Bezirks­aus­schuss Niedereimer/Breitenbruch tagt mit vol­lem Pro­gramm

2. Juni 2020
von Redaktion

ALDI-Manage­ment stell­te Umbau­plä­ne vor

Drei Wochen Voll­sper­rung der Orts­durch­fahrt in Brei­ten­bruch

NIEDEREIMER/BREITENBRUCH. In der letz­ten Sit­zung ihrer
Legis­la­tur­pe­ri­ode vor der Neu­wahl im Herbst hat­te der
Bezirks­aus­schuss Niedereimer/Breitenbruch noch ein­mal ein recht
vol­les Pro­gramm. Unter Ein­hal­tung aller zur­zeit gül­ti­gen Regeln traf
man sich hier­zu, unter Vor­sitz von Dirk Ufer, im Rats­saal des
Rat­hau­ses.

 

Der stets gut besuch­te Aldi-Markt in Nie­der­ei­mer 

ALDI-Märk­te im unte­ren drit­tel

Zu die­ser Sit­zung war Herr Mat­thi­as Nys­ten vom ALDI-Manage­ment aus
Werl ein­ge­la­den, um die Aktua­li­sie­rungs- und Moder­ni­sie­rungs­plä­ne
für den Markt in Nie­der­ei­mer vor­zu­stel­len. Er erläu­ter­te den
Aus­schuss­mit­glie­dern sehr aus­führ­lich das Vor­ha­ben. Gleich­zei­tig
stell­te er her­aus, dass sich die meis­ten ALDI-Märk­te in der Stadt
Arns­berg lei­der im unte­ren Drit­tel der Ran­king­lis­te befän­den. Der
Markt in Nie­der­ei­mer wird von Kun­den aus Nie­der­ei­mer selbst, vom
Schrep­pen­berg, Bruch­hau­sen und Brei­ten­bruch sowie wei­te­rer
auto­ori­en­tier­ter Kun­den für die Nah- und Grund­ver­sor­gung
auf­ge­sucht. Die Fra­ge wie und ob es mit dem Markt in Nie­der­ei­mer
ohne Ände­rungs­maß­nah­men wei­ter­gin­ge, konn­te er nicht beant­wor­ten.

Stadt­ver­wal­tung ver­weist The­ma in den Pla­nungs­aus­schuss

Im Gegen­zug stell­te Frau Michae­la Röb­ke von der Abtei­lung
Planung/Bauen/Umwelt die Sicht­wei­se der Stadt­ver­wal­tung dar. Hier­bei
gin­gen die Inter­es­sen bei­der Betei­lig­ten sehr weit aus­ein­an­der.
Letzt­end­lich kam man jedoch zu der Über­zeu­gung, dass der
Bezirks­aus­schuss nicht das rich­ti­ge Gre­mi­um ist ein Ent­schluss zu
fas­sen. Hier wäre der städ­ti­sche Pla­nungs­aus­schuss wohl der rich­ti­ge
Koope­ra­ti­ons- und Ansprech­part­ner.

Der­zeit fuß­läu­fi­ger Weg an der Brei­ten­bru­cher Stra­ße

 

Sanie­rung der Brei­ten­bru­cher Stra­ße

Zuvor stell­te der Pla­nungs- und Bau­de­zer­nent der Stadt Herr Tho­mas
Viel­ha­ber die der­zei­ti­gen Stra­ßen­bau­maß­nah­men noch­mals vor. So ist
vor­ge­se­hen Mit­te Juni mit der Fahr­bahn­sa­nie­rung und dem Geh­weg­aus­bau
der Brei­ten­bru­cher Stra­ße zu begin­nen.

Begrün­te Fahr­gast­un­ter­stän­de

In dem Rah­men sol­len eben­falls die Bus­hal­te­stel­len durch För­der­mit­tel des Lan­des NRW
bar­rie­re­frei umge­stal­tet und neue Fahr­gast­un­ter­stän­de mit
Dach­be­grü­nung erst­mals in der Stadt Arns­berg auf­ge­stellt wer­den.

Orts­durch­fahrt drei Wochen gesperrt

In der Zeit des Geh­weg­baus ist eine drei­wö­chi­ge Voll­sper­rung der
Orts­durch­fahrt nötig, die Umlei­tung erfolgt groß­räu­mig über Neheim.
Wäh­rend der ande­ren Zeit wird eine Ampel­an­la­ge die Ver­kehrs­füh­rung
regeln.

Nach dem Abschluss der Bau­maß­nah­me Ende Okto­ber soll die
Stra­ße noch mit einem Ange­bots­strei­fen für Rad­fah­rer mar­kiert
wer­den.

Tem­po-50-Zone erwei­tert

Fer­ner teil­te Herr Viel­ha­ber mit, dass der Rad­weg ent­lang
der Sauer­land­stra­ße in Nie­der­ei­mer bereits frei­ge­ge­ben und die
Umge­stal­tung der Stra­ße erfolgt ist. Die Bepflan­zung des
Trenn­strei­fens und die Auf­stel­lung eines Gelän­ders auf den Gabio­nen
soll in den nächs­ten 14 Tagen vor­ge­se­hen. Eben­falls wur­den die
Orts­schil­der in Rich­tung Arns­berg ver­setzt und somit eine gene­rel­le
Tem­po-50-Zone in dem Bereich geschaf­fen.

