Soes­ter Aller­hei­li­gen­kir­mes – Euro­pas größ­te Alt­stadt­kir­mes – lockt in die­sem Jahr vom 2. bis 6. Novem­ber

7. Oktober 2016
von Redaktion

„Alte Bekann­te”, unge­wöhn­li­che Per­spek­ti­ven und „ganz neue Dimen­sio­nen”

Euro­pas größ­te Alt­stadt­kir­mes geht mit acht Neu­hei­ten – dar­un­ter das größ­te trans­por­ta­ble Loo­ping­ka­rus­sell der Welt – in die 679. Run­de

kirmes-soSoest. Die 679. Soes­ter Aller­hei­li­gen­kir­mes – Euro­pas größ­te Alt­stadt­kir­mes – lockt in die­sem Jahr vom 2. bis 6. Novem­ber mit acht Neu­hei­ten, dar­un­ter das höchs­te trans­por­ta­ble Loo­ping­ka­rus­sell sowie das größ­te trans­por­ta­ble Fun­house der Welt, bie­tet aber auch die Mög­lich­keit zu einem freu­di­gen Wie­der­se­hen mit „alten Bekann­ten“.

 

Die Soes­ter Aller­hei­li­gen­kir­mes – die Kult­ver­an­stal­tung im Her­zen West­fa­lens – kann dies­mal vom 2. bis 6. Novem­ber mit acht Attrak­tio­nen auf­trump­fen, die das ers­te Mal Sta­ti­on in Soest machen, bie­tet aber auch die Mög­lich­keit für ein freu­di­ges Wie­der­se­hen mit „alten Bekann­ten“.

Unter den Neu­hei­ten im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes „her­aus­ste­chen“ und für ordent­lich Auf­se­hen sor­gen wird vor allem das höchs­te trans­por­ta­ble Loo­ping­ka­rus­sell der Welt, „Infi­ni­ty“, das sei­nen Platz auf dem frisch gepflas­ter­ten Park­platz am Gro­ßen Teich fin­det. Beein­dru­ckend ist hier­bei nicht allein die Höhe von 65 Metern, in der die drei um 360 Grad schwin­gen­den Gon­deln bei einer Spit­zen­ge­schwin­dig­keit von 120 km/h  ihre Loo­pings voll­zie­hen. Die Beschleu­ni­gungs­kräf­te von bis zu 5 G, die wäh­rend der Fahrt auf die Fahr­gäs­te ein­wir­ken, sind ähn­lich wie beim Ein­tritt einer Raum­kap­sel in die Erd­at­mo­sphä­re.

Die Soes­ter Alt­stadt aus der Flug­per­spek­ti­ve betrach­ten, das ist für „Pilo­ten“ ab 1,40 Meter Kör­per­grö­ße auch vom Arm des 40 Meter hohen Fahr­ge­schäf­tes „Pro­pel­ler“ aus mög­lich. Ein­stei­gen, anschnal­len, abhe­ben und eine „Flug­show“ der etwas ande­ren Art erle­ben kann man hier­in erst­ma­lig am Brü­der­tor.

Wer lie­ber fes­ten Boden unter den Füßen hat, der kann sich in einen der 12 Ses­sel des 7D-Kinos vor dem Dom set­zen und Kino-Spaß in „ganz neu­en Dimen­sio­nen“ genie­ßen. Spe­zi­al­bril­len und neu­ar­ti­ge Effek­te las­sen ver­schie­de­ne Aben­teu­er für den Gast hier mit allen Sin­nen erfahr­bar wer­den.

Die Dimen­sio­nen ver­schwim­men dürf­ten dem ein oder ande­ren begeis­ter­ten Karus­sell­fah­rer sicher auch wäh­rend die vier­te Neu­heit, das High­speed-Karus­sell „Freak“ mit einer Spit­zen­ge­schwin­dig­keit von 110 km/h in der Markt­stra­ße in 42 Metern Höhe sei­ne Run­den dreht.

