Wegen stei­gen­der Coro­na-Infek­ti­ons­zah­len streicht das Kli­ni­kum Hoch­sauer­land erneut die Kran­ken­be­su­che

12. Oktober 2020
von Redaktion

Besuchs­ver­bot an allen Stand­or­ten des Kli­ni­kums

HSK. „Wegen der wie­der stei­gen­den Coro­na-Infek­ti­ons­zah­len in der Bevöl­ke­rung gilt ab sofort als zusätz­li­che vor­sorg­li­che Schutz­maß­nah­me erneut ein Besuchs­ver­bot an allen Stand­or­ten des Kli­ni­kums Hoch­sauer­land in Arns­berg und Mesche­de. So soll ver­hin­dert wer­den, dass das Virus von außen in die Häu­ser her­ein­ge­tra­gen wird”, so teilt es aktu­ell die Stab­stel­le des Kli­ni­kums mit.

Das Kli­ni­kum Hoch­sauer­land sieht sich ange­sichts der aktu­ell stei­gen­den Infek­ti­ons­zah­len in der Regi­on zu die­ser Maß­nah­me gezwun­gen. „Wir wis­sen, dass ein Besuchs­ver­bot sowohl für die Erkrank­ten als auch für die Ange­hö­ri­gen belas­tend sein kann. Das Besuchs­ver­bot dient neben den bestehen­den stren­gen Hygie­ne­maß­nah­men dazu, mög­li­che Infek­ti­ons­ge­fah­ren soweit mög­lich zu mini­mie­ren und somit Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten best­mög­lich zu schüt­zen“, so Wer­ner Kem­per, Spre­cher der Geschäfts­füh­rung.

Aus­nah­men bei Gebur­ten, Kin­dern oder bei Pal­lia­tiv­pa­ti­en­ten

Ledig­lich in begrün­de­ten Aus­nah­me­fäl­len, wie etwa für Väter bei Gebur­ten, Eltern im Rah­men der sta­tio­nä­ren Ver­sor­gung min­der­jäh­ri­ger Kin­dern, bei Schwerst­kran­ken oder im Rah­men der pal­lia­tiv­me­di­zi­ni­schen Behand­lung ist es Ange­hö­ri­gen nach vor­he­ri­ger Abspra­che mit den jewei­li­gen Kli­nik- oder Stand­ort­lei­tun­gen gestat­tet, das Kran­ken­haus auf­zu­su­chen. Dies gilt jedoch nur, sofern die Besu­cher kei­ne Erkäl­tungs­sym­pto­me auf­wei­sen.

Kei­ne Tele­fon­ge­büh­ren

Damit unse­re Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten wei­ter­hin mit Ihren Liebs­ten in Kon­takt blei­ben kön­nen, wer­den für die Dau­er des Besuchs­ver­bo­tes kei­ne Gebüh­ren für das Tele­fo­nie­ren über die Hau­s­te­le­fo­ne erho­ben.