Gefahr­gut­ein­satz in der Innen­stadt

24. Februar 2016
von Redaktion

Men­den  Am Dienst­vor­mit­tag wur­de der Leit­stel­le der Feu­er­wehr eine undich­te Plas­tik­fla­sche mit ver­mut­lich ätzen­der Flüs­sig­keit in der Poli­zei­wa­che Men­den gemel­det. Dar­auf­hin wur­den die Ein­satz­kräf­te der

Feu­er- und Ret­tungs­wa­che, der Lösch­zug Men­den-Mit­te und die Mel­de­grup­pen Len­dringsen mit der Dekon­ta­mi­na­ti­ons-Ein­heit unter dem Stich­wort „ABC2 – Aus­tritt von Gefahr­stof­fen” in die Kol­ping­stra­ße alar­miert.

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Wie bei einem sol­chen Fall vor­ge­schrie­ben, wur­de der Bereich um die Poli­zei­wa­che zunächst abge­sperrt, bevor die Ein­satz­kräf­te einen Trupp unter Atem­schutz in das Gebäu­de schick­ten, um die Fla­sche mit der Flüs­sig­keit zu ber­gen. Ein Poli­zei­be­am­ter, der mit der noch unbe­kann­ten Sub­stanz in Kon­takt gekom­men war, wur­de vor­sorg­lich durch den Ret­tungs­dienst behan­delt und in das Men­de­ner Kran­ken­haus gebracht, das er aber kurz dar­auf wie­der ver­las­sen konn­te.

 

Durch die Absper­run­gen kam es im Bereich der Kol­ping­stra­ße zu Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen. Eine Gefahr für die Bevöl­ke­rung bestand zu kei­ner Zeit. Die Poli­zei ermit­telt nun die wei­te­ren Umstän­de.

 

Feu­er­wehr-Ein­satz­lei­ter Björn Düe wies in die­sem Zusam­men­hang noch ein­mal aus­drück­lich dar­auf hin, dass Che­mi­ka­li­en, zum Bei­spiel Rei­ni­gungs­mit­tel, nicht in unmar­kier­ten Behält­nis­sen auf­be­wahrt wer­den soll­ten.

 

Die Feu­er­wehr Men­den war rund eine Stun­de mit 45 Kräf­ten im Ein­satz.