„Mit Respekt vor der Auf­ga­be” – Klaus-Rai­ner Wil­le­ke legt Amts­eid ab

6. November 2020
von Ute Bosen

Unter Coro­na-Bedin­gun­gen ver­ei­digt Rats­mit­glied Hanns-Rüdi­ger Feh­ling den neu­en Bürgermeister.

Bei der ers­ten, kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung vom neu­en Rat der Stadt Sun­dern wur­de Bür­ger­meis­ter Klaus-Rai­ner Wil­le­ke ver­ei­digt. Hanns-Rüdi­ger Feh­ling hat­te, als ältes­tes Rats­mit­glied, die Auf­ga­be dem neu­en Bür­ger­meis­ter den Amts­eid abzu­neh­men. Coro­na-Abstands­re­geln ein­hal­tend, muss­te sich Klaus-Rai­ner Wil­le­ke die Amts­ket­te aller­dings selbst umlegen.

 

„Ein Blick in die Run­de zeigt, Coro­na ist über­all. Die Pan­de­mie ist bedroh­lich für die Gesund­heit und die Wirt­schaft zugleich“, mit die­sen Wor­ten begann Wil­le­ke sei­ne ers­te Rede vor dem Rat der Stadt Sundern.

Es war eine Rats­sit­zung, die auf­grund der ver­schärf­ten Coro­na-Schutz­ver­ord­nun­gen im Thea­ter­saal der Schüt­zen­hal­le statt­fin­den muss­te und bei der die Rats­mit­glie­der und Gäs­te mit Mund­schutz und nöti­gem Abstand zuein­an­der saßen.

 

Span­nen­de Zei­ten für Sundern 

„Es war­ten aber auch im posi­ti­ven Sin­ne span­nen­de Zei­ten auf Sun­dern,“ mein­te Wil­le­ke wei­ter. Denn Sun­dern sei eine Stadt, um die sich die Men­schen gemein­sam küm­mer­ten, in der Kul­tur und sozia­les Mit­ein­an­der gelebt wer­de. „Wir dür­fen nicht auf Kos­ten unse­rer Kin­der leben“, mahn­te er und erklär­te gleich­zei­tig: Die jun­gen Men­schen haben Lust auf Zukunft. Vie­les was gut und wich­tig sei, sei im Vor­feld ver­spro­chen wor­den, war er sich, mit Blick auf den zurück­lie­gen­den Wahl­kampf, sicher.  Jetzt gel­te es vie­les davon umzu­set­zen. „Wir müs­sen in die Zukunft inves­tie­ren.“ „Es gibt zu vie­les, was still­steht,“ sag­te er mit Blick auf die Innen­stadt­ent­wick­lung und das kon­tro­ver­se The­ma Feri­en­park. Mit der Kli­ma­ka­ta­stro­phe, dem Wald­ster­ben, Sun­derns Haus­halt und der Wind­kraft zähl­te er wei­te­re, für die Poli­tik rele­van­te Punk­te auf.

Lust auf Zukunft

 

Die Jun­gen Men­schen von Sun­dern hät­ten Lust auf Zukunft und die hohe Wahl­be­tei­li­gung mache bewusst, wie wich­tig den Men­schen Sun­dern sei. „Ich ver­ste­he mei­ne Rol­le als Bür­ger­meis­ter als eine über­par­tei­li­che“, ver­si­cher­te Wil­le­ke. An die Frak­tio­nen gewandt sag­te er: „Sie als Par­tei­en, spie­geln die ver­schie­de­nen Men­schen der Stadt wie­der.“ Das sei wich­tig und rich­tig und müs­se aus einem Wett­be­werb der guten Ideen bestehen. Sun­dern habe eine Viel­zahl von hei­mat­ver­bun­de­nen Unter­neh­men und die Städ­te um Sun­dern her­um war­te­ten nur dar­auf gemein­sa­me Pro­jek­te zu verwirklichen.

„Ich habe gro­ßen Respekt vor die­ser Auf­ga­be“, sag­te Wil­le­ke zum Ende sei­ner Rede.  Um Schritt für Schritt Zie­le zu errei­chen wer­de er alles tun und er freue sich darauf.