Bun­te Visi­ten­kar­te des Hau­ses – Wett­be­werb zur natur­na­hen Gestal­tung pri­va­ter Vorgärten

10. Juli 2021
von Redaktion

 

Stein­gär­ten wie die­ser ber­gen Nach­tei­le für Mensch und Natur.

Arns­berg. Der Wunsch nach einem pfle­ge­leich­ten Vor­gar­ten moti­viert vie­le Eigen­tü­mer einen Stein- oder Schot­ter­gar­ten anzu­le­gen. Doch was für vie­le ordent­lich und gepflegt aus­sieht, birgt vie­le Nach­tei­le für Natur und Umwelt, aber auch für die Anwoh­ner selbst: im Som­mer erhit­zen sich die Stei­ne stark und bil­den auch nachts noch regel­rech­te Hit­ze­in­seln direkt am Haus. Dar­über hin­aus ver­rin­gert sich die Flä­che, die zur Ver­si­cke­rung von Nie­der­schlä­gen geeig­net ist. Beson­ders bei Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen kön­nen so gro­ße Was­ser­mas­sen nur ober­fläch­lich abflie­ßen und die öffent­li­chen Ver­kehrs­flä­chen und pri­va­ten Grund­stü­cke wer­den überflutet.

„BUNT statt Grau”

Der Wett­be­werb „BUNT statt Grau – Vor­gär­ten kli­ma­freund­lich gestal­ten“, zeigt Bei­spiel zur natur­na­hen Gestal­tung des eige­nen Vor­gar­tens und lockt mit Sach­prei­sen, Tipps und fach­li­cher Unter­stüt­zung. Teil­neh­men kön­nen alle ob Eigentümer:innen oder Mieter:innen eines Vor­gar­tens in den vier Kom­mu­nen Arns­berg, Bal­ve, Neu­en­ra­de und Sun­dern. Wer sei­nen Vor­gar­ten vor­stel­len und teil­neh­men möch­te, reicht bis zum 12. Sep­tem­ber drei aus­sa­ge­kräf­ti­ge Fotos sei­nes Vor­gar­tens ein und füllt das Teil­nah­me­for­mu­lar auf www​.lea​der​sein​.de/​b​u​n​t​s​t​a​t​t​g​rau aus. Hier fin­den Teilnehmer:innen auch eine eigens erstell­te Bro­schü­re mit prak­ti­schen Tipps und Bei­spie­len für eine ein­fa­che aber natur­ge­rech­te Beet­pfle­ge. Die Bro­schü­re gibt es ab sofort auch kos­ten­los an vie­len Aus­le­ge­stel­len in den betei­lig­ten Kom­mu­nen zum Mit­neh­men. Klaus Fröh­lich, Mit­ar­bei­ter bei der Stadt Arns­berg und Initia­tor: „Wir suchen gute Bei­spie­le um ande­re Garteneigentümer:innen zu moti­vie­ren und auf­zu­klä­ren. Im Ver­gleich zu einem Schot­ter­gar­ten muss ein grü­ner Gar­ten näm­lich nicht mehr Arbeit machen. Es gibt eine Viel­zahl an hei­mi­schen Pflan­zen, die nur ein Mini­mum an Pfle­ge benötigen.“

Hei­mi­sche Pflanzenarten

Ein pfle­ge­leich­ter natur­na­her, Vor­gar­ten mit hei­mi­schen Pflan­zen. (Fotos: L. Balaguaer)

Eine fach­kun­di­ge Jury bewer­tet Neu­pflan­zun­gen oder Gestal­tun­gen bereits bestehen­der Vor­gär­ten, wobei sie ein beson­de­res Augen­merk auf die Ver­wen­dung hei­mi­scher Pflan­zen­ar­ten legt. Wei­te­re Wer­tungs­punk­te ver­gibt sie für das Anle­gen von Struk­tu­ren wie Tro­cken­mau­ern. Grund­la­ge der Bewer­tung sind die ein­ge­reich­ten Fotos und eine Bege­hung aus­ge­wähl­ter Gär­ten. Die Teilnehmer:innen haben dabei dop­pel­te Gewinn­chan­cen: Zuerst prä­miert die Jury aus den ein­ge­reich­ten Bewer­bun­gen drei Vor­gär­ten je Kom­mu­ne. Danach wählt die Jury aus den ins­ge­samt zwölf prä­mier­ten Gär­ten die drei schöns­ten Vor­gär­ten der LEADERsein!-Bürgerregion aus. Zu gewin­nen sind Geld­prei­se im Gesamt­wert von 1.200 Euro sowie attrak­ti­ve Sach­prei­se. Klaus Fröh­lich: „In jedem Fall gewinnt die Umwelt und damit wir alle!“

Alle Infos zur Teil­nah­me unter: www​.arns​berg​.de/​b​u​n​t​s​t​a​t​t​g​rau