra­gen “ so der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der 60plusser Gerd Josef Plass.

Auf Rück­fra­ge von Klaus Plüm­per, AG – Mit­glied und einer der Mit­in­itia­to­ren der geplan­ten Bür­ger­bus­li­nie im Bereich Hach­en, Enkhau­sen, Hövel und Lang­scheid wur­de noch ein­mal deut­lich, dass das Vor­ha­ben nur durch eine aus­rei­chen­de Anzahl an ehren­amt­li­chen Fah­re­rin­nen und Fah­rern rea­li­siert wer­den kann. „Bis­lang“, so der Vor­sit­zen­de des Ver­bun­des, „ist die Anzahl der Mel­dun­gen noch etwas zurück­hal­tend“.

Per­so­nen, die Inter­es­se an einer der­ar­ti­gen ehren­amt­li­chen Tätig­keit haben, soll­te sich schnell in der Geschäfts­stel­le unter der Tele­fon­num­mer 02933- 921890 mel­den.