Radeln nach Zah­len: Die Schmet­ter­lings­rou­te

25. Juli 2016
von Redaktion

barendorfMär­ki­scher Kreis. (pmk). Die Schmet­ter­lings­rou­te eig­net sich gut als Tages­aus­flug für Genuss­rad­ler, die sport­li­che Akti­vi­tät mit Sight­see­ing ver­bin­den möch­ten.

Sie ist Teil des „Ruhr-Len­ne-Ach­ters” im Grenz­ge­biet zwi­schen Ruhr­ge­biet (Hagen, Dort­mund, Schwer­te) und Süd­west­fa­len (Mär­ki­scher Kreis, Kreis Unna), der es in die Top 10 der Aus­flugs­zie­le in NRW gebracht hat (http://www.nrw-tourismus.de/top-ausflugstipps-sommer-2016).

 

Nach dem Sys­tem des Rad­net­zes Süd­west­fa­len „Radeln nach Zah­len” ist bis­her nur die Schmet­ter­lings­rou­te kom­plett aus­ge­schil­dert. Sie ver­bin­det die Städ­te Iser­lohn, Hemer, Men­den, Frön­den­berg und streift Schwer­te. Die 42 Kilo­me­ter lan­ge Rad­tour ver­läuft teil­wei­se am Ruhr­tal­rad­weg ent­lang und nutzt alte Bahn­tras­sen.

 

Auf­grund der weni­gen Stei­gun­gen ist sie eher leicht im Ver­gleich zu den ande­ren sechs Tou­ren­emp­feh­lun­gen, die der Mär­ki­sche Kreis als Fly­er her­aus­ge­ge­ben hat. Dabei hat sie viel zu bie­ten: Sehens­wür­dig­kei­ten und Aus­flugs­zie­le sind bei­spiels­wei­se der Sauer­land­park und das Fel­sen­meer in Hemer, die his­to­ri­schen Innen­stadt in Men­den, das Schmie­de­mu­se­um in Frön­den­berg sowie die his­to­ri­sche Fabrik­an­la­ge Mas­te Baren­dorf und das Frei­zeit­zen­trum Sei­ler­see in Iser­lohn. Die gute Anbin­dung an den Bahn­ver­kehr mit Hal­te­punk­ten in Iser­lohn, Men­den, Frön­den­berg oder Schwer­te macht die Stre­cke für Tages­aus­flüg­ler inter­es­sant.

 

Start­punkt der Tour ist der Iser­loh­ner Bahn­hof, gekenn­zeich­net als Kno­ten­unkt 55. Wer noch die „Dechen­höh­le” mit ihren Tropf­stei­nen in Iser­lohn Let­ma­the besich­ti­gen möch­te und dafür ein paar Kilo­me­ter mehr in Kauf nimmt, kann auch schon beim dor­ti­gen Bahn­hof, Kno-ten­punkt 56, begin­nen. Von Iser­lohn geht es auf einem Bahn­tras­sen­rad­weg Rich­tung Hemer. Dazu braucht man nur der Beschil­de­rung zu den Kno­ten­punk­ten 52, 49, 50 zu fol­gen. Wer Zeit hat: ein Abste­cher in den „Sauer­land­park Hemer” lohnt sich. Eine Aus­sichts­platt­form ermög­licht auch einen Blick auf die bizar­ren Fels­for­ma­tio­nen im Fel­sen­meer. Nach Men­den (Kno­ten­punkt 48, 36) geht es am Oese­bach ent­lang auf einem Rad­strei­fen der B7. In Men­den lockt die his­to­ri­sche Innen­stadt mit sei­nen Fach­werk­häu­sern und zahl­rei­chen Ein­kehr­mög­lich­kei­ten. Zu den Wahr­zei­chen der Stadt zäh­len unter ande­rem die St.-Vincenz-Kirche oder das Alte Rat­haus im Jugend­stil.

 

Rich­tung Frön­den­berg folgt die Schmet­ter­lings­tour der Hön­ne fast bis zur Mün­dung in die Ruhr (Kno­ten­punk­te 34, 21) bei Frön­den­berg im Nach­bar­kreis Unna. Sehens­wert sind hier ins­be­son­de­re die über 800 Jah­re alte Stifts­kir­che mit ihrem bedeu­ten­den Mari­en­al­tar und das ein­zi­ge Ket­ten­schmie­de­mu­se­um Deutsch­lands. Die nächs­te Etap­pe der Tour geht ent­spannt über den Ruhr­tal­rad­weg Rich­tung Kno­ten­punkt 22. Auf dem Weg durch die Ruhrau­en que­ren die Rad­ler zwei Mal die Ruhr.

 

Kurz vor Schwer­te biegt die Schmet­ter­lings­rou­te ab und führt an Hen­nen vor­bei (30) ent­lang des Baar­bach­t­als (32). Auf dem Weg nach Iser­lohn (53) kön­nen his­to­risch Inter­es­sier­te das Muse­ums­dorf Mas­te Baren­dorf mit Nadel­mu­se­um und Gelb­gie­ße­rei besich­ti­gen. Das male­risch gele­ge­ne Fach­werk­ensem­ble aus dem frü­hen 19. Jahr­hun­dert zählt zu den bedeu­tends­ten tech­ni­schen Denk­mä­lern Süd­west­fa­lens und ist Teil der vor- und früh­in­dus­tri­el­len Tech­ni­k­rou­te „Was­serEi­sen­Land”. Zu einem Zwi­schen­stopp lädt auch das Frei­zeit­zen­trum Iser­lohn „Sei­ler­see” ein, bevor es vor­bei am Natur­schutz­ge­biet Duloh-Löb­be­cken­kopf (52) wie­der zum Bahn­tras­sen­rad­weg und zurück zum Stadt­bahn­hof Iser­lohn (55) geht.

 

Weg­be­schrei­bung: 55, 52, 49, 50, 48, 36, 34, 21, 22, 30, 32, 53, 52, 55.

 

Schwie­rig­keit     leicht

Stre­cke           42 km

Dau­er             3:30 Std.

Auf­stieg          263 m

Abstieg           263 m

 

Nied­rigs­ter Punkt 113 m

Höchs­ter Punkt             314 m

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen:

http://www.mk-tourismus.de/