Und auf immer wie­der neue Per­spek­ti­ven gespannt sein kön­nen auch die Besu­cher des Glas-Laby­rinths „Glas­werk“ in der Nähe der Wie­sen­kir­che. Denn obwohl oder gera­de weil man es nicht wirk­lich sieht, kann Glas für ganz schön Ver­wir­rung sor­gen und aus ver­schie­de­nen Blick­win­keln betrach­tet kön­nen Din­ge plötz­lich ganz anders aus­se­hen… Die sechs­te Neu­heit im Bun­de für die­ses Jahr heißt „Ghost Rider“, steht auf dem nörd­li­chen Petri­kirch­platz und wird das Kir­mes­ge­sche­hen gehö­rig auf den Kopf stel­len: Neben irrem Tem­po bie­ten hier näm­lich seit­li­che Über­schlä­ge ein völ­lig neu­es Fahr­ge­fühl  und sicher so manch unge­wöhn­li­chen Blick­win­kel auf die Tür­me von St. Patro­kli und St. Petri sowie das ehr­wür­di­ge Rat­haus.

Mit beein­dru­cken­den Dimen­sio­nen im räum­li­chen Sin­ne besticht der sieb­te New­co­mer, das Lauf­ge­schäft „Fuzzy´s Lach­sa­loon“, auf dem Dom­platz. Schließ­lich han­delt es sich hier­bei um das größ­te trans­por­ta­ble Fun­house der Welt. Auf ins­ge­samt fünf Ebe­nen gibt es unter­wegs auf dem Hin­der­nis­par­cours durch den Wil­den Wes­ten mit Free­fall Tower, Feu­er­wehr­stan­ge durch drei Eta­gen, 12 Meter lan­ger Spi­ral­rut­sche, kip­pen­der Roll­trep­pe und vie­len wei­te­ren Über­ra­schun­gen jede Men­ge zu lachen.

Das Zeug zum „Lieb­lings-Hel­den“ unter den Neu­hei­ten zu avan­cie­ren hat – last but not least – das Fahr­ge­schäft „Heroes“ am Brü­der­tor. In den dre­hen­den und schwin­gen­den Gon­deln kann man  – auch ganz ohne eige­ne Super­kräf­te haben zu müs­sen –  wie Super­man an den illu­mi­nier­ten Fas­sa­den der Alt­stadt ent­lang­flie­gen.

 

Neben so viel Neu­em war­tet aber natür­lich auch wie­der Bekann­tes und Belieb­tes auf der 50.000 qm gro­ßen Ver­an­stal­tungs­flä­che  auf zahl­rei­che Kir­mes­fans aus Nah und Fern. Die Mischung aus Klas­si­kern und den neu­es­ten Attrak­tio­nen der Sai­son, Thrill­ri­des und Fami­li­en­freund­lich­keit, High­tech, Nost­al­gie und his­to­ri­scher Kulis­se ist es schließ­lich, die den beson­de­ren Reiz der Ver­an­stal­tung aus­macht und der sich rund eine Mil­li­on Besu­cher nicht ent­zie­hen kön­nen.

Da lädt bereits von Wei­tem sicht­bar das nost­al­gi­sche Rie­sen­rad „Roue Pari­si­en­ne“ auf dem Bahn­hofs­vor­platz die gan­ze Fami­lie zu einer gemüt­li­chen Run­de mit herr­li­chem Blick über das gesam­te Kir­mes­ge­län­de ein, wäh­rend sogar ein­ge­fleisch­ten Karus­sell­freun­den bei einer Fahrt im höchs­ten trans­por­ta­blen Gyro-Frei­fall­turm der Welt, „Han­go­ver – The Tower“, auf dem Petri­kirch­platz Nord das Adre­na­lin in die Adern schie­ßen dürf­te. Aus 85 Metern geht es im frei­en Fall mit 25 Metern pro Sekun­de und Kräf­ten von bis zu 4 G näm­lich ziem­lich rasant abwärts.

 

Auf dem Markt­platz geht es in die­sem Jahr mit dem Musik Express, dem Voo­doo Jum­per und der Rie­sen­schau­kel „The Real Nes­sy“ fami­li­en­freund­lich und bunt zu, wäh­rend Potts his­to­ri­scher Jahr­markt auf dem Platz hin­ter der Res­sour­ce ein­mal mehr eine klei­ne Ruhe-Insel inmit­ten des Kir­mes-Tru­bels bil­det und die Besu­cher auf einen mit­tel­al­ter­li­chen Jahr­markt zurück­ver­setzt.

Teuf­li­schen Fahr­spaß auf meh­re­ren Ach­sen für schwin­del­freie Kir­mes­be­su­cher lie­fert das Fahr­ge­schäft „Devil Rock“ auf dem süd­li­chen Petri­kirch­platz, wäh­rend sich die Geis­ter­kut­sche der „Gro­ßen Geis­ter­bahn” neben dem Park­haus Leck­ga­dum zwar gemäch­lich in Bewe­gung setzt, die Ner­ven der Fahr­gäs­te im Inne­ren aber mit über­ra­schen­den Effek­ten, lebens­gro­ßen Geis­tern und Gru­sel-Atmo­sphä­re zum Krib­beln gebracht wer­den.

