Orts­um­ge­hung Bal­ve-Gar­beck wird frei­ge­ge­ben

21. Juni 2013
von Redaktion

Dieses Bild ist schon Geschichte, die Baustelle an der Bahnunterführung in Neuenrade. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Die­ses Bild ist schon Geschich­te, die Bau­stel­le an der Bahn­un­ter­füh­rung in Neu­en­ra­de. Foto: Hen­drik Klein/Märkischer Kreis


Bal­ve Gar­beck (Mär­ki­scher Kreis) Vor fast 30 Jah­ren began­nen die ers­ten Pla­nun­gen für die Orts­um­ge­hung Bal­ve-Gar­beck. Jetzt ist das 17-Mil­lio­nen-Euro-Pro­jekt fer­tig. Am 5. Juli wird es offi­zi­ell mit einem klei­nen Bür­ger­fest für den Ver­kehr frei­ge­ge­ben.
Auf die­sen Tag haben die Men­schen im Bal­ver Orts­teil Gar­beck lan­ge gewar­tet. Am Frei­tag, 5. Juli 2013, ist es end­lich soweit. Um 18:00 Uhr geben Land­rat Tho­mas Gemke und Ver­tre­ter von Stra­ßen NRW die Orts­um­ge­hung Bal­ve-Gar­beck offi­zi­ell für den Ver­kehr frei. Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind bereits ab 17:00 Uhr zu einem klei­nen Eröff­nungs­fest ein­ge­la­den. Sie haben dann noch Gele­gen­heit, die Stre­cke in Augen­schein zu neh­men, bevor der Ver­kehr dann offi­zi­ell rol­len darf.
17 Mil­lio­nen Euro betra­gen die Gesamt­kos­ten der Orts­um­ge­hung, wovon 75 Pro­zent durch das Land Nord­rhein-West­fa­len geför­dert wur­den. Bereits Anfang der 80er Jah­re began­nen die Pla­nun­gen für die Orts­um­ge­hung, ursprüng­lich der Kreis­stra­ße 11 über Leve­ring­hau­sen mit Anbin­dung nach Hemer-Ihmert und Iser­lohn. Pla­nungs­ziel waren von Anfang an die Ent­las­tung der Orts­durch­fahrt Bal­ve-Gar­bek und die Anbin­dung des Gewer­be­ge­bie­tes Brau­kes­sie­pen.
Am 18. Okto­ber 2004 erfolg­te der Plan­fest­stel­lungs­be­schluss, dem sich bis zum Jahr 2007 der nöti­ge Grund­er­werb anschloss. Mit dem ers­ten Spa­ten­stich am 20. Okto­ber 2010 began­nen die eigent­li­chen Bau­maß­nah­men. Zuerst wur­den die Brü­cken im Zuge der Kreiss­tra-ße – Hön­ne­brü­cke nach Lan­gen­holt­hau­sen sowie Gar­bach­brü­cke – errich­tet, es folg­ten die Stra­ßen­bau­ar­bei­ten von Haus Fel­sen­ruh bis zur Fir­ma Rick­mei­er, die Errich­tung von zwei Kreis­ver­keh­ren, die Hön­ne­ver­le­gung, der Rad­we­ge­bau und die Brü­cke Röth­löh. Dem schloss sich der Neu­bau der Bahn­brü­cke an.
Im ver­gan­ge­nen und in die­sem Jahr wur­den das Trog­bau­werk, Regen­klär­be­cken, Pum­pen­werk mit Gebäu­de sowie das Regen­rück­hal­te­be­cken erstellt. Bei allen Bau­ab­schnit­ten muss­ten Ver­sor­gungs­lei­tun­gen für Strom, Was­ser, Gas und Abwas­ser um- oder neu­ver­legt wer­den. Im Herbst erfolgt noch die Bepflan­zung  in ver­schie­de­nen Berei­chen der Orts­um­ge-hung.