Ach­tung – Gril­len und offe­ne Feu­er­stel­len im Wald­be­reich am Sorpesee

29. Juli 2013
von Redaktion

Gril­len und offe­ne Feu­er­stel­len im Wald­be­reich am Sorpesee

polizeiSun­dern Ame­cke Lang­scheud Sor­pe­see (Hoch­sauer­land)  Mit fort­dau­ern­dem Som­mer­wet­ter steigt die Zahl derer, die durch wil­des Cam­pen , Gril­len und  Lager­feu­er  Gefah­ren für sich und ande­re heraufbeschwören.

 

Am Sams­tag­abend, 27 Juli 2013, zwi­schen 21:30 Uhr und 22:30 Uhr mel­de­ten meh­re­re Anru­fer unter­schied­li­che Feu­er­stel­len auf der Wald­sei­te des Sor­pe­sees. Auf­grund der zu die­sem Zeit­punkt fast einen Monat andau­ern­den Tro­cken­heit und der Nähe der Feu­er zum unmit­tel­bar angren­zen­den Wald­ge­biet, bestand die Gefahr von Wald­brän­den durch die­se uner­laub­ten Feuerstellen.

 

Aus zurück­lie­gen­den, gleich gela­ger­ten Ein­sät­zen war den ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten der Wache bekannt, dass eine Annä­he­rung an die Feu­er­stel­len auf der Wald­sei­te mit­tels Strei­fen­wa­gen mit erheb­li­chen Schwie­rig­kei­ten ver­bun­den sind. Des­halb nahm die Poli­zei Sun­dern Kon­takt mit der DLRG (Stand­ort Strand­bad Lang­scheid) auf.

Hier befan­den sich noch meh­re­re Ret­tungs­schwim­mer und ein Boots­füh­rer am Stand­ort. Die DLRG  erklär­te sich sofort bereit, ihr Boot zur Ver­fü­gung zu stel­len und gemein­sam mit der Poli­zei erreich­te man vom See aus die rele­van­ten Uferstellen.

 

Bei der Anfahrt an die ers­te und größ­te Feu­er­stel­le konn­ten noch drei wei­te­re Lager­feu­er auf der Wald­sei­te gese­hen werden.

 

Nach einem ein­dring­li­chen Gespräch mit einer Jugend­grup­pe aus dem mär­ki­schen Kreis, in des­sen Rah­men das Feu­er gelöscht und ein Buß­geld erho­ben wur­de, beab­sich­tig­ten Poli­zei und DLRG die Anfahrt zu wei­te­ren Feu­er­stel­len. Offen­bar war der Ein­satz am ers­ten Lager­feu­er jedoch nicht unbe­merkt geblie­ben. In der Zwi­schen­zeit waren sämt­li­che, bis dahin noch betrie­be­nen Lager­feu­er eilig gelöscht wor­den. Bei der anschlie­ßen­den Patroul­li­en­fahrt bis zum Ame­cker Damm konn­te kein wei­te­res Feu­er mehr fest­ge­stellt wer­den. Offen­bar hat­te der gemein­sa­me Ein­satz zur Ein­sicht geführt. Ins­be­son­de­re der Müll und die Lager­feu­er bezie­hungs­wei­se die Grill­stel­len berei­ten den Behör­den bei der anhal­ten­den Tro­cken­heit ernst­haf­te Sor­gen. Schon eine klei­ne Glas­scher­be reicht momen­tan aus, einen Wald­brand aus­zu­lö­sen. Ein offe­nes Feu­er oder glü­hen­de Grill­koh­le mit ent­spre­chen­dem Fun­ken­flug poten­tie­ren die Gefahr noch.

 

Es wird noch­mals dar­auf hin­ge­wie­sen: Das Betrei­ben von Feu­er- oder Grill­stel­len im Ufer­be­reich des Sor­pe­sees ist ver­bo­ten und wird mit Buß­gel­dern geahn­det. Ins­be­son­de­re nach lan­gen Tro­cken­pe­ri­oden besteht erhöh­te Waldbrandgefahr.