Wo sich Solar­ener­gie aus­zahlt…

18. Januar 2013
von Redaktion

Stellten das Sozialpotenzialkataster vor (v.l.): Klaus Mußhoff (l.) und Jana Henke (beide RWE), BM Mmichael Esken (2.v.l.), Hemers Klimaschutzbeauftragter Karl-Heinz Knobloch und tetraeder.solar-Geschäftsführer Dr. Stephan Wilforth.

Stell­ten das Sozi­al­po­ten­zi­al­ka­tas­ter vor (v.l.): Klaus Muß­hoff (l.) und Jana Hen­ke (bei­de RWE), BM Mmi­cha­el Esken (2.v.l.), Hemers Kli­ma­schutz­be­auf­trag­ter Karl-Heinz Kno­bloch und tetraeder.solar-Geschäftsführer Dr. Ste­phan Wil­forth.
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Die Stadt Hemer bie­tet mit Unter­stüt­zung von RWE Deutsch­land und tetraeder.solar ab sofort ein Online-Solar­po­ten­zi­al­ka­tas­ter an – Mit einem Klick in inter­ak­ti­vem Stadt­plan kön­nen Bür­ger flugs erken­nen, ob ihr Haus für die Gewin­nung von Solar­ener­gie geeig­net ist   Die einen haben Solar­zel­len bereits auf ihrem Dach instal­liert, ande­re über­le­gen noch und nicht weni­ge Hemera­ne­rin­nen und Hemera­ner grü­beln, ob ihr Haus für die Solar­ener­gie-Gewin­nung geeig­net sein könn­te. Den unent­schlos­se­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern bie­tet die Stadt Hemer dank der Unter­stüt­zung der RWE Deutsch­land AG mit dem Online-Solar­po­ten­zi­al­ka­tas­ter eine wich­ti­ge Ent­schei­dungs­hil­fe an. Die Fir­ma tetraeder.solar GmbH hat aus der Luft erstell­te Laser­scan­da­ten aus­ge­wer­tet und in das Solar­po­ten­zi­al­ka­tas­ter über­tra­gen. Dadurch ist ein inter­ak­ti­ver Stadt­plan ent­stan­den, der die Eig­nung von Hemers Dächern für die genann­ten Mög­lich­kei­ten aus­wirft. Berück­sich­tigt wer­den dabei unter ande­rem Dach­aus­rich­tung, ‑nei­gung, Beschat­tung (auch durch Bäu­me etc.). Ange­ge­ben wer­den nicht nur die jähr­li­chen CO2-Ein­spa­rung, son­dern auch ein mög­li­ches Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men und die Dau­er der Amor­ti­sie­rung.  Hemers Kli­ma­schutz­be­auf­trag­tem Karl-Heinz Kno­bloch war die kin­der­leich­te Bedie­nung des Katas­ters unter http://www.solare-stadt.de/hemer ein beson­de­res Anlie­gen: „Jeder Bür­ger und jede Bür­ge­rin soll mög­lich ein­fach und schnell die Daten zu sei­nem Haus abru­fen kön­nen, ohne das gro­ße tech­ni­sche Erfor­der­nis­se auf ihn oder sie zukom­men.“ Sein Wunsch wur­de Rea­li­tät: Auf ein Haus nach Wahl kli­cken und gege­be­nen­falls her­an­zoo­men, oder aber ein­fach eine Adres­se ein­ge­ben und erfah­ren, ob das gewähl­te Gebäu­de geeig­net, bedingt geeig­net oder nicht geeig­net ist. Bür­ger­meis­ter Micha­el Esken sieht einen ech­ten Mehr­wert für die Hemera­ne­rin­nen und Hemera­ner: „Bei der Solar­ener­gie ist mir Trans­pa­renz sehr wich­tig. Auf­grund der Kom­ple­xi­tät die­ses The­mas muss jeder Laie mit ein­fa­chen Mit­teln Infor­ma­tio­nen erhal­ten kön­nen, womit er guten Gewis­sens eine kli­ma­be­wuss­te Ent­schei­dung tref­fen kann. Ich freue mich sehr dar­über, dass uns das dank der Unter­stüt­zung der RWE Deutsch­land AG im Sin­ne unse­rer Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner gelun­gen ist.“ Schließ­lich ist die Ent­schei­dung pro Solar­ener­gie mit einer nicht uner­heb­li­chen Inves­ti­ti­on ver­bun­den. RWE-Kom­mu­nal­be­treu­er Klaus Muß­hoff erklärt die Inten­ti­on RWE-Enga­ge­ments: „Im Rah­men ihres Kom­mu­na­len Ener­gie­kon­zep­tes (KEK) för­dert RWE Deutsch­land ger­ne das Solar­po­ten­ti­al­ka­tas­ter der Stadt Hemer. Die­se Poten­zi­al­ana­ly­se für geeig­ne­te Solar­flä­chen trägt erheb­lich zur Errei­chung der kom­mu­na­len Ener­gie- und Kli­ma­schutz­zie­le bei.“ Ins­ge­samt hat die Fir­ma tetraeder.solar ana­ly­siert, dass von 16.930 Gebäu­den in Hemer knapp 34 Pro­zent (5.718) gut geeig­net sind. „Wir unter­stüt­zen aus­drück­lich den Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gi­en“, erklärt tetra­eder-Geschäfts­füh­rer Dr. Ste­phan Wil­forth, „die indi­vi­du­el­le Bera­tung der Inter­es­sier­ten, die dann auch die Betrach­tung der Sta­tik ein­schließt, über­neh­men aller­dings wei­ter­hin die Hand­werks­be­trie­be vor Ort. Damit trägt das Solar­po­ten­zi­al­ka­tas­ter auch zur För­de­rung der kom­mu­na­len Wirt­schaft bei.“