Bau­maß­nah­men an Schüt­zen­hal­le

Im Anschluss berich­te­ten die Schüt­zen­haupt­män­ner Oli­ver Glaremin und
Dani­el Döring über die geplan­ten Bau­maß­nah­men der ört­li­chen
Schüt­zen­hal­le bzw. Schüt­zen­haus. So soll in Nie­der­ei­mer die nicht
mehr zeit­ge­mä­ße Hal­len- und Büh­nen­be­leuch­tung durch eine effi­zi­en­te
Beleuch­tung aus­ge­tauscht sowie Trenn­wän­de zum The­ken­be­reich
ange­schafft wer­den.

Durch die Abtren­nung soll Kindergarten‑, Schul-und Ver­eins­sport siche­rer durch­ge­führt wer­den kön­nen.

Dazu hat­te die ​Bru­der­schaft einen För­der­an­trag im Rah­men der Dorf­er­neue­rung bei
der Bezirks­re­gie­rung gestellt. Die Umset­zung soll in den Feri­en und
der ver­mie­tungs­frei­en Zeit erfol­gen.

Im Schüt­zen­haus in Brei­ten­bruch möch­te man durch Eigen­leis­tung Ver­schö­ne­rungs­maß­nah­men durch­füh­ren.

Nach Abschluss Fei­er für die Dorf­be­völ­ke­rung

So sol­len in Kür­ze die Beleuch­tung aus­ge­tauscht und die
Hei­zungs­an­la­ge über­prüft wer­den. Nach Abwä­gung der Mög­lich­kei­ten,
auf­grund der der­zei­ti­gen beson­de­ren Situa­ti­on, möch­ten bei­de
Bru­der­schaf­ten nach Abschluss der Maß­nah­men die Dorf­be­völ­ke­rung zu
einer klei­nen Fei­er­lich­keit ein­la­den.

Kunst­ra­sen­platz für den TuS

Danach gab Tim Ten­ner vom TuS Nie­der­ei­mer bekannt, dass der Ver­ein
für die Umge­stal­tung des Asche­plat­zes in einen Kunst­ra­sen­platz
bereits in den Start­lö­chern stün­de. Zuvor hat­te es aller­dings erst
noch zeit­ver­zö­gern­de Prü­fun­gen und Rück­fra­gen der NRW-Bank zur
Finan­zie­rung gege­ben. Nun sei­en aber ers­te Vor­ar­bei­ten wie
Baum­fäl­lun­gen, Abbau der Tore und Hand­läu­fe bereits erfolgt. Die
alte Platz­be­leuch­tung wur­de durch die Stadt auf den neu­es­ten
tech­ni­schen Stand gebracht und Leer­lei­tun­gen für eine neue
Flut­licht­an­la­ge wer­den mit den Bau­ar­bei­ten aus­ge­führt. Für die
Arbei­ten ist eine Bau­zeit von sechs Wochen vor­ge­se­hen, Ziel der
Fer­tig­stel­lung ist hier Ende für August geplant.

Die Wie­der­in­be­trieb­nah­me des Sport­plat­zes möch­te man, wenn mög­lich,
spä­ter gebüh­rend fei­ern.

Aus­gleichs­bäu­me für die bei­den gefäll­ten Eichen sol­len spä­ter noch gepflanzt wer­den.

Der Um- und Erwei­te­rungs­bau des Feu­er­wehr­ge­rä­te­hau­ses in
Brei­ten­bruch wur­de vor­erst zurück­ge­stellt. Hier möch­te man ver­su­chen
För­der­mit­tel des Lan­des aus dem Dorf­er­neue­rungs­pro­gramm 2021 zu
bekom­men. Der Antrag für die För­der­mit­tel muss bis zum 30. Sep­tem­ber
ein­ge­reicht sein.

Krö­ten­tun­nel 

Die stell­ver­tre­ten­de Bezirks­aus­schuss­vor­sit­zen­de Doro­thee Brun­sing-
Aßmann erin­ner­te in der Sit­zung noch­mals an den Wunsch aus der
Dorf­kon­fe­renz von März 2018 in Nie­der­ei­mer einen Krö­ten­tun­nel an der
Wan­n­e­st­ra­ße in Nie­der­ei­mer zu errich­ten. Mit dem Tun­nel möch­te man
die meist älte­ren Mit­glie­der des SGV Nie­der­ei­mer ent­las­ten, die für
eine rei­bungs­lo­se und siche­re Über­que­rung der Krö­ten zum Bio­top
sor­gen. Da der­zeit kei­ne För­der­mit­tel zur Ver­fü­gung ste­hen, stell­te
der Aus­schuss einen Prüf­auf­trag an die Stadt­ver­wal­tung um beim
Aus­bau der außer Orts gele­ge­nen Wan­n­e­st­ra­ße (K 8) einen Tun­nel­bau
für die Krö­ten­wan­de­rung zu rea­li­sie­ren.