Fahr­an­fän­ge­rin mit 170 km/h über die „Bau­ern­au­to­bahn”

14. Juni 2021
von Redaktion

Poli­zei kon­trol­lier­te die Zufahrts­we­ge Rich­tung Sorpesee

Sams­tag­abend setz­te die Poli­zei ein zivi­les Video-Motor­rad im Bereich Neuenrade/Balve zur Geschwin­dig­keits­über­wa­chung ein. Es wur­den dabei u. a. die Zufahrts­we­ge in Rich­tung Sor­pe­see kontrolliert.

Wäh­rend die­ser Ver­kehrs­über­wa­chung fiel dem Poli­zis­ten ein Golf auf, der die Lang­holt­hau­se­ner Stra­ße (K11) – im Volks­mund auch „Bau­ern­au­to­bahn” genannt – von Gar­beck in Rich­tung Lan­gen­holt­hau­sen befuhr.

19-jäh­ri­ge Fahranfängerin

Der VW erreich­te auf dem Teil­stück von ca. 2,5 km Län­ge eine Spit­zen­ge­schwin­dig­keit von über 170 km/h. Erlaubt sind 100. Das Fahr­zeug wur­de in Bal­ve ange­hal­ten und kon­trol­liert. Hin­ter dem Steu­er saß eine 19-jäh­ri­ge Fahr­an­fän­ge­rin in Probezeit.

Teu­rer Übermut

Auf die Über­schrei­tung ange­spro­chen, erklär­te die jun­ge Frau, dass sie die hohe Geschwin­dig­keit nicht bewusst wahr­ge­nom­men habe. Die­ser Über­mut kommt der Fahr­an­fän­ge­rin teu­er zu ste­hen. Sie muss sich auf 440 Euro plus Ver­wal­tungs­ge­büh­ren, zwei Punk­te, ein 2‑monatiges Fahr­ver­bot sowie eine kost­spie­li­ge Nach­schu­lung samt Ver­län­ge­rung ihrer Pro­be­zeit einstellen.

 

(Quel­le: Kreis­po­li­zei­be­hör­de Mär­ki­scher Kreis)