Außer Kon­trol­le: Betrun­ke­ner Wer­doh­ler geht auf Sani­tä­ter und Poli­zei­be­am­te los

9. November 2021
von Redaktion

Wer­dohl. Unter star­kem Alko­hol­ein­fluss ist ein 48-jäh­ri­ger Wer­doh­ler am Mon­tag­abend erst auf Ret­tungs­sa­ni­tä­ter, dann auf Poli­zei­kräf­te los­ge­gan­gen. Gegen 22.20 Uhr wur­de eine hilf­lo­se Per­son von der Ver­se­stra­ße gemel­det. Beim Ein­tref­fen des Ret­tungs­wa­gens saß ein Mann auf dem Geh­weg. Als die Not­fall­sa­ni­tä­ter auf ihn zugin­gen, rich­te­te er sich auf, ver­such­te die Hel­fer zu packen und ihnen einen Faust­schlag zu verpassen. 

Anzei­gen wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung, Belei­di­gung und Wider­stands gegen Vollstreckungsbeamte

Eine Anlie­ge­rin hat­te zuvor hilfs­be­reit einen Stuhl für den Mann nach drau­ßen gebracht. Der Mann ver­pass­te dem Möbel einen Tritt, so dass der Stuhl einem Sani­tä­ter gegen das Schien­bein flog. Auf­grund sei­ner Alko­ho­li­sie­rung stürz­te der 48-Jäh­ri­ge zu Boden. Die hin­zu­kom­men­den Poli­zei­be­am­ten rich­te­ten ihn wie­der auf. Nun ver­such­te der Mann, die Poli­zei­be­am­ten zu packen. Sie über­wäl­tig­ten ihn. Ein Ret­tungs­wa­gen brach­te ihn ins Kran­ken­haus. Die Ärz­te sahen jedoch kei­nen Anlass für eine sta­tio­nä­re Auf­nah­me. Der Mann belei­dig­te die Poli­zei­be­am­ten hef­tig und bau­te sich bedroh­lich vor ihnen auf. Zur Ver­hin­de­rung wei­te­rer Straf­ta­ten wur­de er ins Poli­zei­ge­wahr­sam gebracht. Die Poli­zei­be­am­ten schrie­ben Anzei­gen wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung, Belei­di­gung und Wider­stands gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te und gleich­ste­hen­de Personen.