Wäh­rend die Klei­nen in der Hom­ber­ger Kas­per­büh­ne auf dem Vreit­hof span­nen­de Aben­teu­er mit Prin­zes­sin Sie­ben­schön und König Koko­lo­res erle­ben und auf dem Antik Pfer­de­ka­rus­sell auf dem Hansa­platz sowie auf 16 wei­te­ren Fahr­ge­schäf­ten spe­zi­ell für Kin­der ihre Run­den dre­hen kön­nen, wird in der Bay­ern­fest­hal­le auf dem Kohl­brink wie­der def­tig geges­sen, aus­ge­las­sen gefei­ert und gemüt­lich geschun­kelt. Und beim tra­di­tio­nel­len Fami­li­en­bum­mel führt an den belieb­ten Klas­si­kern wie der „Wil­den Maus“, dem „Big Mons­ter“, dem „Hap­py Sailor“ und dem „Wel­len­flie­ger“ und einer Fahrt in einem der bei­den Auto­scoo­ter eh kein Weg vor­bei.

Außer­dem mit von der Par­tie – und von vie­len Soe­s­tern und Gäs­ten als „alte Bekann­te“ sicher schon wie­der sehn­süch­tig erwar­tet – sind außer­dem „High Impress“, „Break Dance No 1“, die nost­al­gi­sche Käfig­schau­kel „Loo­ping the Loop“, das Kult-Karus­sell „Super Hup­ferl“, die GoCart-Bahn „Ral­lye Mon­te Car­lo“, der Rie­sen-Ket­ten­flie­ger „Alex Air­port“ und der „völ­lig ver­rück­te Schei­ben­wi­scher“ „Big Wave“.

Mit rund 1.700 Bewer­bun­gen liegt die Soes­ter Aller­hei­li­gen­kir­mes bun­des­weit an ers­ter Stel­le.  Das spricht für die gro­ße Attrak­ti­vi­tät der Ver­an­stal­tung bei den Schau­stel­ler­be­trie­ben. Ins­ge­samt geben sich in die­sem Jahr wie­der rund 400 Schau­stel­ler in Soest ein Stell­dich­ein.

Und wem die vie­len Karus­sells und Belus­ti­gungs­ge­schäf­te immer noch nicht rei­chen, der kann sich am spä­ten Abend bis in die frü­hen Mor­gen­stun­den hin­ein auf einer der zahl­lo­sen Par­tys in den Soes­ter Knei­pen­vier­teln ver­gnü­gen. Denn die gibt’s hier reich­lich und in sehr ori­gi­nel­len wie his­to­ri­schen Vari­an­ten. Eben­falls reich­lich wird natür­lich auch wie­der das berüch­tig­te „Bul­len­au­ge“ anzu­tref­fen sein. Klingt im ers­ten Moment merk­wür­dig, ist aber nichts ande­res als ein Mok­ka­li­kör mit Sah­ne, der seit Mit­te der 50er Jah­re zum Natio­nal­ge­tränk der Ver­an­stal­tung avan­ciert ist.

Wei­te­re High­lights in den fünf Ver­an­stal­tungs­ta­gen: Eröff­nungs­ver­an­stal­tung (Mitt­woch, 2.11. um 14.00 Uhr in der Bay­ern­fest­hal­le auf dem Kohl­brink), Pfer­de­markt (Don­ners­tag, 3.11. von 8.00 bis 14.00 Uhr vom Ost­ho­fen- bis zum Tho­mä­tor und dem dazu­ge­hö­ri­gen Gräf­ten­ab­schnitt), Feu­er­werk (Frei­tag, 4.11., 20 Uhr).

 

 

Mit Chauf­feur in die Alt­stadt

Von Frei­tag­abend (4.11.) bis Sonn­tag (6.11.) wird für Besu­cher ein Park & Ride-Pen­del­ver­kehr ange­bo­ten, der von allen Rich­tun­gen eine beque­me Anrei­se zur Ver­an­stal­tung garan­tiert.

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und aktu­el­le News rund um das The­ma Aller­hei­li­gen­kir­mes gibt es im Inter­net unter www.allerheiligenkirmes.de