Ruhr­ver­band setzt Wald­um­bau am Möh­ne­see fort Stand­ort­ge­rech­te Baum­ar­ten för­dern Gewäs­ser­gü­te und wer­ten das Land­schafts­bild auf

26. März 2014
von Redaktion

Bild_Waldumbau_MöhneseeMöh­ne­see (Kreis Soest) Der Ruhr­ver­band baut auch in die­sem Jahr sei­ne Wald­be­stän­de rund um den Möh­ne­see wei­ter um. Zu die­sem Zweck wird über­all dort, wo Käfer­be­fall oder Wind­wurf die bis­her domi­nie­ren­den, aber nicht stand­ort­ge­rech­ten Fich­ten­be­stän­de dezi­miert haben, mit Baum­ar­ten wie Trau­ben- und Stiel­ei­chen, Buchen, Hain­bu­chen, Lin­den, Eschen und Erlen wie­der auf­ge­fors­tet. Auch lich­te Fich­ten­be­stän­de wer­den durch schat­ten­to­le­ran­te Arten ergänzt und auf­ge­wer­tet. Ins­ge­samt hat der Ruhr­ver­band im Monat März rund 17.000 Bäu­me am Möh­ne­see angepflanzt.
Die stand­ort­ge­rech­ten Baum­ar­ten haben einen posi­ti­ven Effekt auf die Qua­li­tät des aus den Wäl­dern in den Möh­ne­see abflie­ßen­den Was­sers. So leis­tet der Ruhr­ver­band einen Bei­trag zur Stei­ge­rung der Gewäs­ser­gü­te. Auch das Land­schafts­bild rund um den für Tou­ris­mus und Nah­erho­lung bedeu­ten­den Anzie­hungs­punkt pro­fi­tiert von den Maß­nah­men: Am Süd­ufer etwa wer­den die Eichen, die jüngst aus Ver­kehrs­si­che­rungs­grün­den gefällt wer­den muss­ten, durch jun­ge Eichen sowie durch Kirsch­bäu­me ersetzt, deren Blü­te im Früh­ling die Attrak­ti­vi­tät des Rand­wegs in den kom­men­den Jah­ren deut­lich stei­gern wird.
Der Ruhr­ver­band appel­liert an alle Besu­cher des Möh­ne­sees, Rück­sicht auf die neu ange­pflanz­ten Bäu­me zu neh­men. „Bei der Anpflan­zung haben wir dar­auf geach­tet, dass zwi­schen den Stämm­lin­gen aus­rei­chend Platz zum Ras­ten und Son­nen­ba­den bleibt“, so Arne Heck, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter des Forst­re­viers Möh­ne­see. „Jetzt müs­sen wir dar­auf ver­trau­en, dass die Bäu­me in Ruhe gelas­sen wer­den und unge­stört wach­sen können.“
Foto (bit­te bei Ver­wen­dung Quel­len­ver­merk „Ruhr­ver­band“ ange­ben): Die neu­en Stämm­lin­ge am Rand­weg des Möh­ne­sees sol­len unge­stört wach­sen können