Arns­bergs GÜNE for­dern Stell­flä­chen für Tiny Houses

18. Mai 2020
von Redaktion

Die Arns­ber­ger Grü­nen haben bean­tragt, Wohn­flä­chen für Tiny Houses zu erschlie­ßen und anzu­bie­ten.

Tiny Houses sind als neue Wohn­form bis­her eher im städ­ti­schen Raum zu fin­den, wo Grund­stücks­prei­se beson­ders hoch sind. In unse­rem länd­li­chen Bereich herr­schen eher tra­di­tio­nel­le­re Bau­for­men und Grund­stücks­zu­schnit­te vor. Aber Arns­berg liegt auch nahe genug am Bal­lungs­raum Ruhr­ge­biet, um auch Men­schen mit Arbeits­platz im Revier hier attrak­ti­ven Wohn­raum zu bie­ten.

Men­schen sind heu­te mobi­ler, Arbeits­plät­ze wech­seln schnel­ler, Bio­gra­fi­en sind nicht mehr so sehr an einen Lebens­ort gebun­den. Ein Tiny House kann die­se neu­en Wohn­be­dar­fe fle­xi­bel abde­cken. Unge­nutz­te Klein­flä­chen in Sied­lungs­rand­ge­bie­ten kön­nen für die Mini­häu­ser nutz­bar gemacht wer­den, oder (im ver­ein­fach­ten Ver­fah­ren der Innen­ver­dich­tung) unge­nutz­te Brach­flä­chen inner­halb der bestehen­den Bebau­ung zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Auch könn­ten älte­re Grund­stücks­be­sit­ze­rIn­nen, die Flä­chen als Bau­land für ihre Kin­der vor­hal­ten, eine tem­po­rä­re Bele­gung mit einem Mini­haus in Betracht zie­hen.

Tiny Houses bie­ten den drin­gend (auch in Arns­berg) benö­tig­ten Kleinst­wohn­raum für Ein-Per­so­nen-Haus­hal­te.

Jedes die­ser Mini­häu­ser ver­rin­gert den Druck auf den Woh­nungs­markt, der gera­de im Kleinst­seg­ment ange­spannt ist. Die Coro­na-Pan­de­mie kann die­sen Druck noch ver­stär­ken, eben­so den Druck auf Arbeit­neh­me­rIn­nen, fle­xi­bel bei der Wahl des Wohn­sit­zes zu sein. Wer sich ein Tiny House anschafft, inves­tiert einer­seits in eine Immo­bi­lie, will aber den­noch beweg­lich blei­ben. Für die­se Men­schen wol­len wir Grund­stü­cke anbie­ten kön­nen.