Stark­re­gen ließ Sun­derns Orts­teil Endorf überfluten

7. Juni 2021
von Ute Bosen

200 Ein­satz­kräf­te leis­te­ten Hilfe

Aus dem Bach wur­de ein Fluss

 

Für ganz Deutsch­land wur­den am Wochen­en­de immer wie­der Unwet­ter mit star­ken Regen­fäl­len und über­flu­te­ten Gebäu­den gemel­det. Auch in Sun­dern hat­te, am ver­gan­ge­nen Frei­tag, Stark­re­gen in kür­zes­ter Zeit Stra­ßen in Flüs­se ver­wan­delt und Was­ser, in Häu­ser und Fir­men­ge­bäu­de lau­fen lassen.

60 betrof­fe­ne Kel­ler und Immobilien

An über 60 Stel­len muss­te die Feu­er­wehr Hil­fe leis­ten. (Fotos: Feu­er­wehr Sundern)

Laut Anga­ben der Sun­derner Feu­er­wehr waren mehr als 60 Kel­ler und Gewer­be­im­mo­bi­li­en von den Aus­wir­kun­gen des plötz­li­chen Stark­re­gens betrof­fen. Die ers­ten Mel­dun­gen tra­fen am Frei­tag­abend aus dem Orts­teil Endorf bei der Feu­er­wehr ein. Hier, im Kern des Unwet­ter­ge­sche­hens, waren die Regen­mas­sen haupt­säch­lich her­un­ter­ge­pras­selt. Gegen halb sie­ben Uhr abends, sei­en von dort schon 40 Not­ru­fe abge­ben wor­den, mel­de­te die Feu­er­wehr. Ins­ge­samt muss­ten mehr als 200 Ein­satz­kräf­te aus allen Ein­hei­ten der Sun­derner frei­wil­li­gen Feu­er­wehr und den tech­ni­schen Diens­ten der Stadt zu den betrof­fe­nen Häu­sern und Fir­men aus­rü­cken. 30 Feu­er­wehr­fahr­zeu­ge und ein Rad­bag­ger eines hei­mi­schen Stra­ßen und Tief­bau­un­ter­neh­mens wur­den gebraucht.

Auf­räum­ar­bei­ten wer­den noch andauern

Bis mit­ten in die Nacht dau­er­ten die Ein­sät­ze. Für die Besit­zer und Bewoh­ner der in Mit­lei­den­schaft gezo­ge­nen Kel­ler, Gär­ten und Gewer­be­räu­me dau­er­ten und dau­ern die Auf­räum­ar­bei­ten jedoch noch an. Nach­dem die Räu­me von Was­ser und Schlamm befreit wor­den sind, müs­sen Böden und Wän­de getrock­net und reno­viert werden.