Hel­ma AG stellt Plä­ne für Feri­en­park­be­bau­ung vor. Bau­an­trag bereits gestellt

11. Juli 2020
von Redaktion
Die Hel­ma AG stell­te in einer nicht öffent­li­chen Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung ihre Plä­ne für das von ihnen erwor­be­ne Feri­en­parare­al in Ame­cke vor. Hans Klein von der WiSu teilt in einem Schrei­ben mit, was die Hel­ma AG über ihre Absich­ten zum Bau von min­des­tens 350 Feri­en­häu­sern ver­riet.
Hier das Schrei­ben vom WiSu-Vor­sit­zen­den im Wort­laut:
Im „Früh­stücks­raum“ der Schüt­zen­hal­le in Ame­cke fand am 8.Juli eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung
der Hel­ma AG zur geplan­ten Feri­en­sied­lung in Ame­cke statt. Der Anwalt der Bau­fir­ma für Ferienimmobilien,Herr Ulf von Dan­kers­mann aus Tra­ve­mün­de und die beauf­trag­te Archi­tek­tin Kat­ja Stei­ger stell­ten den gela­de­nen Mit­glie­dern des Rates das Pro­jekt der geplan­ten Feri­en­sied­lung in Ame­cke vor. Wohl wegen der Feri­en­zeit waren nur  24 Rats­mit­glie­der anwe­send.
Auch Bür­ger­meis­ter Bro­del war gela­den und erschie­nen.

Hier am Vor­be­cken des Sor­pe­sees will die Hel­ma AG 350 Feri­en­häu­ser errich­ten

Bau­an­trag für 135 Feri­en­häu­ser ein­ge­reicht
Über­ra­schend teil­te der Anwalt der Fir­ma mit, dass die Hel­ma AG einen Bau­an­trag für einen ers­ten Bau­ab­schnitt
Im Umfang von 135 Feri­en­häu­ser bei der Stadt ein­ge­reicht habe. Anmer­kung: dies, obwohl der Antrag auf Vor­be­scheid von dem Bau­amt der Stadt wegen der am 9. April vom Rat beschlos­se­nen Ver­än­de­rungs­sper­re abge­lehnt wor­den ist.  Dage­gen hat­te die Hel­ma AG Kla­ge ein­ge­reicht.
Kein Schwimm­bad, kei­ne Gas­tro­no­mie 
Ulf von Dan­kers­mann erläu­ter­te wei­ter­hin, dass die Hel­ma AG ledig­lich Gebäu­de erstellt,
ohne jeg­li­che Infra­struk­tur.
Also kei­ne Frei­zeit­an­la­gen, kein Schwimm­bad, kei­ne Gas­tro­no­mie oder Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten wer­den erstellt.
Dies gehö­re nicht in das Kon­zept der Hel­ma AG.
Ein­ge­schos­si­ge Bau­wei­se aber evtl. mehr als 350 Häu­ser
Hans klein von der WISU begrüß­te die ein­ge­schos­si­ge Bau­wei­se.
Deut­lich lehn­te er aller­dings den Umfang der Anla­ge von 350 Häu­sern ab. Auf die Fra­ge , ob die Hel­ma AG sich vor­stel­len kön­ne, die Anzahl der Häu­ser zu hal­bie­ren, erklär­te Herr Von Dan­kel­mann, dass die Geschäfts­lei­tung des Bau­trä­gers kei­nes­falls von der geplan­ten Anzahl von 350 Häu­sern abwei­chen wer­de. Eher sol­le die Zahl nach oben gehen.
Ent­schei­dung mit Votum der Bür­ger gefor­dert
Rats­mit­glied Die­ter Lat­zer aus Ame­cke for­dert die Hel­ma AG auf, jetzt die Bür­ger der Stadt über die geplan­te Bau­maß­nah­me zu Infor­mie­ren.
Es sei wich­tig , eine Ent­schei­dung auf das Votum der Bür­ger stüt­zen zu kön­nen.
Für eine Bür­ger­ver­samm­lung sei die Schüt­zen­hal­le in Ame­cke oder in Sun­dern trotz Coro­na Beschrän­kun­gen geeig­net.
 Soll­te die Hel­ma aller­dings auf der Anzahl von 350 Häu­sern  bestehen, ist es sinn­voll, vor wei­te­ren Gesprä­chen zunächst das Gerichts­ur­teil des Ver­wal­tungs­ge­rich­tes Arns­berg im Früh­jahr des nächs­ten Jah­res abzu­war­ten.