Gro­ße Wie­ner Kon­zert­nacht in der Bal­ver Höh­le

2. Juni 2016
von Redaktion

 Neue­rung: Koope­ra­ti­on Restau­rant „Zur Höh­le“

foto-uba-Johann Strauss Ensemble M++nchen_Foto Petra Sch+Ânberger_1_300rgbBal­ve. „Ein klei­nes Stück erfüll­ter Sehn­sucht nach Lebens­freu­de“, so beschreibt der Johann-Strauss-Bio­graf Richard Specht die Musik des Wal­zer­kö­nigs. Und genau dies ver­spricht die „Gro­ße Wie­ner Kon­zert­nacht“ zu der die Fest­spie­le Bal­ver Höh­le und die Stadt Bal­ve am 10. Juni ein­la­den: Ein Abend voll lebens­lus­ti­ger, hei­te­rer und stim­mungs­vol­ler Musik. In der Bal­ver Höh­le leben die Glanz­zei­ten der öster­rei­chi­schen Haupt­stadt wie­der auf und ent­füh­ren das Publi­kum ins kai­ser­lich-könig­li­che Wien des 19. Jahr­hun­derts.

Beglei­tet vom Johann Strauss Ensem­ble Mün­chen unter der Lei­tung von Mar­kus Els­ner prä­sen­tie­ren die groß­ar­ti­gen Solits­ten Sieg­lin­de Zehet­bau­er und Anton Klotz­ner Höhe­punk­te aus dem Schaf­fen Johann Strauss‘, wie den Früh­lings­stim­men­wal­zer, den Kai­ser­wal­zer oder die Tritsch Trasch Pol­ka. Neben die­sen mit­rei­ßen­den Klas­si­kern wer­den der Radetz­ky-Marsch von Johann Strauss (Vater) sowie Wer­ke von Wolf­gang Ama­de­us Mozart, Joseph Haydn, Josef Lan­ner, Franz Schu­bert und Johan­nes Brahms zu hören sein, die alle eben­falls in der Donau­me­tro­po­le leb­ten und hier bedeut­sa­me Wer­ke schrie­ben.

 

Sieg­lin­de Zehet­bau­er, Sopran

Sieg­lin­de Zehet­bau­er stu­dier­te am Mozar­te­um in Salz­burg Opern­ge­sang sowie Lied- und Ora­to­ri­en­ge­sang. Seit 2005 begeis­tert sie bei Kon­zer­ten und Opern im In- und Aus­land, wie etwa beim Rosen­fes­ti­val Rosen­heim, beim Inter­na­tio­na­len Opern­fes­ti­val Gut Immling, im Gas­teig Mün­chen oder im Fest­spiel­haus von Erl. Neben den Rol­len der Syl­va und der Sta­si aus Kál­máns „Die Csár­dás­fürs­tin“, der Gre­tel in Hum­per­dincks „Hän­sel und Gre­tel“ und der Göt­tin Dia­na in Offen­bachs „Orpheus in der Unter­welt“ gehö­ren auch die Par­ti­en der Micae­la in Bizets „Car­men“ und der Pami­na in Mozarts „Die Zau­ber­flö­te“ zum viel­fäl­ti­gen Reper­toire der Sopra­nis­tin. Ein beson­de­res Anlie­gen ist ihr außer­dem die Unter­stüt­zung von Hilfs­be­dürf­ti­gen, wes­halb sie sich auch bei Bene­fiz­pro­jek­ten enga­giert.

 

Anton Klotz­ner, Tenor

Anton Klotz­ner wur­de in Meran gebo­ren und erhielt sei­ne ers­te musi­ka­li­sche Aus­bil­dung in sei­ner Hei­mat­stadt im Fach Wald­horn. Nach einem Stu­di­um für Bau­in­ge­nieur­we­sen an der TU Mün­chen schloss er neben sei­ner Berufs­tä­tig­keit als Brü­cken­bau­in­ge­nieur ein Pri­vat­stu­di­um für Gesang bei Hans Wil­brink und Hart­mut Elbert an. Außer­dem besuch­te er Meis­ter­klas­sen bei Wil­liam Rei­mer und Kurt Wid­mer. Seit 1998 trat er in ver­schie­de­nen Opern­pro­duk­tio­nen auf, zunächst in der Stimm­la­ge Bari­ton, im Jahr 2002 wech­sel­te er ins Tenorfach. Zu sei­nem Reper­toire gehö­ren u. a. die Rol­len des Her­mes in Offen­bachs „Orpheus in der Unter­welt“, des Her­zogs in „Rigo­let­to“ und der Isma­els in Ver­dis „Nabuc­co“, des Don Otta­vio in „Don Gio­van­ni“ und des Tami­no in „Die Zau­ber­flö­te“ von Mozart sowie des Alfred und des Eisen­stein in „Die Fle­der­maus“ von Strauss und des Tas­si­lo in „Grä­fin Mari­za“ von Kál­mán. Eine rege Kon­zert­tä­tig­keit bei Opern- und Ope­ret­ten­so­wie bei Kir­chen­kon­zer­ten führ­te den Tenor um die gan­ze Welt.

