War­stein bie­tet Lösungs­we­ge für Frau­en in Pro­blem- und Konfliktlagen

4. März 2021
von Redaktion

Frau­en­be­ra­tungs­stel­le bie­tet ab 9. März regel­mä­ßi­ge Unter­stüt­zung in der Stadt War­stein an

 

War­stein, 3. März 2021. Ab Diens­tag, 9. März, gibt es eine regel­mä­ßi­ge Frau­en­be­ra­tung in der Stadt War­stein. Aus Pan­de­mie­grün­den ist aktu­ell eine vor­he­ri­ge Ter­min­ver­ein­ba­rung erfor­der­lich. „Wir sind sehr froh, dass es die neu ein­ge­rich­te­te Frau­en­be­ra­tungs­stel­le Soest ermög­licht, Frau­en auch hier direkt vor Ort zu bera­ten. Gera­de die Coro­na-Pan­de­mie hat die Situa­ti­on von Frau­en in viel­fäl­ti­ger Wei­se beein­träch­tigt. Das Ange­bot kommt genau zur rich­ti­gen Zeit“, urteilt Syl­via Lett­mann, Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te der Stadt Warstein.

 Stei­gen­de Nachfrage

Die Pra­xis­er­fah­rung ver­schie­de­ner Koope­ra­ti­ons­run­den bei­spiels­wei­se der Jugend­hil­fe, der Jus­tiz oder von Sozi­al­diens­ten zeig­ten eine stei­gen­de Nach­fra­ge nach Fach­be­ra­tungs­an­ge­bo­ten, unter ande­rem auch im Bereich Unter­stüt­zung bei der Erstel­lung von Schutz­kon­zep­ten. Aus die­sem Grund wur­de im Dezem­ber 2020 die Frau­en­be­ra­tung Soest mit Mit­teln aus des Lan­des­mi­nis­te­ri­ums für Hei­mat, Kom­mu­na­les, Bau und Gleich­stel­lung sowie vom Kreis ein­ge­rich­tet. Trä­ge­rin ist die Evan­ge­li­sche Frau­en­hil­fe in West­fa­len e.V. Bera­ten wer­den Frau­en und Mäd­chen ab 16 Jah­ren. „Es han­delt sich bei den Sprech­stun­den um psy­cho­so­zia­le Bera­tung: Soll ich mei­nen Job kün­di­gen? Soll ich mich tren­nen? Wie meis­te­re ich per­sön­li­che Kri­sen? Aber auch mit The­men wie Gewalt­er­fah­rung, Stal­king oder Ein­sam­keit bis hin zu Selbst­wert­the­men kom­men die Frau­en zu uns“, erläu­tert Lena Sauer­land, die – gemein­sam mit ihrer Kol­le­gin Bar­ba­ra Batz­ik – in der All­ge­mei­nen Frau­en­be­ra­tungs­stel­le im Kreis Soest tätig ist.

Hil­fe auch für eine Gewalt­freie Zukunft

„Frau­en in all­ge­mei­nen Pro­blem- und Kon­flikt­la­gen, in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen oder in einem Not- und Kri­sen­fall fin­den Bera­tung und wei­te­re Hil­fen, um per­sön­li­che Pro­ble­me zu lösen, eine Kri­se zu bewäl­ti­gen oder Ent­schei­dun­gen zu tref­fen. Dar­über hin­aus rich­tet sich das Ange­bot an Mul­ti­pli­ka­to­ren und Mul­ti­pli­ka­to­rin­nen, Ange­hö­ri­ge und Fach­kräf­te“, so Bar­ba­ra Batz­ik. Die Bera­tungs­stel­le ist auch eine Anlauf­stel­le für Frau­en, die von Gewalt betrof­fen sind und sich über das Gewalt­schutz­ge­setz infor­mie­ren möch­ten, ihre Hand­lungs- und Schutz­mög­lich­kei­ten ken­nen­ler­nen wol­len und eine siche­re und gewalt­freie Zukunft wünschen.

Syl­via Lett­mann: „Jede Frau ent­schei­det für sich, wel­chen Weg sie wählt und wann sie ihn geht. Mit der Bera­tungs­stel­le erhält sie aller­dings Unter­stüt­zung für die Ent­wick­lung indi­vi­du­el­ler Lösungswege.“

Die Bera­tung wird jeden 2. Diens­tag im Monat von 15 bis 17 Uhr im Rat­haus der Stadt War­stein ange­bo­ten. Aus Grün­den des Pan­de­mie­schut­zes ist das Rat­haus aktu­ell für den all­ge­mei­nen Besu­cher­ver­kehr geschlos­sen, des­halb ist die Ver­ein­ba­rung eines Ter­mins unter Tele­fon 02921–3494177 bzw. per E‑Mail: info@​frauenberatung-​soest.​de erfor­der­lich. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es unter www​.frau​en​be​ra​tung​-soest​.de.

 

(Quel­le: Stadt Warstein)