Vol­les Haus bei „Lui­se heizt ein“

11. Juli 2016
von Redaktion
Strahlendes Sommerwetter lockte 2.500 Besucher zum Festival an die Luisenhütte. Foto: Michelle Wolzenburg/Märkischer Kreis

Strah­len­des Som­mer­wet­ter lock­te 2.500 Besu­cher zum Fes­ti­val an die Lui­sen­hüt­te. Foto: Michel­le Wolzenburg/Märkischer Kreis

Son­nen­schein und skur­ri­le Zeit­rei­sen­de

Bal­ve. Mär­ki­scher Kreis. (pmk) . Ein tol­les Pro­gramm und herr­li­ches Som­mer­wet­ter lock­ten rund 2.500 Besu­cher zum Fes­ti­val „Lui­se heizt ein” zur Lui­sen­hüt­te nach Bal­ve-Wock­lum Man­che Besu­cher kamen aus dem Stau­nen nicht mehr her­aus: Beim Kul­tur­fes­ti­val „Lui­se heizt ein“ in und an der Lui­sen­hüt­te in Bal­ve-Wock­lum gab es so vie­le Kurio­si­tä­ten und span­nen­de Pro­gramm­punk­te zu erle­ben, dass die Zeit vom Beginn um 17 Uhr bis zum gran­dio­sen Abschluss­feu­er­werk wie im Flug ver­ging. Oder wie bei einer „Zeit­rei­se unter Dampf“, denn unter die­ses Mot­to hat­te der Mär­ki­sche Kreis die Ver­an­stal­tung gestellt. Sie fand im Rah­men des Fes­ti­val­ver­bun­des „Live in den Fabrik­skes“ statt und wur­de durch die Regio­na­le Kul­tur­för­de­rung in der Kul­tur­re­gi­on Süd­west­fa­len vom Land Nord­rhein-West­fa­len unter­stützt.

 

Und end­lich ein­mal stand das Fes­ti­val an der his­to­ri­schen Hoch­ofen­an­la­ge auch wet­ter­mä­ßig unter einem guten Stern. „Ich bin froh, dass der Wet­ter­gott bei >Lui­se heizt ein< end­lich ein­mal mit­ge­spielt hat“, freu­te sich auch Land­rat Tho­mas Gemke bei der Eröff­nung über den blau­en Him­mel. Das tol­le Pro­gramm und das schö­ne Wet­ter lock­ten nach ers­ten Schät­zun­gen und sehr zur Freu­de der Ver­an­stal­ter 2.500 Besu­cher an. Vie­le Fami­li­en mit Kin­dern waren dar­un­ter, denn wie immer gab es spe­zi­ell für klei­ne Gäs­te vie­le Höhe­punk­te und Mit­mach­ak­tio­nen. Auch der im ver­gan­ge­nen Jahr eröff­ne­te Erleb­nis­spiel­platz „Klei­ne Lui­se“ und die Foto­ak­ti­on im Muse­um für Vor- und Früh­ge­schich­te der Stadt Bal­ve wur­den bes­tens ange­nom­men.

 

Erleb­bar wur­de die Zeit­rei­se mit Hil­fe des „Steam­punk“ – einer kul­tu­rel­len Bewe­gung, die sich ide­ell im 19. Jahr­hun­dert bewegt und sich der Ästhe­tik von Bol­zen, Zahn­rä­dern und ande­ren tech­ni­schen Revo­lu­tio­nen, vor allem der Dampf­ma­schi­ne, hin­gibt. So gaben sich die Steam­punk-Expe­di­ti­ons­ge­sell­schaft, das Amt für Aether­an­ge­le­gen­hei­ten, das Wup­per­dampf-Labo­ra­to­ri­um, der Dampf­zir­kus Papen­burg, The Clock­work Carou­sell und vie­le ande­re die Ehre, die alte Hoch­ofen­da­me Lui­se zu besu­chen. Behilf­lich bei die­ser Zeit­rei­se waren auch die Time­crui­ser des Aba­cus-Thea­ters, rie­si­ge fah­ren­de Zeit­ma­schi­nen. Ganz Muti­ge konn­ten auch eine Tauch­fahrt in Kapi­tän Kosto´s Tief­see-U-Boot machen, das bis zum Mee­res­grund tauch­te. Schlan­gen­zau­be­rer und Wun­der­hei­ler Pro­fes­sor Abra­xo, die Bands Dra­chen­flug und The Vio­let Steamex­pe­ri­ence, Stel­zen­lauf und Feu­er­show mit Cha­peau Claque Rouge und vie­le wei­te­re Künst­ler ver­stan­den es per­fekt, das gut gelaun­te Publi­kum mit zu neh­men auf die Rei­se in eine ande­re, fer­ne Zeit.