 

Mar­kus Els­ner, musi­ka­li­sche Lei­tung

Mar­kus Els­ner wur­de in Mün­chen gebo­ren und stu­dier­te Kla­ri­net­te bei Hubert Hil­ser und Diri­gie­ren bei Ulrich Weder. Wei­ter­füh­ren­de Stu­di­en erfolg­ten bei Edwin Scholz und Jor­ma Panu­la. Bei Enga­ge­ments am pol­ni­schen Tea­tr Wie­l­ki Lod­zs, an der ukrai­ni­schen Natio­nal­oper Lviv, am Frei­en Lan­des­thea­ter Bay­ern und bei zahl­rei­chen Tour­nee-Pro­duk­tio­nen erar­bei­te­te er sich ein Reper­toire von mehr als 30 Opern. Mar­kus Els­ner setzt sich inten­siv für zeit­ge­nös­si­sche Musik ein und diri­gier­te zahl­rei­che Ur- und Erst­auf­füh­run­gen. Seit 2006 lei­tet er das Ensem­ble Zeit­sprung Mün­chen, seit 2011 auch die Tage der Neu­en Musik Bam­berg. Er arbei­te­te mit Kom­po­nis­ten wie Rodi­on Shche­drin, Wil­fried Hil­ler und Boris Tish­chen­ko zusam­men. Mit dem orpheus ensem­ble mün­chen sam­mel­te er Erfah­run­gen in der Inter­pre­ta­ti­on von Barock­mu­sik auf his­to­ri­schen Instru­men­ten. Gast­di­ri­ga­te und Tour­ne­en führ­ten ihn nach Polen, Öster­reich, Bul­ga­ri­en, Ita­li­en, in die Ukrai­ne und quer durch ganz Deutsch­land. Mar­kus Els­ner wur­de für sei­ne Arbeit viel­fach aus­ge­zeich­net, im Jahr 2009 mit dem Baye­ri­schen Kunst­för­der­preis. Außer­dem erhielt er das Richard-Strauss-Sti­pen­di­um der Stadt Mün­chen, das Richard-Wag­ner-Sti­pen­di­um, den Mer­kur För­der­preis, den tz-Rosen­strauss des Jah­res und das Musik­sti­pen­di­um der Stadt Mün­chen. Zwi­schen 2008 und 2009 war er Sti­pen­di­at im Inter­na­tio­na­len Künst­ler­haus Vil­la Con­cordia in Bam­berg.

am 10.6.2016 geht’s los …

Neue­rung

 

Eine Neue­rung ist die Koope­ra­ti­on mit dem Restau­rant „Zur Höh­le“. Dort bie­tet das Restau­rant­team vor dem Kon­zert von 18 bis 20 Uhr ein Wie­ner Buf­fett zum Preis von 15,50 € an. Dazu sind Reser­vie­run­gen in der Geschäfts­stel­le der Fest­spie­le Bal­ver Höh­le, Gar­be­cker Str. 5, in Bal­ve not­wen­dig. Wie­ner Spe­zia­li­tä­ten im rus­ti­ka­le­ren Ambi­en­te bie­tet der Fest­spiel­ver­ein auf dem Höh­len­vor­platz an.

Tickets für die „Gro­ße Wie­ner Kon­zert­nacht“ gibt es (Tele­fon: 02375 – 1030, Online­shop: www.festspiele-balver-hoehle.de) zu fol­gen­den Prei­sen: 1. Rang 43 Euro (Abend­kas­se 46 Euro), 2. Rang 38 Euro (AK 41 Euro), 3. Rang 27 Euro (AK 30 Euro). Bit­te an war­me Klei­dung oder Decke den­ken.