Brand im ver­stopf­ten Hei­zungs­rohr – Ver­rauch­te Woh­nung im Mehrfamilienhaus

10. April 2021
von Redaktion
Bri­lon. Die Bri­lo­ner Feu­er­wehr wur­den am Frei­tag­abend (09.04.2021) zu einer ver­rauch­ten Woh­nung in die Der­ke­re Stra­ße geru­fen. In einem Mehr­fa­mi­li­en­wohn­haus mit acht Wohn­ein­hei­ten, Gast­stät­te und Piz­ze­ria hat­ten Bewoh­ner gegen 20.30 Uhr Rauch im drit­ten Ober­ge­schoss fest­ge­stellt und die Feu­er­wehr alarmiert.

Ein ver­stopf­tes Ofen­rohr sorg­te für eine ver­rauch­te Woh­nung in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus in der Der­ke­re Stra­ße. Foto: Feu­er­wehr Brilon

Bewoh­ner ver­lie­ßen recht­zei­tig ihre Wohnungen

14 Per­so­nen ver­lie­ßen das Gebäu­de vor Ein­tref­fen der Feu­er­wehr. Die ver­rauch­te Woh­nung bestä­tig­te sich, Mes­sun­gen unter Ein­satz von schwe­rem Atem­schutz erga­ben auch eine erhöh­ten Koh­len­mon­oxid­kon­zen­tra­ti­on. Als Brand­ur­sa­che wur­de ein ver­stopf­tes Hei­zungs­rohr eines Kamin­ofens im zwei­ten Ober­ge­schoss fest­ge­stellt. Die Feu­er­stät­te wur­de mit dem Bezirks­schorn­stein­fe­ger außer Betrieb genom­men und das Gebäu­de umfang­reich belüftet.
20 Ein­satz­kräf­te waren mit fünf Fahr­zeu­gen 1 ½ Stun­den im Ein­satz. Die Der­ke­re Stra­ße war für die Dau­er der Maß­nah­men teil­wei­se voll gesperrt. Per­so­nen kamen nicht zu Scha­den. Zur Brand­ur­sa­che lie­gen der Feu­er­wehr kei­ne Anga­ben vor.

Koh­len­mon­oxid tücki­sches Gift

Die Bewoh­ner haben rich­tig reagiert und die Feu­er­wehr alar­miert. Koh­len­mon­oxid ist ein beson­ders tücki­sches Gift, denn Men­schen kön­nen es weder sehen noch rie­chen oder schme­cken. Neben den in Woh­nun­gen vor­ge­schrie­be­nen Rauch­mel­dern emp­feh­len Fach­leu­te daher auch den Ein­bau von CO-Warn­mel­dern. Die­se Gerä­te alar­mie­ren bei erhöh­ter CO-Kon­zen­tra­ti­on in der Raum­luft – und zwar schon deut­lich unter der Schwel­le gesund­heit­lich kri­ti­scher Werte.