0:3 gegen die Giants – RC Sor­pe­see zu mut­los gegen star­ke Glad­be­cke­rin­nen

6. März 2016
von Redaktion

Sun­dern. Lang­scheid. „Mit mehr Mut hät­te man hier vor den eige­nen Fans ein ande­res Spiel auf­zie­hen kön­nen!“ so kurz und kna­ckig das Resü­mee der ver­letz­ten Kapi­tä­nin Kirs­ten Plat­te nach einem schwa­chen Heim­auf­tritt des RC Sor­pe­see vor hei­mi­scher Kulis­se. Nicht ver­schwei­gen aber darf man bei allem Frust über die eige­ne Leis­tung aber den star­ken Auf­tritt der Gäs­te um ihren MVP Sina Kostorz, der den RCS vor allem in der Annah­me vor gro­ße Pro­ble­me stell­te. Am Ende stand ein 3:0 für den TV Glad­beck zu Buche, an dem an die­sem Abend auch die erneut tol­le Unter­stüt­zung von der Tri­bü­ne, der auch Gäs­te­trai­ner Cagri Akdo­gan Respekt zoll­te, nichts ändern. Belohnt wur­den die treu­en Anhän­ger am Ende den­noch, los­te doch Caso Ger­ma­ny, Haupt­spon­sor des RCS hoch­wer­ti­ge Prei­se aus. So fand hoch­wer­ti­ge Küchen­tech­nik neue Besit­zer und sorg­te zumin­dest kurz­zei­tig für erhei­ter­te Mie­nen.
Annahme_RCS Block_RCS Druckvoller_Start Preisverleihung_CASO_Germany

 
Einen druck­vol­len Start ins Spiel leg­te auch der RCS in Satz eins hin. Unter dem Jubel des Fans erspiel­te sich das Team eine 7:3 Füh­rung und setz­te die eige­ne Marsch­rou­te Glad­beck im Auf­schlag unter Druck zu set­zen gut um. Zwar fand das Team aus dem Ruhr­ge­biet noch vor der tech­ni­schen Aus­zeit zum 8:6 bes­ser ins Spiel, beim 12:7 aber hat­ten die Gast­ge­be­rin­nen von der Sor­pe den alten Abstand wie­der her­ge­stellt. Das RCS Spiel lief rund und aus einer ruhi­gen Annah­me war der Glad­be­cker Block in Bewe­gung zu brin­gen und Punkt für Punkt konn­te gesam­melt wer­den. Das ange­schla­ge­ne Selbst­be­wusst­sein der Gast­ge­be­rin­nen schien aber auch der gute Auf­takt ins Spiel nicht nach­hal­tig auf­zu­bes­sern. Eini­ge geziel­te Auf­schlä­ge spä­ter war Glad­beck wie­der im Spiel und die Par­tie kurz vor dem End­spurt von Satz 1 wie­der voll­kom­men offen. Den län­ge­ren Atem aber hat­te Glad­beck und sicher­te sich den Auf­takt­satz mit 25:21.
Kein Grund zu ver­za­gen für die Gast­ge­be­rin­nen, soll­te doch Satz 2 mit Voll­gas in Angriff genom­men wer­den. Der Kopf jedoch spiel­te spe­zi­ell in der Auf­takt­pha­se des zwei­ten Sat­zes nicht mit. Trai­ner Schal­low fand nicht die rich­ti­ge tak­ti­schen Mit­tel und in der Satz­pau­se auch nicht die rich­ti­gen Wor­te sein Team auf die stär­ker wer­den­den Glad­be­cke­rin­nen ein­zu­stel­len. So geriet Satz 2 zu einer ein­sei­ti­gen Ange­le­gen­heit, an der auch zahl­rei­che Wech­sel und ein spür­ba­res Ärmel­hoch­krem­peln in der zwei­ten Satz­hälf­te nichts ändern konn­ten. 25:14 der über­deut­li­che Satz­ge­winn für den TV Glad­beck und eine kom­for­ta­ble 2:0 Satz­füh­rung.
Nach dem zwei­ten Durch­gang wäre wohl jedem der Zuschau­er auf der Tri­bü­ne, unter Ihnen Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del und Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Dirk Wie­se ver­ständ­lich gewe­sen, dass ein jun­ges Team nun ver­un­si­chert den Kopf hän­gen las­sen könn­te. Wie­der aber ent­pupp­te sich der RCS als Wun­der­tü­te. Mit fri­schem Wind und dem Elan des Auf­takt­durch­gangs punk­te­te man flei­ßig drauf los. Beim 8:3 hat­te man die Glad­be­cke­rin­nen kurz­zei­tig distan­zie­ren kön­nen. Den Schwung des guten Start in Durch­gang 3 aber konn­te man wie­der nicht nut­zen. Hart erkämpf­te Punk­te wech­sel­ten sich mit ein­fa­chen Feh­lern zuguns­ten der Glad­be­cke­rin­nen ab. So kam Glad­beck her­an und hat­te die Par­tie zur zwei­ten tech­ni­schen Aus­zeit wie­der aus­ge­gli­chen. Im End­spurt dann zeig­te das Team aus dem Ruhr­ge­biet erneut die bes­se­ren Ner­ven und sicher­te sich mit 25:18 auch den drit­ten Satz zum unge­fähr­de­ten 3:0 Sieg.
Beim RCS wird indes wei­ter trai­niert, um schon im Aus­wärts­spiel gegen Ber­lin am kom­men­den Wochen­en­de eine bes­se­re Leis­tung aufs Par­kett zu legen. Für die Fans des RCS heißt es dann in zwei Wochen zum letz­ten Mal alle Kräf­te zu akti­vie­ren und beim letz­ten Heim­spiel der Sai­son einen gelun­ge­nen Heim­ab­schluss zu fei­ern.
 
Für den RCS aktiv: Nora Anders, Hen­ri­ke Axt, Lara Dröl­le, Lau­ra Feld­mann, Nico­le Frei­burg, Anna Hans­knecht, Michel­le Hen­kies, Lisa Hen­ne­cke, Leo­nie Hoff­mann, The­re­sa Lüb­ke,  Katha­ri­na Schul­te-Schma­le, Kim Sprey­er, Lena Ved­der, Vanes­sa Vorn­weg, Co-Trai­ner Linus Tepe und , Kirs­ten Plat­te und Phy­sio Anne Schmitz.
 
 
Oben­drauf gibt es ein paar Bil­der tol­le Bil­der, zur Ver­fü­gung gestellt von Chris­toph Rech – dan­ke dafür!