Gefahr­stoff­ein­satz – unbe­kann­te Flüs­sig­keit tropft von Lade­flä­che

23. Juni 2016
von Redaktion

Iser­lohn Um 9:22 Uhr wur­de die Feu­er­wehr Iser­lohn zu einem metall­ver­ar­bei­ten­den Betrieb am Steng­lingser Weg geru­fen. Beim Abla­de­vor­gang eines LKW, der aus­schließ­lich Gefahr­stof­fe gela­den hat­te, wur­de fest­ge­stellt, dass eine unbe­kann­te Flüs­sig­keit von der Lade­flä­che des Auf­lie­gers tropf­te. Fir­men­an­ge­hö­ri­ge setz­ten umge­hend einen Not­ruf ab und alar­mier­ten die Feu­er­wehr. Nach dem Ein­tref­fen der Ein­satz­kräf­te wur­de eine ers­te Erkun­dung am LKW durch­ge­führt.

is is2 is3

Zudem wur­de ein che­mi­scher Fach­be­ra­ter von der Werk­feu­er­wehr Hexi­on nach­ge­for­dert. Die nähe­re Erkun­dung ergab, dass ein 25 kg Klein­ge­bin­de auf einer Trans­port­pa­let­te leck­ge­schla­gen war. Bei der aus­tre­ten­den Flüs­sig­keit han­del­te es sich um einen löse­mit­tel­hal­ti­gen Indus­trie­lack. Wegen der erhöh­ten Brand­ge­fahr wur­de ein drei­fa­cher Lösch­an­griff mit Was­ser, Schaum und Pul­ver auf­ge­baut. Der Lade­flä­che wur­de unter Auf­sicht der Feu­er­wehr mit einem Gabel­stap­ler ent­la­den und der defek­te Behäl­ter gesi­chert. Die anschlie­ßen­de Ent­sor­gung des Lacks und die Rei­ni­gung der Lade­flä­che über­nahm ein Ent­sor­gungs­fach­be­trieb. Im Ein­satz befan­den sich rund 25 Ein­satz­kräf­te von der Berufs­feu­er­wehr, der Lösch­grup­pen Oestrich und Ober­grü­ne sowie der Werk­feu­er­wehr Hexi­on. Wäh­rend des Ein­sat­zes war die Feu­er­wa­che an der Dort­mun­der Stra­ße für even­tu­el­le Par­al­le­l­ein­sät­ze durch wei­te­re Ein­hei­ten der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr besetzt. Gegen 11 Uhr konn­te der Feu­er­wehr­ein­satz been­det wer­den.