Lila Salon: „Sach doch Clai­re zu mir!”

11. April 2013
von Redaktion

Clai­re Wal­d­off im Portrait
124662PIser­lohn. Am Diens­tag, 23. April, 19.30 Uhr, öff­nen sich im Varn­ha­gen­haus, Pie­pen­stock­stra­ße 21, wie­der die Türen zum „Lila Salon”. Die  Frau­en­ar­beit im Evan­ge­li­schen Kir­chen­kreis und die Gleich­stel­lungs­stel­le der Stadt Iser­lohn laden dies­mal ein zu einem musi­ka­li­schen Por­trait mit dem Titel „Sach doch Clai­re zu mir!”.
„Sie ken­nen das Wort Schma­cke­duz­chen nicht? Ahnen aber, was es heißt?” Genau­so ver­hält es sich mit die­sem Abend. Clai­re Wal­d­off, über Nacht berühmt gewor­den mit die­sem Lied, hat­te ihre gol­de­nen Jah­re Anfang des 20. Jahr­hun­derts. Gebo­ren wur­de sie in Gel­sen­kir­chen als elf­tes von 16 Kin­dern einer Gast­wirts­fa­mi­lie. Da sich ihr Wunsch, Ärz­tin zu wer­den, aus finan­zi­el­len Grün­den nicht ver­wirk­li­chen ließ, ent­schloss sie sich, das Schau­spiel­fach einzuschlagen.
Die bei­den Spre­che­rin­nen und Sän­ge­rin­nen Anne-Kat­rin Schle­gel (Unna) und Anna Sti­jo­hann (Köln) las­sen ihr Publi­kum füh­len, hören und sehn­suchts­voll erah­nen, wel­che Aura die Ber­li­ner Chan­so­nie­re umgab. „Und es macht gar nichts, dass wir dabei kurz­zei­tig zu Bewoh­nern einer Senio­ren­re­si­denz wer­den, umsorgt mit stau­bi­gem Kuchen und Kaf­fee­ge­klap­per. … am Ende, wenn sich die kurz­wei­li­ge Erin­ne­rungs­re­vue wie­der schließt, trägt man weh­mü­tig und beglückt noch so man­chen Schla­ger mit nach Haus.”
Der Ein­tritt ein­schließ­lich Imbiss kos­tet sie­ben Euro, ermä­ßigt fünf Euro.