Müsche­der CDU stolz auf hohen Frauenanteil

2. November 2020
von Redaktion
Mit­glie­der­ver­samm­lung bei der CDU von Müschede
Kei­ne Pro­ble­me mit der Quo­te hat seit Jah­ren die CDU Müsche­de. Im Vor­stand und im Bezirks­aus­schuss sind Män­ner und Frau­en zah­len­mä­ßig nahe­zu im Gleich­ge­wicht. Auf der Mit­glie­der­ver­samm­lung der Par­tei gab deren Vor­sit­zen­der Chris­toph Hil­le­brand bekannt, dass im neu­en Bezirks­aus­schuss zwei Män­ner (Chris­toph Hil­le­brand, Richard Stake­mei­er) und drei Frau­en (Mar­ti­na Geil­ker, Mar­gret Backs, Gise­la Wilms) sit­zen wer­den. Erfreu­lich sei auch, so der Vor­sit­zen­de, dass sich der Vor­stand wei­ter­hin ver­jün­ge. Nach­fol­ger von Huber­tus Man­to­an als stell­ver­tre­ten­dem Vor­sit­zen­den wird Ralph Kauf­mann. Die bis­he­ri­ge Geschäfts­füh­re­rin Gise­la Wilms gibt ihr Amt an Nina Guschall ab, bleibt aber Pressesprecherin.
In sei­nem Rück­blick auf 2020 Jahr konn­te Hil­le­brand auf vie­le Akti­vi­tä­ten der CDU Müsche­de ver­wei­sen. So hat sich die Par­tei für Geschwin­dig­keits­kon­trol­len auf der Rönk­hau­ser Stra­ße und dem Kra­kel­oh stark gemacht. Das Kreuz auf dem Roh­berg wur­de auf­grund der CDU-Initia­ti­ve im Auf­trag des Arbeits­krei­ses Dorf­ent­wick­lung und Hei­mat­pfle­ge (ADH) beleuch­tet. Wei­ter­hin steht nun die drin­gend not­wen­di­ge Sanie­rung der Pau­sen­hal­le der Grund­schu­le auf der Agen­da der Stadt. Der Vor­sit­zen­de zeig­te sich sicht­lich erfreut, dass der Ein­satz für das Dorf mit einem Wahl­er­geb­nis von über 50 Pro­zent hono­riert wor­den ist. Er hob aller­dings auch die beson­de­re Ver­ant­wor­tung her­vor, die die CDU nun durch die abso­lu­te Mehr­heit im Bezirks­aus­schuss habe.
Dr. Gerd Webers ist Regio­nal­bot­schaf­ter der NRW Stiftung 
Nach den Aus­füh­run­gen Hil­le­brands gab der Hüs­te­ner Dr. Gerd Webers einen Ein­blick in die Arbeit der NRW Stif­tung, deren Regio­nal­bot­schaf­ter er ist. Die Orga­ni­sa­ti­on wur­de 1986 auf­grund der Idee von Chris­ti­na Rau ins Leben geru­fen. Ihr Mann, der dama­li­ge Minis­ter­prä­si­dent und spä­te­re Bun­des­prä­si­dent Johan­nes Rau, war der ers­te Vor­sit­zen­de. Die Stif­tung hat sich den Erhalt von Lebens­räu­men auf die Fah­nen geschrie­ben. Kon­kret bedeu­tet dies, dass inzwi­schen 3.200 Pro­jek­te mit 280 Mil­lio­nen Euro unter­stützt wor­den sind, dar­un­ter auch zahl­rei­che Gebäu­de und Ein­rich­tun­gen in unse­rer Gegend. Als Bei­spie­le nann­te Webers das Ehmsen­denk­mal, das Feu­er­wehr­mu­se­um, die Roden­tel­gen-Kapel­le oder auch das Frei­licht­mu­se­um. Der Refe­rent erläu­ter­te den erstaun­ten Gäs­ten, dass jeder, der Lot­to spie­le, das Stif­tungs­ver­mö­gen wach­sen lie­ße. 40 Pro­zent der Erträ­ge von West­lot­to flie­ßen in die Orga­ni­sa­ti­on. Dar­über hin­aus kann jeder zu einem Jah­res­bei­trag von 30 Euro Mit­glied wer­den und hat somit frei­en Ein­tritt in vie­le Muse­en des Lan­des. Beson­ders inter­es­sant dürf­te es für die Arns­ber­ger sein, dass mit dem Mit­glieds­bei­trag alle Vor­stel­lun­gen der Frei­licht­büh­ne Herdrin­gen kos­ten­los besucht wer­den können.
Ehrung von Wil­ly Willmes
Am Ende der Sit­zung nahm Hil­le­brand noch eine Ehrung vor. Wil­ly Will­mes gehört der CDU seit 25 Jah­ren an. Da er außer­dem aus dem Kreis­tag aus­ge­schie­den ist, dank­te der Vor­sit­zen­de der CDU Müsche­de ihm für sei­nen uner­müd­li­chen Ein­satz im Hochsauerland