Hüs­te­ner Kir­mes fin­det auch in die­sem Jahr nicht statt

5. August 2021
von Redaktion

Ein wei­te­res, tra­di­ti­ons­rei­ches Volks­fest fällt erneut der Coro­na-Pan­de­mie zum Opfer. Der Vor­stand der Hüs­te­ner Kir­mes­ge­sell­schaft hat beschlos­sen, die dies­jäh­ri­ge Ver­an­stal­tung abzusagen.

Hüs­ten. Wie­der ein­mal kommt es anders als geplant. Im Früh­jahr 2021 tra­fen sich die ver­ant­wort­li­chen Kir­mes­ma­cher, um gemein­sam über die Durch­füh­rung der dies­jäh­ri­gen Kir­mes zu berat­schla­gen. Nach­dem im letz­ten Jahr das größ­te Volks­fest des Sauer­lan­des pan­de­mie­be­dingt aus­fal­len muss­te, sei man zu Anfang die­ses Jah­res guter Hoff­nung gewe­sen, dass man gemein­sam in Hüs­ten fei­ern könn­te. Die Impf­quo­ten stie­gen – die Inzi­den­zen san­ken, so der Vor­stand der Hüs­te­ner-Kir­mes GmbH.

Wäh­rend der gan­zen Zeit habe sich die Kir­mes­ge­sell­schaft an der jeweils gül­ti­gen Coro­na-Schutz­ver­ord­nung ori­en­tiert. Die­se sieht ab der Jah­res­mit­te vor, dass man ab 26. August 2021 bei einer Inzi­denz unter 10 die Ver­an­stal­tung mit leich­ten Ein­schrän­kun­gen für Getes­te­te, Gene­se­ne und Geimpf­te statt­fin­den las­sen konn­te. Mit Ver­tre­tern der Stadt­ver­wal­tung und der Poli­zei  habe ein wei­te­res Tref­fen statt­ge­fun­den. Gemein­sam sei an der Mach­bar­keit gear­bei­tet und ein Kon­zept für die Hüs­te­ner Kir­mes 2021 ent­wi­ckelt worden.

Ein­lass­kon­trol­len und Mindestabstand

Nun zie­hen die Orga­ni­sa­to­ren die Not­brem­se. „Die in den letz­ten Tagen ste­tig und schnell stei­gen­den Inzi­denz­zah­len – zum gro­ßen Teil ver­ur­sacht durch das Ein­schlep­pen des Virus aus unter­schied­li­chen Urlaubs­re­gio­nen  und die deut­lich sin­ken­de Impf­be­reit­schaft –, las­sen kei­ne Per­spek­ti­ve zu, dass die Wer­te im Sep­tem­ber wie­der unter die Schwel­le von 10 fal­len wer­den”, mei­nen die Ver­ant­wort­li­chen der Kir­mes GmbH.  Bei einer Inzi­denz­stu­fe  von 1 oder höher  müss­ten Ein­lass­kon­trol­len und die Ein­hal­tung des Min­dest­ab­stan­des sicher­ge­stellt wer­den. Allein die Mehr­kos­ten für die­se Maß­nah­men wür­den nach ers­ten Berech­nun­gen eine Höhe von 30.000 € erreichen.

Kein wei­te­rer Auf­schub möglich

Der Schutz der Kir­mes­be­su­cher  und Schau­stel­ler habe höchs­te Prio­ri­tät, daher ist ein unbe­schwer­tes, gemein­sa­mes Fei­ern auf der Rig­gen­wei­de nicht mög­lich. Außer­dem ist ein Auf­schub der Ent­schei­dung zur Durch­füh­rung der Kir­mes nicht län­ger mög­lich. Für die Vor­be­rei­tung des Fes­tes und das Her­rich­ten des Fest­ge­län­des feh­le die nöti­ge Zeit.

Hof­fen auf das nächs­te Jahr

„Den­noch rich­tet die Kir­mes­ge­sell­schaft den Blick nach vor­ne und hofft aus das nächs­te Jahr. Dann wür­de die Kir­mes vom 9. bis 13. Sep­tem­ber statt­fin­den,” so der Vorstand.